Hier erhalten Sie einen Überblick über alle aktuellen Veranstaltungen und Ausstellungen im Kulturzentrum am Münster.
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Das aktuelle Programm:

Ausstellungen

Ab dem 05.09.2026 im Turm zur Katz Salon zur Katz #2 "See"

Ein Plakat für die Ausstellung "Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung", welche geschichtliche Themen in künstlerischer Auseinandersetzung zeigt.

 AUSTELLUNG IM TURM ZUR KATZ – Kulturzentrum am Münster Salon zur Katz #2: „SEE“
Mit Jonathan Chazan, Maria Golz, Sebastian Kuban,
Pfeffer, Milena Schilling und Florian Schwarz.
 
Soft Opening am Gassenfreitag, 4. September 2026, um 18.30 Uhr.

Salon zur Katz #2: „SEE“

Mit Jonathan Chazan, Maria Golz, Sebastian Kuban, Pfeffer, Milena Schilling und Florian Schwarz zeigt der Turm zur Katz die zweite Ausgabe des Ausstellungsformats „Salon zur Katz“. Unter dem Titel „SEE“ verbindet die Ausstellung zeitgenössische Kunst und Gestaltung aus Konstanz und der Region.

„SEE“ bewusst doppeldeutig als „see/See“ lädt dazu ein, den Bodensee als Ort und Resonanzraum für Kunst zu begreifen. Fotografie, Illustration, Malerei und Klang treffen dabei aufeinander und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Wahrnehmung, Erinnerung, Gesellschaft und den eigenen Lebensraum.

Die Ausstellung wird durch einen eigens entwickelten Soundtrack des Saxofonisten und Komponisten Jonathan Chazan begleitet. Maria Golz lädt Besucher mit einer interaktiven Arbeit zum Mitmachen ein, während Sebastian Kuban in farbenfrohen Bildfolgen Familienerinnerungen zwischen Ernst und Humor verhandelt. Die Fotografien von Pfeffer (Torben Nuding) verbinden präzise Komposition mit ästhetischer und gesellschaftspolitischer Haltung. Milena Schilling widmet sich in ihrer Serie „ORIGIO“ den Themen Körperbilder, Vielfalt und Selbstbestimmung und porträtiert dafür Konstanzer nackt im Bodensee. Florian Schwarz zeigt erstmals in Konstanz Teile seines neuen fotografischen Zyklus „Passagen“, der sich mit europäischen Peripherien und Außengrenzen auseinandersetzt.

Der „Salon zur Katz #2“ versteht sich als offenes Schaufenster der freien Szene und als Ort des Austauschs zwischen Künstler und Publikum. Die Ausstellung lädt dazu ein, in das aktuelle regionale Kunstschaffen einzutauchen und Übergänge zwischen unterschiedlichen künstlerischen Medien zu entdecken.

Weitere Informationen und das vollständige Begleitprogramm unter: www.turmzurkatz.de

Ab dem 25.07 im Kunstverein Konstanz "Weiss auch, grau, vielleicht schillernd"

Ein Plakat zur Ausstellung
©Kristin Schnell, Birds on Stage 9, 2023

In seiner Sommer-Ausstellung führt der Kunstverein Konstanz vier Künstlerinnen zusammen: drei Künstlerinnen, Christiane Dessecker, Leonie Mertes und Jaeyun Moon haben bei der vierten, Katharina Hinsberg, Professorin für Konzeptuelle Malerei an der Hochschule der Künste Saar in Saarbrücken, studiert.

In der Ausstellung  WEISS AUCH, GRAU, VIELLEICHT SCHILLERND widmen sich alle vier Künstlerinnen dem Medium Zeichnen. Jede nähert sich zeichnerischen Aspekten wie Geste, Struktur, Differenz und Wiederholung auf eigene Weise.  Gemeinsam ist die Annahme, dass die zeichnerische Linie ihren Ursprung in der körperlichen Bewegung hat und sich im Raum oder im Bildkörper selbst plastisch einschreiben kann.

