Das bringt 2026!
Das Kulturamt Konstanz startet mit zahlreichen Projekten ins neue Jahr

Mit Musik, Tanz, Literatur und zeitgenössischer Kunst startet das Kulturamt Konstanz in ein vielseitiges Kulturjahr 2026. Zahlreiche Kooperationen, neue Förderungen und bewährte Formate zeigen: Kultur in Konstanz ist lebendig, vernetzt und offen für Neues.
Kulturelle Bildung – Musik, Podcast und neue Formate
Das Jahr startet mit dem eindrucksvollen Musikprojekt „SingBach“ Ende Februar: Rund 200 Konstanzer Grundschulkinder singen Werke von Johann Sebastian Bach, die sie in einer Projektwoche zuvor gemeinsam einstudiert haben – ein musikalisches Highlight, das Kulturelle Bildung auf besondere Weise mit Gemeinschaft verbindet. Das Projekt wird finanziert durch die Crescere Stiftung Bodensee.
Auch der beliebte Podcast „Manchmal muss man einfach fragen – Kultur Bild(en)“ geht in eine neue Staffel. Er beleuchtet erneut, wie künstlerisches Forschen und ästhetische Praxis Lern- und Bildungsprozesse bereichern. Der Podcast wird gefördert durch die Jungfer-Stiftung.
Darüber hinaus beteiligt sich das Kulturamt mit einem eigenen Projekt am Literatursommer Baden-Württemberg, für das eine Förderung bewilligt wurde.
Ein weiteres besonderes Projekt: „HOPE“, ein Tanzprojekt in Kooperation mit dem Kulturamt, das über zwei Jahre hinweg von der Crescere Stiftung Bodensee gefördert wird und in diesem Jahr startet.
Aktuelle Gestaltung & zeitgenössische Kunst – Ausstellungen und Begegnungen
Im Turm zur Katz ist derzeit noch bis 15. März die Ausstellung „Zeitzeichen. Comic & Erinnerung“ zu sehen. Am 24. Februar findet dazu ein Künstlergespräch mit dem Illustrator Tobi Dahmen statt.
Ab 26. März folgt die Vernissage zur neuen Ausstellung „Gottfried Jäger. Konkrete Fotografie“, eine Kooperation mit der Universität Konstanz, die bis 23. August gezeigt wird. Neben Führungen wird es wieder ein vielfältiges Vermittlungsprogramm geben. Im Herbst schließt sich der „Salon zur Katz #2“ mit Konstanzer KünstlerInnen an, gefolgt von der ILLOKONSTANZ Vol. 5 – dem beliebten Treffen der internationalen Illustrationsszene.
Auch der Gewölbekeller im Kulturzentrum am Münster bleibt ein aktiver Ausstellungsort: Noch bis 1. März ist dort die Ausstellung „Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten am Beispiel Zwiefalten“ zu sehen. Danach folgt eine Schau des jungen Künstlerinnenkollektivs „Kollektiv Korpa“. Für den Herbst ist bereits eine weitere Ausstellung mit Konstanzer Künstlerinnen in Planung.
Kunst im öffentlichen Raum – neue Impulse im Stadtraum
Im Bereich Kunst im öffentlichen Raum (KÖR) entsteht im Frühjahr ein neues Mural zur Person Georg Elser, gestaltet vom Künstler Marvin Daumüller und finanziert durch die Crescere Stiftung Bodensee. Zudem erscheint die aktualisierte Auflage der KÖR-Broschüre, die einen Überblick über die Kunst im öffentlichen Raum in Konstanz bietet.
Mit diesen Projekten setzt das Kulturamt Konstanz auch 2026 Impulse für kulturelle Vielfalt, Teilhabe und Vernetzung – über Sparten, Generationen und Stadtgrenzen hinweg. Auch die Konstanzer Popkultur bleibt weiter im Fokus: Das nächste Netzwerktreffen Pop findet im April in Kooperation mit „Hot Kultür“ im K9 statt. Wer dabei sein möchte und nicht im Verteiler ist, kann sich über popbüro@konstanz.de melden
Alle aktuellen Infos gibt es auch bei Instagram unter @kulturamt_konstanz und @turmzurkatz sowie unter www.konstanz.de/kulturamt.