Abbau der Alttextilcontainer in Konstanz
Entsorgung auf den Konstanzer Wertstoffhöfen weiter möglich
Bis Ende Januar werden die Alttextilcontainer des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes aus dem Konstanzer Stadtgebiet und den Ortsteilen abgezogen. Die dezentrale Sammlung über die bekannten Container ist laut den Betreibern nicht mehr finanzierbar.
Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) stellen als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger die getrennte Sammlung von Alttextilien weiterhin auf den Wertstoffhöfen sicher. Die Konstanzerinnen und Konstanzer können Textilien, Kleidungsstücke und Schuhe in den orangefarbenen Containern auf den Wertstoffhöfen wie gewohnt zuverlässig entsorgen.
Der Abzug der dezentralen Container in Konstanz ist eine Folge der bundesweiten Entwicklung des Alttextilmarktes: Es werden immer größere Mengen minderwertiger Textilien entsorgt. Die Weitergabe von qualitativ hochwertiger Kleidung aus den Containern zur Wiederverwendung ist kaum noch möglich. Fast Fashion und Ultra Fast Fashion haben auch einen großen Einfluss auf die Verwertbarkeit.
Die EBK können die Entscheidung zum Abzug der Container aus dem Stadtgebiet und den Ortsteilen nachvollziehen. Nichtsdestotrotz wird der Schritt sehr bedauert. Die unterbrechungsfreie Sammlung von Alttextilien wird über die bereits vorhandenen Container auf den EBK Wertstoffhöfen sichergestellt. Mit vier Wertstoffhöfen unterhalten die EBK ein breites und dienstleistungsorientiertes Entsorgungsangebot, das den Konstanzerinnen und Konstanzern auch weiterhin die einfache Abgabe und Sicherheit der zuverlässigen Verwertung von Alttextilien ermöglicht.
In den nächsten Wochen werden mehr Alttextilcontainer auf den Wertstoffhöfen aufgestellt, um das erwartete erhöhte Aufkommen entgegennehmen zu können. Die EBK werden gleichzeitig die bisherigen Standorte der Container im Fokus haben, um illegalen Müllablagerungen entgegenzuwirken.
