Projekte
Inklusion in der Jugendhilfe
Konstanzer Kita der Zukunft
Der Ausbau der Kindertagesbetreuung in Konstanz hat in den vergangenen Jahren viel erreicht. Doch Fachkräftemangel, steigende Anforderungen an Sprachvermittlung, Inklusion und gesellschaftliche Veränderungen bringen das bestehende System weiterhin an seine Grenzen.
Mit einem trägerübergreifenden und multiprofessionellen Beteiligungsprozess wurde deshalb seit März 2024 intensiv an nachhaltigen Lösungen gearbeitet. Bis zu 50 Beteiligte aus unterschiedlichen Bereichen – darunter auch Träger. Kitas, Beratungsstellen und Elternvertretungen – haben die aktuelle Situation analysiert und konkrete Perspektiven für die Zukunft entwickelt.
Die Ergebnisse dieses Prozesses wurden im Mai 2025 auf dem Konstanzer „Kita-Gipfel“ vorgestellt und bilden die Grundlage für das weitere Vorgehen.
Der ausführliche Projektbericht gibt Einblicke in den Prozess, die zentralen Herausforderungen und die entwickelten Maßnahmen für eine zukunftsfähige Kindertagesbetreuung in Konstanz.
Neue Steuerung in der Jugendhilfe
Neue Steuerung für eine zukunftsfähige Jugendhilfe
Die Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Zunehmend komplexe Familiensituationen, steigende psychische Belastungen und wachsende Unterstützungsbedarfe stellen die bestehenden Strukturen vor neue Herausforderungen.
Um auch künftig passgenaue und wirksame Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien sicherzustellen, braucht es eine Weiterentwicklung der Steuerung. Ziel ist es, Unterstützungsbedarfe frühzeitig zu erkennen, Hilfen stärker im Lebensumfeld der jungen Menschen zu organisieren und die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Schulen, Kindertageseinrichtungen und freien Trägern weiter zu stärken.
Die Neue Steuerung verbindet dabei fachliche Qualität, Prävention, Sozialraumorientierung, Kooperation und finanzielle Transparenz – und entwickelt die bestehenden Stärken der Konstanzer Jugendhilfe gezielt weiter.
Stillfreundliches Konstanz
Wirkungsorientierung
Wirkungsorientierung in den Frühen Hilfen – Veränderungen sichtbar machen
Welche Veränderungen erreichen wir mit unseren Angeboten? Wen erreichen wir – und wen vielleicht noch nicht? Und wie können wir unsere Arbeit gezielt weiterentwickeln?
Wirkungsorientierung unterstützt dabei, genau diese Fragen in den Blick zu nehmen. Sie hilft, Angebote der Frühen Hilfen „vom Ergebnis her“ zu denken, Wirkungen bewusst zu planen und Veränderungen bei Kindern, Eltern und Familien sichtbar zu machen. So wird Wirkungsorientierung zu einer wertvollen Grundlage für fachliche Reflexion, Weiterentwicklung und die nachhaltige Gestaltung wirksamer Angebote.
Die Frühen Hilfen der Stadt Konstanz beteiligen sich am Projekt "Wirkungsorientierung in den Frühen Hilfen" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).
Hier informieren wir regelmäßig über den Fortgang und Ergebnisse des Projektes bzw. über die Wirkung der Frühen Hilfen in Konstanz