Das aktuelle Programm:
Ausstellungen
Noch bis 15.3. im Turm zur Katz: "Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung"

Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung.
Hannah Brinkmann , Tobi Dahmen, Nora Krug, Birgit Weyhe
Ausstellung vom 7. November 2025 bis zum 15. März 2026
Die Ausstellung stellt vier internationale, vielfach ausgezeichnete Künstlerinnen und Künstler — Hannah Brinkmann, Tobi Dahmen, Nora Krug und Birgit Weyhe — vor, die mit den Mitteln der grafischen Erzählung Geschichte ausleuchten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen schicksalsvolle Lebenswege, die daran erinnern, dass die Vergangenheit Teil unserer Gegenwart ist, und verdeutlichen, wie wichtig Demokratie ist.
Gezeigt werden Originalzeichnungen, Skizzen, Recherchematerial und Interviews mit Beteiligten.
Die Möglichkeiten grafischer Erzählungen in ästhetisch sehr unterschiedlichen Herangehensweisen und die Entstehungsprozess der Comics werden beleuchtet.
Führungen:
Öffentliche Führungen werden immer am ersten Sonntag im Monat, jeweils 15 Uhr bei freiem Eintritt angeboten:
Am 7. Dezember mit einer musikalischen Intervention von Jonathan Chazan sowie am 4. Januar, 1. Februar und am 1. März 2026.
Auch für Schulklassen ab der 9. Klasse sind Führungen zur Ausstellung möglich.
Informationen gibt es via Hannah.Kimpfler@konstanz.de.
Ausstellung: Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung. Hannah Brinkmann, Tobi Dahmen, Nora Krug, Birgit WeyheDauer: 07.11.2025 – 15.03.2026Ort: Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43Öffnungszeiten: Di–Fr 10 – 18 Uhr; Sa, So, Feiertag 10 – 17 UhrEintritt: 5 €, ermäßigt 3 €, 1. Sonntag im Monat freiInformationen und weiteres Begleitprogramm unter www.turmzurkatz.de
Ab dem 27.März im Turm zur Katz: "Gottfried Jäger: Poesie des Fotografischen"

Ausstellung im Turm zur Katz 27. März bis 23. August 2026
Vernissage am 26. März 2026, 19 Uhr, Wolkenstein-Saal im Kulturzentrum am Münster
Begrüßung:
Anna Martinez Rodriguez (Turm zur Katz) &
Prof. Dr. Bernd Stiegler (Universität Konstanz)
Mit Beiträgen von:
Studierenden des Ausstellungsseminars, Gottfried Jäger &
Dr. Kathrin Schönegg (Leitung Sammlung Fotografie, Münchner Stadtmuseum)
Mit Gottfried Jäger zeigt der Turm zur Katz einen der bedeutendsten Vertreter der konkreten und generativen Fotografie. Die Ausstellung „Poesie des Fotografischen“ widmet sich dem umfangreichen Werk des 1937 geborenen Künstlers, der die künstlerische Auseinandersetzung mit fotografischen Verfahren über Jahrzehnte geprägt hat.
Jägers Archiv gleicht einer Wunderkammer: Es vereint dokumentarisches Material, theoretische Reflexionen und eine beeindruckende Vielfalt künstlerischer Arbeiten – von analogen Fotografien und Fotogrammen bis zu digital erzeugten Bildkompositionen. Seine Werke sind häufig seriell angelegt und gleichen Experimenten über die Möglichkeiten des Mediums selbst.
Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage nach dem Fotografischen: der Apparat, die Technik, die Logik des Bildes. Jägers Ansatz verbindet Kunst und Wissenschaft, Handwerk und Theorie – und lädt dazu ein, Fotografie nicht nur als Abbild, sondern als eigenständige Denk- und Ausdrucksform zu begreifen. Die Ausstellung zeigt, wie Jäger den fotografischen Prozess als poetischen und zugleich technischen Akt versteht und auf diese Weise neue Perspektiven auf das Bild im digitalen Zeitalter eröffnet.
Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen eines Projektseminars im Studiengang Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Stiegler. Sie macht Forschungsarbeit sichtbar und verbindet Theorie, Praxis und Öffentlichkeit auf beispielhafte Weise.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Vexer Verlag.
Öffentliche Führungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr bei freiem Eintritt statt: 05.04. / 03.05. / 07.06. / 05.07. / 02.08.
Weitere Informationen und das vollständige Begleitprogramm unter: www.turmzurkatz.de
Ausstellung: Gottfried Jäger. Poesie des FotografischenDauer: 27.03. – 23.08.2026Vernissage: 26.03.2025, um 19 UhrOrt: Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43Öffnungszeiten: Di–Fr 10 – 18 Uhr; Sa, So, Feiertag 10 – 17 Uhr
„Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten am Beispiel Zwiefalten 1933 – 1945“

