Beratungsstelle für queere Menschen

Beschlussfassung für Anfang 2026 vorgesehen

Auf dem Bild zu sehen ist eine Beratungssituation am Tisch mit zwei Personen, die Dokumente bearbeiten, während bunte Holzfiguren in der Mitte verschiedene Familienkonstellationen symbolisieren. Die Szene zeigt eine typische Beratungssituation im Bereich Familie und Soziales in einem hellen Büroraum. Im Hintergrund ist ein Whiteboard an der Wand zu sehen.
Symbolbild für Beratungsstelle

Die geplante Beratungsstelle für queere Menschen in Konstanz konnte aufgrund der 2025 ausgerufenen Haushaltssperre nicht wie ursprünglich geplant im Oktober 2025 starten. Die notwendigen verwaltungsseitigen Vorbereitungen für einen Zuschuss im Jahr 2026 sind jedoch abgeschlossen.
 
Die Beschlussfassung durch den Gemeinderat ist für das erste Quartal 2026 vorgesehen. Bei einem positiven Votum kann der beauftragte Träger unmittelbar im Anschluss mit der Umsetzung beginnen.
 
Angebot für Jugendliche
Die Beratungsstelle soll ein spezialisiertes Angebot für queere Jugendliche schaffen, die häufig von Ausgrenzung, Mobbing, fehlender familiärer Akzeptanz und zunehmender Online-Hetze betroffen sind. Diese Belastungen wirken sich stark auf die psychische Gesundheit aus. Während es in Konstanz engagierte queere Initiativen und Freizeitangebote gibt, können diese keine professionelle psychosoziale Beratung ersetzen. Die neue Beratungsstelle soll diese Lücke schließen und neben individueller Unterstützung auch Angebote für Eltern, Schulen und weitere Bezugspersonen bereitstellen.

(Erstellt am 06. Februar 2026 10:54 Uhr / geändert am 06. Februar 2026 10:57 Uhr)