Weltwassertag: Konstanzer Trinkwasser steht für Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit
Sauberes Trinkwasser ist für die meisten für uns zum Glück selbstverständlich – doch dahinter stehen eine sorgfältige Aufbereitung, strenge Kontrollen und eine leistungsfähige Infrastruktur. Zum Weltwassertag am 22. März machen die Stadtwerke Konstanz auf die hohe Qualität des Konstanzer Trinkwassers aufmerksam. Sie investieren kontinuierlich in ihre Anlagen, um die Trinkwasserversorgung auch künftig sicher, nachhaltig und zuverlässig zu gewährleisten.
Die Stadtwerke versorgen Konstanz bereits seit 1905 mit Trinkwasser, dessen Aufbereitung seit 1967 im Seewasserwerk Staad erfolgt. Zur dauerhaften Sicherstellung der Wasserqualität werden zusätzlich zu den gesetzlich geforderten Analysen jedes Jahr über 200 weitere Kontrollen vorgenommen. Dabei werden unter anderem Nitratwerte, mikrobiologische Belastungen und mögliche Spurenstoffe geprüft. Die Ergebnisse liegen regelmäßig deutlich unter den Grenzwerten. So beträgt der Nitratwert beispielsweise nur rund 4,1 Milligramm pro Liter und liegt damit weit unter dem zulässigen Höchstwert von 50 Milligramm pro Liter. Auch kleine Wasserflöhe, sogenannte Daphnien, unterstützen die Überwachung. Was zunächst skurril klingt, hat einen besonderen Grund: Sie reagieren besonders sensibel auf Veränderungen im Wasser. Ihre Bewegungen werden im Wasserwerk rund um die Uhr digital erfasst und liefern frühzeitig Hinweise auf mögliche Verunreinigungen.
„Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deshalb investieren wir kontinuierlich in moderne Technik, nachhaltige Energieversorgung und eine resiliente Infrastruktur. So stellen wir sicher, dass die Menschen in Konstanz auch in Zukunft jederzeit auf eine zuverlässige und hochwertige Trinkwasserversorgung vertrauen können“, sagt Sebastian Daus, Leiter des Wasserwerks.
Investitionen stärken die Versorgungssicherheit
Ein aktuelles Beispiel ist die Erneuerung von zwei Reinwasserleitungen zwischen Filterwerk und Pumpengebäude im Wasserwerk Staad. Die neu installierte Doppelleitung erhöht zukünftig die Versorgungssicherheit deutlich, da mit ihr zum Beispiel auch während Wartungsarbeiten an einer der beiden Leitungen eine kontinuierliche Versorgung gewährleistet bleibt.
Auch beim Klimaschutz gehen die Stadtwerke neue Wege. Die Notstromversorgung der Pumpstation Ampersberg wurde von einem alten Dieselmotor auf eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher umgestellt. Zudem wird das Wasserwerk Konstanz seit Ende 2025 vollständig mit erneuerbarer Wärme versorgt. Dank moderner Luft-Wasser-Wärmepumpen sinken die CO₂-Emissionen so um rund 49 Tonnen pro Jahr.
Das Trinkwasser für Konstanz wird rund 700 Meter vom Ufer entfernt aus etwa 40 Metern Tiefe dem Bodensee entnommen. Dank der bereits in diesem Rohzustand sehr guten Wasserqualität, genügt eine schonende Aufbereitung mit Mikrofiltern, Ozon und Sandfiltern, um hervorragende Trinkwasserqualität zu erhalten.