Christiane Desseckers Arbeit führt zurück in eine unlängst vergangene Zeit, die noch immer nachwirkt: Ihre wandfüllende Zeichnung aus vielen Einzelblättern „Spreading mit unterschiedlichen Härtegraden“ entstand während und mit der Pandemie als eine sehr eigenständige, persönliche Verarbeitung eines bedrohlichen Geschehens. Je nach gemeldeten Fallzahlen zeichnete sie mit weichem oder härteren Bleistift, die Verletzlichkeit höherer Fallzahlen stellte sie mit weicherem Strich dar, die hoffnungsvolle Erleichterung bei niedrigen Fallzahlen mit härterem Bleistift. Es entstanden in feinen Linien wolkenartige Graphitgebilde, die sich auch immer wieder zu Tier- und Pflanzenfiguren, einer menschlichen Hand wie aus einer Höhlenzeichnung verdichten. Die eng aneinander gruppierten Einzelblätter lassen über zwei Wandflächen hinweg ein Geflecht entstehen, das die unablässige Folge, das kaum noch zu erinnernde Ineinander-Übergehen von Tagen und Wochen dieser beunruhigenden Zeit spiegelt.

Farbe als Material kommt bei Jaeyun Moons Arbeiten ins Spiel. In einem komplexen, langwierigen Prozess trägt die Künstlerin immer wieder Farbe auf den Leinwandgrund auf und übermalt die einzelnen Schichten, die zunehmend unebener und furchiger geraten, bis zu hundert Mal. Auch bei ihr nimmt das Tagesgeschehen, ihre Stimmung, Gedanken, die sie bewegen,  Einfluss auf die Wahl der künstlerischen Mittel, wie stark sie Pinsel auf den Malgrund drückt, für welche Farbe sie sich entscheidet. Längst hat sich die ursprünglich zweidimensionale  Bildstruktur in ein Raumgebilde verwandelt, das Moon nun einer Bearbeitung unterzieht, die weniger malerisch als zeichnerisch das finale Werk entstehen lässt. Mit einem Messer schneidet die Künstlerin in die Farbschichten hinein, orientiert sich an den Linien der einzelnen Farbverläufe und  trägt behutsam, in sorgfältig durchdachten Schritten als „Bildarchäologin“ Farbe ab und legt darunter liegende Ebenen frei. Farbenreich, helltönig oder dunkel, schillern Moons Arbeiten.

Leonie Mertes’ Zeichenweise lässt sich zum einen als subkutane Operation beschreiben: Das weiße Blatt Papier ritzt sie mit einem Cutter leicht an, gerade ausreichend, um mit dem Graphit-Stift in die Öffnung zu fahren, diese zu vergrößern. Unter der Papierhaut arbeitet sich der Stift immer weiter vor, zieht seine graphitgrauen Linien, dem unmittelbaren Blick der Zeichnerin entzogen, nur je nach Stärke des Aufdrucks durch das Papier hindurch schimmernd. Auch bei einer zweiten Arbeitsweise bleibt das Papier nicht einfach nur der Zeichengrund: Mit einem spitzen Graphitstift löst sie, vom Rand des Papierbogens beginnend,  durch eine kräftige, dichte Strichführung einzelne Fasern, die sich von der Fläche gewölbt in den Raum erheben. Es entstehen dunkle, gitterartige Strukturen, durchsetzt mit unregelmäßigen weißen Flächen, dort, wo der Papierbogen unbearbeitet blieb.

Katharina Hinsbergs Aufmerksamkeit gilt der Linie, die aber nicht nur gezeichnet auf Papier erscheint. Oft wird sie geschnitten, wobei der Schneideprozess mit Schere oder Skalpell, der filigrane Papierlinien entstehen lässt, sich in Energie und Zeitaufwand deutlich unterscheidet vom Gestus rasch und vehement gezeichneter Linien. In ihrer neuesten Werkgruppe „Säumnisse“ wird der Schnitt so wichtig wie die Linie: Die Ausgangslinie ist hier der Blattrand, der mit roter Tusche eingefärbt wird, um anschließend mit dem Messer entlang eines Lineals ausgeschnitten zu werden. Die entstehenden Schnittkanten werden wieder rot gefärbt, zueinander verschoben und zu  einem neuen Format zusammengesetzt. In ihrer konzeptuellen Vorgehensweise, in der Zeichnen Schneiden, Ritzen, Stanzen, Falten und Kleben des Papiers bedeuten kann, erneuert Hinsberg Bedingungen und Möglichkeiten des Mediums Zeichnung.