Die Ausstellung wurde vom Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin des ZfP Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm, für das Württembergische Psychiatriemuseum erarbeitet und beinhaltet die Ergebnisse vieler Jahre der Forschung. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der ehemaligen Heilanstalt Zwiefalten. Sie wurde im Rahmen der NS-„Euthanasie“ zu einer sogenannten „Zwischenanstalt“ für die bei Münsingen gelegene Tötungsanstalt Grafeneck. Zugleich bekam die ehemalige Heilanstalt Zwiefalten seitens des Stuttgarter Innenministeriums ab 1939 mehrere unterschiedliche Funktionen zugeordnet: Beispielsweise wurde sie zur Sammeleinrichtung für jüdische Psychiatriepatient*innen aus Württemberg. Die Ausstellung fokussiert deutlich auf lokale und regionale Aspekte des Nationalsozialismus, auch um die Geschichte vor Ort greifbarer zu machen.
Die Geschichte der Zwiefalter Heilanstalt im Nationalsozialismus ist auch eng mit derjenigen der badischen Psychiatrie verflochten. Dies betrifft nicht nur die „Aktion T4“ und die Tötungsanstalt Grafeneck. Zwiefalten wurde auch für mehrere badische Anstalten, unter diesen die Heil- und Pflegeanstalt bei Konstanz, zur „Zwischenanstalt“. Im September 1939 wurde die badische Pflegeanstalt Rastatt mit rund 600 Patient*innen und mitsamt Personal nach Zwiefalten „evakuiert“. Sie wurden ab Februar 1940 die ersten Menschen, die von Zwiefalten aus nach Grafeneck deportiert und ermordet wurden.
Die Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ steuert lokal vorhandene Informationen zu Menschen aus Konstanz bei, die über die „Zwischenanstalt“ Zwiefalten nach Grafeneck deportiert wurden.
Ausstellungszeitraum: 21. Januar – 1. März 2026
Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10 – 18 Uhr / Sa., So. und Feiertag: 10 – 17 Uhr
Ort: Kulturzentrum am Münster – Gewölbekeller, Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Ab dem 3.April im Gewölbekeller "Woven Bodies - Kollektiv KORPA"

Ausstellungszeitraum: 3. April – 30. August 2026
Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10 – 18 Uhr / Sa., So. und Feiertag: 10 – 17 Uhr
Ort: Kulturzentrum am Münster – Gewölbekeller, Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Kinderprogramm
Infos zum Kinderprogramm der Stadtbibliothek finden Sie hier: Stadtbibliothek
Konzerte
Jazz im Kulturzentrum: Tom Banholzer (1954-2022)

