Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität
Die Stadt Konstanz hat im Jahr 2024 gemeinsam mit der Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH und der naturenergie sharing GmbH eine Förderzusage vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg erhalten. Mit der Förderung im Programm „Elektromobilitätszonen in Baden-Württemberg“ soll in der linksrheinischen Altstadt die Infrastruktur für Elektromobilität ausgebaut und das E-Carsharing-Angebot erweitert werden.
Die Fördersumme beläuft sich auf über 500.000 Euro. Die direkten Kosten der Stadt Konstanz belaufen sich auf 25.000 Euro, verbleibende Investitionen tragen die beiden Konsortialpartner. Die vor Ort generierten Investitionen werden sich auf etwa 1 Mio. Euro summieren.
Das ursprünglich unter dem Namen „E-Zone“ laufende Projekt wurde zwischenzeitlich seitens des Verkehrsministeriums BW umbenannt in „Emissionsarmer Stadtteil Altstadt“. Ende 2026 werden im Projekt über 80 zusätzliche öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge geschaffen und das E-Carsharing-Angebot um 13 Fahrzeuge ausgeweitet sein. Auch für AnwohnerInnen mit E-Fahrzeugen wird das bevorrechtigte Parken erweitert. Ziel ist dabei eine schrittweise Verbesserung der Rahmenbedingungen für E-Fahrzeuge, nicht jedoch der Ausschluss von Verbrennerfahrzeugen. Die Händlervereinigung Treffpunkt Konstanz e.V. begrüßt den Ausbau der Ladeinfrastruktur, um die Attraktivität der Stadt im Rahmen der Antriebswende zu steigern.
Mehr Sichtbarkeit für E-Mobilität: „Gut im Einstecken. Besser im Teilen.“
Während die Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die naturenergie sharing GmbH die Ausweitung des Carsharing-Angebotes übernimmt, trägt die Stadt Konstanz Verantwortung bei der Projektkoordination und der Öffentlichkeitsarbeit. Letztere wird mit 25.000 € vom Land Baden-Württemberg gefördert. Für mehr Sichtbarkeit im Stadtbild und um AnwohnerInnen und BesucherInnen auf das neue Angebot aufmerksam zu machen, startet Ende September eine Werbekampagne zum Thema. Unter dem Motto „Gut im Einstecken. Besser im Teilen.“ umfasst die Kampagne Plakatwerbung, Social-Media-Aktivitäten und eine Installation auf der Unteren Laube. Die Kampagne wird unterstützt und finanziert durch den Fördergeber.