„WEISS AUCH, GRAU, VIELLEICHT SCHILLERND“ – vier eigenständige Bildsprachen begegnen sich, verweilen nebeneinander und treten miteinander in Beziehung.

Was Bleibt. Erinnern und Vergessen in der Kunst

Erinnerungen prägen unser Leben. Doch Erinnerung ist kein festes Archiv, das einfach bewahrt wird. Sie ist selektiv, wandelbar und emotional. Sie verändert sich mit den Blicken derjenigen, die erzählen, und mit den gesellschaftlichen Kontexten, in denen Geschichte verhandelt wird. Die Ausstellung widmet sich diesem Prozess und zeigt, wie Künstler*innen Erinnerung festhalten, verarbeiten, hinterfragen oder überschreiben. Dabei bewegen sie sich zwischen persönlichen und kollektiven Erfahrungen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie zwischen Bewahren und Vergessen.

Erweitert wird die Ausstellung durch zeitgenössische Positionen: Die Künstler*innen Sarah Maria Steuer und Stanislaw Heinzel (Kunst-Stipendiaten der Werner Konrad Siegert Stiftung) sowie Barbara Marie Hofmann und Charlotte English wurden eingeladen, sich mit dem Thema Erinnern auseinanderzusetzen. Daraus entstanden eigens für die Ausstellung geschaffene Werke. Sie eröffnen unterschiedliche künstlerische Zugänge zum Thema Erinnern und machen dessen Vielschichtigkeit erfahrbar.
Mit Was bleibt. Erinnern und Vergessen in der Kunst lädt die Städtische Wessenberg-Galerie dazu ein, Erinnerung als aktiven Prozess zu verstehen – im Erzählen, im Weglassen, im Deuten und im künstlerischen Zugriff. Sie richtet den Blick auf das, was bleibt, und auf das, was verschwindet.

Gezeigt werden Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, die einen vielstimmigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnen. Mit Werken unter anderem von Ruth Biller, Hans Breinlinger, Martha Sophie Burkhardt, Dor Guez, Matthias Holländer, Susanne Kiebler und Finja Sander.


Ausstellung: 10.Juni- 4.Oktober, Öffnungszeiten Städtische Wessenberg- Galerie : Di–Fr 10–18 Uhr, Sa/So/Feiertage 10–17 Uhr
Weitere Informationen unter: Wessenberg Galerie

Kinderprogramm

Infos zum Kinderprogramm der Stadtbibliothek finden Sie hier: Stadtbibliothek

Konzerte

Allmansdorfer Kammerkonzerte


So, 20. September 2026 · 17 Uhr
„Schwanengesang“
Gemeindesaal St. Georg · Konstanz-Allmannsdorf
Franz Schubert · Schwanengesang D 947
Sophie Bareis · Sopran | Georg Michael Grau · Klavier

Sa, 26. September 2026 · 19Uhr
„Fantasie“ · Konzertreihe „pianoforte“
Kulturzentrum am Münster · Wolkensteinsaal · Konstanz
Mozart · Schumann · Beethoven · Mendelssohn
Georg Michael Grau · Klavier

NOVEMBER 2026
So, 1. November 2026 · 17 Uhr
„Mozarts Violinsonaten“
Gemeindesaal St. Georg · Konstanz-Allmannsdorf
Mozart · Sonaten A-Dur KV 305, e-Moll KV 304 & B-Dur KV 454
Vladimir Tolpygo · Violine | Georg Michael Grau · Klavier

Sa, 14. November 2026 · 19 Uhr
„Farbenspiel“ · Konzertreihe „pianoforte“
Kulturzentrum am Münster · Wolkensteinsaal · Konstanz
Schumann · Auerbach · Schubert
Nicoline Koch-Lutz · Malerei | Georg Michael Grau · Klavier

