Urban Art Galerie

Urban Art für den Klimaschutz

Start für die Urban Art Galerie Konstanz in der Marktstätten-Unterführung mit zwei Events im Mai und September 2022


Konstanz ist Klimastadt. Wie lebendig und zeitgemäß dieses verantwortungsbewusste Programm umgesetzt wird, zeigt ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum, das vom 5. bis 8. Mai im neu restaurierten Teil der Marktstätten-Unterführung unter Federführung des Kulturamts starten wird. Das Motto der Urban Art Galerie Konstanz 2022 lautet dabei: »Mehr Bilder für den Klimaschutz«.

Ziemlich genau sechs Jahre nach dem erfolgreichen Projekt »signals under traffic« wird eine großartige Idee für Kunst im öffentlichen Raum in Konstanz weitergedacht und erhält eine permanente Heimat, die damals noch niemand vorhersehen mochte. Ideengeber, künstlerischer Leiter und ausführender Künstler beim Projekt vor sechs Jahren, wie auch beim aktuellen Projekt »Urban Art Galerie Konstanz«, ist der Kommunikationsdesigner und Künstler Emin Hasirci.

Auf seine Einladung hin kommen zehn international bekannte Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg am 5. Mai nach Konstanz, um innerhalb von drei Tagen die speziell für die Marktstätten-Unterführung angefertigten großen Holzrahmen mit Urban Art zu füllen. Vom 15. bis 18. September werden mit Beendigung der Renovierungsarbeiten an der Markstätten-Unterführung beim zweiten Event der Urban Art Galerie sechs weitere Kunstwerke von sechs international anerkannten Künstlern aus Baden-Württemberg erarbeitet.

In welche Richtung es inhaltlich geht, können Passanten der Unterführung bereits erahnen. Das erste imposante Test-Bild hängt auf hellgrauer neu gekachelter Wand. Geschaffen wurden im wahrsten Sinne des Wortes zwei »Augenblicke«, die die Folgen des Klimawandels dramatisch zum Ausdruck bringen. Konzeptioniert und umgesetzt wurde das Motiv von den Illustratoren und Graffiti-Künstlern Fabian Florin und Emin Hasirci.
Verantwortlich für Planung und Umsetzung des Projekts sind das Kulturamt, das Hochbauamt, das Amt für Denkmalschutz der Stadt Konstanz, Prof. Eberhard Schlag von der HTWG Konstanz sowie das Designstudio Eminent. Überhaupt realisierbar wird die Galerie aber erst durch die Finanzierung des Hauptpartners des Projekts, der Baden-Württemberg Stiftung sowie der weiteren Projektpartner Schwarz Außenwerbung, Stadtwerke, dem IBIS Hotel, und dem Farbenhersteller Montana-Cans.

Mit ihrer Neugestaltung mausert sich die lange Zeit unansehnliche Marktstätten-Unterführung zu einem attraktiven öffentlichen Ausstellungsraum, der Kunst auch in ihrem Entstehungsprozess für jeden kostenlos und schwellenfrei erlebbar macht – ein Ausstellungskonzept mit Vorbildcharakter und Perspektiven. Mehr Informationen zum Projekt sind unter: urbanart-gallery.de zu finden.