Artenschutzmaßnahme am Hafner: Über 120 neue Streuobstbäume gepflanzt
Weitere Pflanzungen ergänzen vorhandene Leitstrukturen für Fledermäuse – neue Lebensräume und Nahrungsquellen entstehen
Am Hügel des Hafners wurden in der vergangenen Woche über 120 Streuobstbäume in Zusammenarbeit mit dem Maschinenring des Landkreises Konstanz gepflanzt. Die Maßnahme ergänzt die bereits im vergangenen Jahr umgesetzten Artenschutzmaßnahmen und Leitstrukturen für Fledermäuse, die im Zuge der geplanten Erschließung des neuen Stadtteils Hafner geschaffen wurden.
Die neu gepflanzten Streuobstbäume bilden zusammen mit dem bestehenden Fledermauskorridor ein wichtiges Element des Artenschutzkonzepts am Hafner. Sie dienen insbesondere den Fledermausarten Graues und Braunes Langohr als zusätzliche Orientierungshilfe und Nahrungsquelle. Durch die Vielfalt der Obstsorten entsteht zudem ein artenreicher Lebensraum, der zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleinsäugern zugutekommt – und damit auch den Fledermäusen eine stabile Nahrungsbasis bietet.
Wie bereits bei dem im Frühjahr 2025 angelegten Dunkelkorridor mit Winterlinden, Hecken und Obstbäumen steht auch hier der Gedanke im Vordergrund, den Eingriff in das Gebiet mit Rücksicht auf Natur und Artenvielfalt zu gestalten. Die Stadt Konstanz setzt damit ein weiteres Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung und Artenschutz im Rahmen der Entwicklung des neuen Stadtteils Hafner.
