Spatenstich für Neubau an der Grundschule Wollmatingen
Stadt Konstanz investiert 7,8 Millionen Euro in moderne Bildungsinfrastruktur
Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Armin Neher (Elektro-Fachplaner, Neher Butz Plus GmbH), Joachim Benz (Stellvertretender Amtsleiter, Amt für Stadtplanung und Umwelt), Frank Schädler (Amtsleiter, Amt für Bildung und Sport), Finja Müller-Graf (Konrektorin Grundschule Wollmatingen), Uta König (Schulleiterin Grundschule Wollmatingen), Frohwin Lüttin (Bauleitung, lüttinarchitekten), Oberbürgermeister Uli Burchardt (Stadt Konstanz), Thomas Stegmann (Amtsleiter, Hochbauamt), Heike Irmler (Hochbauamt, Abteilung Neubau), Arnold Hermann (Stellvertretender Amtsleiter, Hochbauamt), David Biehler (Tragwerksplanung, Fischer + Leisering Ingenieurgesellschaft), Markus Kaltenstadler (Technischer Leiter, Karl Stocker Bauunternehmen GmbH).
Mit dem gestrigen Spatenstich hat die Stadt Konstanz den offiziellen Startschuss für den Neubau des Pavillongebäudes der Grundschule Wollmatingen gegeben.
Moderne Räume für einen zeitgemäßen Schulalltag
Der Neubau umfasst rund 1.540 Quadratmeter Nutzfläche und schafft die räumlichen Voraussetzungen für einen modernen Schulbetrieb. Entstehen werden sechs Klassenzimmer, ein zentraler Verwaltungs- und Lehrerbereich, eine Mensa mit Vorbereitungs- und Spülküche, ein Rhythmikraum sowie ein zentrales Foyer mit Sitztreppe. Der bestehende Altbau wird im Zuge der Umstrukturierung ebenfalls neu geordnet und beherbergt künftig weitere sechs Klassenzimmer, ein Klassenzimmer für die Außenklasse, die Schulsozialarbeit sowie eine Bibliothek.
Ganztagesbetreuung endlich auf der Höhe der Zeit
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die Verbesserung der Ganztagesbetreuung. Bisher musste das Mittagessen provisorisch in einem ehemaligen Geräteraum der Turnhalle stattfinden – in mehreren Schichten, unter beengten Bedingungen. Mit der neuen Mensa und zusätzlichen Aufenthalts- und Bewegungsflächen schafft die Stadt erstmals geeignete Räume für eine Betreuung, die dem Bedarf entspricht. Die dreizügig geführte Grundschule kann künftig auch organisatorisch klarer strukturiert werden: Die Klassenstufen lassen sich geschossweise zusammenfassen, Verwaltung und Lehrerbereich werden zentral gebündelt.
Nachhaltiges Bauen als Standard
Das neue Gebäude wird in Anlehnung an den Energiestandard Effizienzhaus 40 EE errichtet. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie der Einsatz möglichst klimaneutraler Baustoffe sind feste Bestandteile der Planung.
Investition mit Förderunterstützung
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,81 Millionen Euro. Förderbescheide aus dem Schulbauförderungsprogramm des Landes Baden-Württemberg sowie dem Bundesprogramm zum Investitionsprogramm Ganztagsausbau liegen in Höhe von insgesamt rund 2,7 Millionen Euro vor. Der Projektbeschluss wurde durch den Gemeinderat auf Empfehlung des Technischen und Umweltausschusses gefasst.