- Wir erinnern an einen Konstanzer Musiker -
Der Konstanzer Trompeter und Bandleader Thomas ‚Tom‘ Banholzer verstarb überraschend im
Jahre 2022. Seit den 1970er Jahren hatte er die Konstanzer Musikszene maßgeblich bereichert und
beeinflusst, mit Formationen wie dem Universal Jazzorchestra, Waidele‘s Conversation, Notty‘s Jug
Serenaders, Norbert Heizmann‘s Eingeborenmusik, Soul Eyes, dem Jazz + Rock Kommando oder
mit seinem eigenen Quintett, mit dem er der Musik von Duke Ellington und Miles Davis huldigte.
Nicht nur war er seines Zeichens Trompeter und Fluegelhornist, sondern auch ein begnadeter
Komponist und Arrangeur. Ihm zu Ehren gedenken wir seiner an seinem 4. Todestag im Rahmen
von Patrick Manzecchi‘s Reihe „Jazz im Kulturzentrum“, in Kooperation mit der Stadt und dem
Jazzclub Konstanz. Über 10 Musikerkollegen spielen seine Kompositionen und Arrangements unter
der Führung des Konstanzer Schlagzeugers Patrick Manzecchi. Zudem hat Manzecchi einen
deutschen Startrompeter eingeladen, der dem unvergessenen Musiker Tom Banholzer ebenfalls
seine Ehre erweisen wird. Tauchen Sie mit uns in die unvergessene Welt ein des großen Musikers
Tom Banholzer!
Mittwoch 11. März 2026, 20 Uhr
Kulturzentrum am Münster, 78462 Konstanz
Eintritt: 20 € / ermäßigt 16 €
Anmeldung unter:
info@jazzclub-konstanz.de oder Tel. (0)7531-52639
Lesung/Vortrag/Film
Musikalische Lesung mit Ilja Richter: Lieber Gott als nochmal Jesus. Fast eine Beichte.

Musikalische Lesung von Ilja Richter:
Lieber Gott als nochmal Jesus. Fast eine Beichte.
„Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn.“ Dieser provokante Satz von Julian Barnes bildet den Ausgangspunkt für Ilja Richters persönliche Spurensuche - zwischen Judentum und Christentum, Ernst und Humor, Erinnerung und Identität. Mit feinem Gespür und pointiertem Witz nimmt uns Richter mit auf seine Reise zwischen Kreuz und Davidstern: als Sohn einer jüdischen Mutter und eines kommunistischen Vaters, als Fragender, Beobachtender, Erzählender. Ilja Richter erzählt anekdotenreich eine persönliche Kulturgeschichte des Glaubens. Stets geht es um die großen Themen: Glaube, Herkunft, Zugehörigkeit. Und um die zentrale Frage: Wo ist meine religiöse Heimat?
Ilja Richter begann seine Bühnenlaufbahn bereits mit neun Jahren. Einem breiten Publikum wurde er in den siebziger Jahren vor allem durch «disco» (ZDF) bekannt. Ab seinem dreißigsten Lebensjahr wandte er sich vorwiegend dem Theater zu – mit einem breiten Spektrum von „Hello, Dolly!“ bis zu „Richard III.“ Seit einigen Jahren ist er vorwiegend mit seinen Soloprogrammen und Lesungen auf der Bühne zu erleben. Nach zahlreichen CD- und Radioproduktionen wurde er in der Kategorie „Bester Interpret “für den Deutschen Hörbuchpreis 2024 nominiert.
Eine gemeinsame Veranstaltung von GCJZ Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz, EEB Evangelische Erwachsenenbildung Bodensee, DIG Bodensee-Region, vhs Konstanz, Kulturamt der Stadt Konstanz.
8. 3. 2026
17 - 18.30 Uhr
Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Eintritt frei
Veranstalter: Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V.
Der archetypische Hintergrund der Angst - Dr. Renate Daniel, Psychoanalytikerin, C.G. Jung Institut Zürich
„Im Menschen ist die ganze Macht des finsteren Prinzips und in ebendemselben zugleich die ganze Macht des Lichts. In ihm ist der tiefe Abgrund und der höchste Himmel, oder beide Zentren“:
Aus der Sicht der Philosophie der Romantik, die auf das Denken von C. G. Jung einen prägenden Einfluss hatte, formulierte Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Philosoph und Theoretiker der sogenannten romantischen Medizin als einer der ersten eine Konzeption des Unbewussten, das für ihn religiösen Charakter hat.
Dieser Aspekt findet sich auch in Jungs Verständnis der „objektiven Psyche“ dem „kollektiven Unbewussten“. Er schreibt ihr „numinosen“ Charakter zu und beschreibt damit den Schauder und die gleichzeitige Faszination, die unmittelbare religiöse Erfahrungen begleiten. Für Jung ist die Angst des Menschen: „…das Entsetzen und die Angst, die einen ergreifen, wenn man sich unbewussten Inhalten annähert.“ Dennoch wurzeln in eben jenen Seelensphären die schöpferischen Kräfte, die tiefe Sinnerlebnisse ermöglichen.
12. 3. 2026/ 19.00Uhr
Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Preise: 12€
Tickets ab 18.30 Uhr an der Abendkasse erhältlich
Kartenreservierung möglich unter: info@jung-bodensee,de
Veranstalter: C.G. Jung Gesellschaft Bodensee e.V.
Symposium Atempause: Seelenfunken
Pausen sind unerlässlich.
Beim Atmen, in der Musik, bei Vorträgen dienen sie der Erholung, dem Kräftesammeln, aber auch dem Aufbau der nötigen Spannung, damit es wieder weitergehen kann.
In therapeutischen, beratenden und seelsorgerischen Tätigkeiten benötigen wir einen Rhythmus, zu dem auch die Pausen gehören.
Mit dem Symposium Atempause soll ein solcher Raum geöffnet werden, der die Möglichkeit gibt, im Alltagsleben innezuhalten und einen mit den Anregungen zu versorgen, die man für seine Arbeit benötigt.
13. und 14.3.2026
13.3. von 19-21 Uhr
14.3. von 9-18 Uhr
Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Preise: 150€, ermäßigt 130€
Tickets ab 17 Uhr an der Abendkasse erhältlich
Veranstalter: Internationale Gesellschaft für Tiefenpsychologie e.V.
Weitere Informationen unter: igt-lindau.de/tagung/symposium
Jan Raisch - Kontaktabbruch: Funkstille mit Geschichte

