Was wird im Restmüll (falsch) entsorgt?

Restmüll-Sortieranalyse bei den EBK von 18.-22.05.2026

Grafik: Restmüll
Wie viel Restmüll steckt im Konstanzer Restmüll?

Studien besagen, dass mehr als die Hälfte der Abfälle in einer Restmülltonne falsch entsorgt wurde. Diese falsch entsorgten Abfälle könnten eigentlich verwertet werden, wenn sie in der richtigen Tonne gelandet wären. Gelten diese Studien auch für die Stadt und den Landkreis Konstanz? Dies wird mit einer Restmüll-Sortieranalyse bei den Entsorgungsbetrieben Stadt Konstanz (EBK) im Zeitraum vom 18.-22.05.2026 herausgefunden. 

Im Rahmen der Sortieranalyse werden Stichproben des gesammelten Restmülls von Mitarbeitenden des Instituts für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH (INFA GmbH) sortiert. Das Institut hat sich auf entsprechende Analysen spezialisiert. Die Stichproben werden aus unterschiedlichen Siedlungsstrukturen repräsentativ ausgewählt. Damit ist sichergestellt, dass die Ergebnisse Rückschlüsse auf die ganze Stadt, ihre Ortsteile und den Landkreis Konstanz erlauben.
 

Bioabfall, Verpackungsabfälle, Altglas, Batterien, Elektrogeräte – all das gehört zum Beispiel nicht in den Restmüll, sondern in die entsprechenden Behälter oder auf den Wertstoffhof. Mitarbeitende der INFA GmbH sortieren seit Montag, 18.05.2026 die Inhalte der ausgewählten Tonnen in über 20 verschiedene Wertstoffgruppen. Die oben genannten fünf sind nur eine Auswahl davon. 

Die gesammelten Mengen werden anschließenden analysiert und ausgewertet. Der fertige Bericht wird nach vier bis sechs Wochen erwartet. Dann wissen die EBK, die Stadt und der Landkreis Konstanz, was wirklich in den Restmülltonnen entsorgt wird. Mit diesem Wissen kann dann gezielt an Verbesserungen gearbeitet werden.

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(Erstellt am 18. Mai 2026 13:44 Uhr / geändert am 18. Mai 2026 13:47 Uhr)