Kontakt

Martin Kratz
Stadtplanung
Telefon +49 7531 900-577

Logo Baugemeinschaften

Das gemeinschaftliche Planen und Bauen ist Teil des Handlungsprogramms Wohnen, auf dessen Grundlage die Wohnflächenentwicklung in Konstanz stattfindet. In diesem Rahmen hat der Gemeinderat am 18. Januar 2018 das Vergabeverfahren von städtischen Grundstücken an Baugemeinschaften beschlossen. Es bildet die Grundlage für die zukünftigen Vergaben von städtischen Grundstücken an Baugemeinschaften.

Broschüre zu den Vergabekriterien für Baugemeinschaften (1,4 MB)

Newsletter "GEMEINSAM bauen in Konstanz"

Die Stadt Konstanz informiert per E-Mail über Neuigkeiten zum Thema gemeinschaftliches Bauen. Anmeldung unter: gemeinsambauen@konstanz.de

Kontaktliste "GEMEINSAM bauen in Konstanz"

2. Konstanzer Baugemeinschafts-Forum vom 7. Oktober 2019

2. Konstanzer Baugemeinschafts-Forum informierte über den aktuellen Stand verschiedener Projekte des Handlungsprogramms Wohnen und führte eine Interessensabfrage durch.

Die Stadt Konstanz hat mit dem Handlungsprogramm Wohnen besondere Rahmenbedingungen für das gemeinschaftliche Bauen geschaffen: Auf allen geeigneten städtischen Flächen werden Grundstücke für Baugemeinschaften vorgehalten und anhand eines vom Gemeinderat beschlossenen Vergabeverfahrens zum Festpreis vergeben. Ausschlaggebend ist dabei die Konzeptqualität der Projekte, die anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs geprüft wird. Ziel ist eine langfristige Sicherung bezahlbaren Wohnraums für breite Bevölkerungsschichten, um die Spirale des Preiswettbewerbs zu unterbrechen und Wohnraum der Spekulation zu entziehen.

Für die Interessensabfrage können Fragebögen ausgefüllt und noch bis 18. Oktober abgegeben werden.


Im 2. Konstanzer Baugemeinschafts-Forum am 7. Oktober 2019 informierte die Verwaltung über den aktuellen Stand in der Entwicklung befindlicher Projekte und die Rahmenbedingungen für die Vergabe entsprechender Grundstücke. Rund 100 Teilnehmende kamen an diesem Abend in den Wolkensteinsaal des Kulturzentrums. Damit alle auch gleich wussten, woran sie sind, konnte man sich bereits am Eingang per Farbketikett als „Interessierte noch ohne feste Gruppe“, „bereits einer Baugruppe oder Genossenschaft zugehörig“ bzw. als „Projektsteuerer“ zu erkennen geben.

Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn stellte bei seiner Begrüßung der Anwesenden das gemeinsame Bauen für private Bauherrinnen und Bauherren als zentrale Organisationsform heraus, um maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Wohn- und Lebensbedürfnisse vergleichsweise kostensparend zu verwirklichen. „Darum haben wir Baugemeinschaften als elementarer Bestandteil im Handlungsprogramm Wohnen verankert!“, so Langensteiner-Schönborn.

Marion Klose, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Umwelt, ging daraufhin detaillierter auf das Handlungsprogramm ein und stellte den aktuellen Stand des Modellprojektes „Zukunftsstadt“ beim Christiani-Quartier vor. Klose betonte „Durch Nachjustierung des Handlungsprogramms Wohnen im Januar 2018 wurde die Anzahl an Wohnungen mit Zielgruppenbindung auf 3.700 ausgeweitet, was einen wesentlichen Schritt zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum darstellt“. Neben den 54% für den geförderten Wohnungsbau inklusive der Haushalte mit besonderen Schwierigkeiten am Wohnungsmarkt, sind davon nun auch 46 % für Baugemeinschaften, Genossenschaften und Modellprojekte im mittleren Segment (Miete und Eigentum) im Rahmen von Konzeptvergaben vorgesehen.