Vortrag: Jan Raisch - Kontaktabbruch: Funkstille mit Geschichte
Am Dienstag, 14. April 2026, um 19.30 Uhr lädt der Hospizverein Konstanz zu einem Vortrag mit dem systemischen Therapeuten Jan Raisch ein.
Thema des Abends sind Kontaktabbrüche in Familien und engen Beziehungen – Erfahrungen, die häufig mit Schmerz, Trauer und inneren Konflikten verbunden sind.
Aus systemischer Perspektive zeigt der Vortrag, dass Kontaktabbrüche selten einfache Entscheidungen sind, sondern Teil komplexer Beziehungsdynamiken.
Anhand theoretischer Impulse und eines Praxisbeispiels eröffnet Jan Raisch neue Sichtweisen auf Nähe, Distanz und Verbundenheit.
Der Vortrag findet in Präsenz statt, wird aufgezeichnet und steht später in der Mediathek auf der Homepage des Hospizvereins zur Verfügung.
14.4.2026 / 19.30 Uhr
Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
Eintritt frei, Spenden zur Kostendeckung sind erwünscht
Mehr Informationen: https://hospiz-konstanz.de/veranstaltung/veranstaltung-2026-04-jan-raisch/
Weitere Veranstaltungen im Kulturzentrum am Münster
"Verschneites Land" Winterbilder der Düsseldorfer Malerschule

Verschneites Land. Winterbilder der Düsseldorfer Malerschule aus der Dr. Axe-Stiftung
Winterbilder faszinieren durch ihre besondere Atmosphäre, in der Stille, Licht und die Farben der kalten Jahreszeit zu stimmungsvollen Kompositionen verschmelzen. Die Ausstellung "Verschneites Land. Winterbilder der Düsseldorfer Malerschule aus der Dr. Axe Stiftung" widmet sich den Künstlern der Düsseldorfer Malerschule, die den Winter eindrucksvoll in Szene setzten.