JANUAR 2027
So, 3. Januar 2027 · 17 Uhr
Neujahrskonzert · Schuberts
Forellenquintett
Gemeindesaal St. Georg · Konstanz-Allmannsdorf
Franz Schubert · Forellenquintett A-Dur D 667
Oybek Alimov · Violine | Aglaja Vollstedt · Viola | Ilya Ryabokon · Violoncello | Anna-Lena
Cech · Kontrabass | Georg Michael Grau · Klavier

So, 31. Januar 2027 · 17 Uhr
„Die Funktioniererinnen“ ·
Lesung mit Musik
Gemeindesaal St. Georg · Konstanz-Allmannsdorf
Lesung, Songs und gesellschaftliche Perspektiven
Nilima Chowdhury | Aglaja Vollstedt · Violine | Anna-Lena Cech · Kontrabass

FEBRUAR 2027
Sa, 13. Februar 2027 · 19 Uhr
„Zwischen Poesie und
Virtuosität“ · pianoforte
Kulturzentrum am Münster · Wolkensteinsaal · Konstanz
Chopin · Schubert · Schumann · Mozart · Liszt
Georg Michael Grau · Klavier

MÄRZ 2027
So, 21. März 2027 · 17 Uhr
„Freiheit und Freundschaft –
Musik ist unser Leben“
Kirche St. Georg · Konstanz-Allmannsdorf
Musikalischer Dialog zwischen Klassik, Kirchenmusik und Jazz
Jan Jäger · Posaune | Leonard Hölldampf · Orgel

APRIL 2027
Sa, 17. April 2027 · 19 Uhr
„Von Wiener Klassik bis Pariser
Esprit“ · pianoforte
Kulturzentrum am Münster · Wolkensteinsaal · Konstanz
Mozart · Debussy · Brahms · Poulenc · Schubert
Carolin Danner · Klavier | Cornelia Glassl · Klavier

Eintritt Frei, Konzertorte: Gemeindesaal St. Georg · Kirche St. Georg · Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
Aktuelle Informationen · www.allmannsdorferkammerkonzerte.de

Lesung/Vortrag/Film

Autorenlesung: I hons läute höre
Alemannische und hochdeutsche Gedichte von und mit Wolfgang Müller-Fehrenbach (Dieter Dörrenbächer, Akkordeon
Stephan Schmutz, Moderation)

Heiter optimistische Betrachtungen, Überraschendes und Hintergründiges - Wolfgang Müller-Fehrenbachs dritter Gedichtband lädt erneut zu einem vergnüglichen Streifzug durch die Seelen der Menschen am Bodensee ein.

In über 90 Gedichten alemannischer Mundart und hochdeutscher Sprachgewandtheit fängt der Autor einfühlsame Begegnungen mit seinen Landsleuten ein, entdeckt liebenswürdige Schwächen und regt zum nachsichtigen Lächeln an. Jede Seite wirkt als einladende Brücke zum Mitmenschen, zur einzigartigen Natur und Kultur dieser segensreichen Landschaft am Bodensee und Hegau - ein Lesevergnügen voller Lebensfreude und Verständnis.


Mittwoch, 21.10.2026, 19:00 Uhr, im Wolkensteinsaal
Eintritt Frei

Stadtbibliothek Konstanz
im Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstr. 43, 78462 Konstanz
+49 (0)7531-900 2953 (Auskunft)
www.konstanz.de/stadtbibliothek
bibliothek@konstanz.de

ausLese
Eine Lese- und Gesprächsreihe mit Joachim B. Schmidt (Moderation: Judith Zwick)

Mittwoch, 25.11.2026, 19:30 Uhr, Wolkensteinsaal

Eintritt: 12,-/ 10,- € inkl. Apéro
Tickets in der Stadtbibliothek Konstanz


Stadtbibliothek Konstanz
im Kulturzentrum am Münster
Wessenbergstr. 43, 78462 Konstanz
+49 (0)7531-900 2953 (Auskunft)
www.konstanz.de/stadtbibliothek
bibliothek@konstanz.de