Einen Überblick über die Projektstände in weiteren zehn Gebieten des Handlungsprogramms Wohnen gab Mechthild Kreis von der Abteilung Stadtplanung in ihrem Werkbericht. Im Anschluss stellte Herr Kratz von der Projektgruppe „Gemeinsam Bauen“ die Abfrage bei den Initiativen und Interessierten vor und hob hervor, damit die zahlreichen Planungen besser auf deren Bedürfnisse ausrichten zu können.

Hierfür können unten die entsprechenden Fragebögen heruntergeladen und noch bis 18. Oktober abgegeben werden. Das Handout mit den Steckbriefen zu den vorgestellten Gebieten steht dort ebenfalls zum Download bereit.

In der anschließenden Diskussion in den Gruppen vor den jeweiligen Gebietsplakaten mit den städtischen Projektleitenden wurde deutlich, dass sowohl bei den Baugemeinschaften als auch bei Familien bzw. Einzelpersonen sehr großes Interesse am Christiani-Quartier besteht. Ansonsten wird das Döbele-Areal vor allem von größeren Baugemeinschaften stark nachgefragt und das Gebiet beim Fohrenbühlweg vor allem von Familien bzw. Einzelpersonen.

Beim 2. Baugemeinschafts-Forum gab es die Möglichkeit zur Diskussion mit den städtischen Projektleitern der einzelnen Gebiete.

Aktuelle Handlungsprogramm-Wohnen-Bauflächen für Baugemeinschaften

Baugebiet "Christiani-Wiesen"

Baugebiet "Dettingen-Brühläcker"

Im Neubaugebiet „Brühläcker“ in Dettingen wurde nun erstmals das vom Gemeinderat Anfang 2018 beschlossene Vergabeverfahren angewendet: Die Baugemeinschaft „Bodanglück“ setzte sich gegen zwei Mitbewerbende durch und unterzeichnete im März 2019 eine Optionsvereinbarung zum Grundstückskauf. Sie hat nun rund 1 Jahr Zeit, um sich selbst zu vervollständigen und den Projektentwurf zur Baugenehmigung zu bringen.

Näheres dazu in der Pressemeldung: Baugemeinschaft „Bodanglück“ erhält Grundstücksoption für Pilotprojekt Dettingen „Brühläcker“

Informationsveranstaltung zum Baugebiet "Dettingen-Brühläcker"

Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens für das Baugemeinschafts-Grundstück „Dettingen-Brühläcker" fand am 26. April 2018 eine Ortsbegehung mit anschließender Informations- und Austauschveranstaltung im Dettinger Rathaus statt. Bei einem Speed-Dating hatten die TeilnehmerInnen erste Austauschmöglichkeiten, die im Anschluss an die Veranstaltung vertieft werden konnten. Als Praxisbeispiel veranschaulichte der Erfahrungsbericht des Herrenberger Baugemeinschafts-Projekts "Weitblick" die Chancen gemeinschaftlicher Bauprojekte. 

Baugemeinschafts-Forum vom 14. Juni 2018

Rolle von Baugemeinschaften bei der Entwicklung neuer Quartiere bekräftigt

Mit dem Abschluss der Seminarreihe „Projektmanagement Baugemeinschaften" fand am 14. Juni 2018 im Kulturzentrum am Münster (Wolkensteinsaal) ein öffentliches Forum statt, in dessen Fokus das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen von Projektsteuerern, bestehenden Baugemeinschaften und Interessierten stand.

Sieben Konstanzer Baugemeinschaftsprojekte ergriffen die Gelegenheit, den über 100 Teilnehmenden ihre Werte und Ziele darzustellen:

Ebenso nutzten an der Seminarreihe teilnehmende Projektsteuerer für Baugemeinschaften die Chance einer kurzen persönlichen Vorstellung.