Schutzstreifen für Radfahrende: TBK markieren Fahrbahnen in Dettingen

Rückmeldungen aus Ortschaftsrat Dettingen-Wallhausen bei Planung berücksichtigt

Mit Leitkegeln abgesperrte Straße in Dettingen während der Markierung eines Radschutzstreifens. Mitarbeitende in orangefarbenen Warnwesten bringen frische weiße Linien auf die Fahrbahn auf, im Hintergrund ein grünes Fahrzeug und Wegweiser nach Wallhausen und Mainau.

In der Langenrainer Straße und der Kapitän-Romer-Straße in Dettingen haben die Technischen Betriebe Konstanz (TBK) in den letzten Wochen Schutzstreifen für den Radverkehr markiert. Die Arbeiten haben am 12.10. begonnen und konnten bereits zwei Wochen später abgeschlossen werden. Die zügige Umsetzung war auch dank des sonnigen Wetters im Oktober möglich. So konnten vor allem die Markierungsarbeiten ohne Schwierigkeiten umgesetzt werden.
 
Die Schutzstreifen sind eine Maßnahme aus dem Handlungsprogramm Radverkehr zur Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende. Sie schließen Lücken im Radverkehrsnetz.
Im Oktober 2025 waren die Pläne dem Ortschaftsrat Dettingen-Wallhausen vorgestellt worden. Aufgrund der Rückmeldungen aus dem Ortschaftsrat wurde die Planung in einigen Punkten angepasst: So bleiben in der Langenrainer Straße möglichst viele der auf der Fahrbahn markierten Kfz-Stellplätze erhalten.
 
Schutzstreifen sind mit einer unterbrochenen weißen Linie markiert und dürfen vom Kfz-Verkehr bei Bedarf überfahren werden, z.B. wenn ein größeres Fahrzeug entgegenkommt. Auf Schutzstreifen ist nach der Straßenverkehrsordnung das Halten mit dem Auto nicht erlaubt. Dadurch sollen Radfahrende möglichst ohne Behinderung fahren können. Auch wenn Radfahrende auf einem Schutzstreifen fahren, gilt der gesetzliche Überholabstand von 1,50 m innerorts und 2,00 m außerorts, den Kfz-FahrerInnen beim Überholen von Radfahrenden einhalten müssen.
 
Mit dem Abschluss der Maßnahme gilt auf den meisten Hauptverkehrsstraßen in Dettingen Tempo 30 oder es sind Schutzstreifen markiert, sodass Radfahrende sicher unterwegs sein können. Auf einem Teil der Käpitän-Romer-Straße, auf dem jetzt Schutzstreifen markiert wurden, verläuft auch der Bodenseeradweg. Damit profitieren nicht nur KonstanzerInnen von der Verbesserung, sondern auch radelnde Gäste der Stadt.
 
Gefördert wird die Maßnahme über das Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz. Der Schweizer Bund übernimmt im Rahmen des Förderprogramms ca. 35 % der Kosten.

(Erstellt am 02. November 2026 09:59 Uhr / geändert am 02. November 2026 10:01 Uhr)