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Kulturamt Konstanz
Telefon +49 7531 900-2928

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Das kulturelle Leben in Konstanz ist vielfältig und bunt - aber nicht alle BürgerInnen können daran in gleichem Maße teilhaben.

Die Kulturtafel Konstanz ist aktiv und sucht Kartenspenden


Unter dem Motto »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein« vermittelt die KULTURTAFEL nach dem Tafelprinzip gespendete Karten für Kultur- und Sportveranstaltungen an Menschen mit geringem Einkommen. Gespendet werden die Karten von Kulturinstitutionen oder Privatpersonen.

Damit möchte die vom Kulturamt Konstanz initiierte und getragene KULTURTAFEL allen KonstanzerInnen die Teilhabe am vielfältigen kulturellen Leben unserer Stadt ermöglichen, aber auch die hiesige Kulturszene stärken. So können Veranstalter und Kulturschaffende neues Publikum erreichen und vor vollem Haus auftreten. Gleichzeitig können KonstanzerInnen unabhängig von Einkommen und Herkunft am öffentlichen Leben teilnehmen und sich als Teil der Stadt fühlen.

Als Gast registrieren lassen kann man sich beim Kulturamt der Stadt Konstanz. Neuankömmlinge und Alteingesessene, Junge und Alte sind herzlich willkommen. Unsere aktuellen Angebote sind jederzeit online abrufbar.
Alle Karten werden gespendet. Die Vermittlung der Karten ist deshalb auf Spenden von Veranstaltern, Kultureinrichtungen aber auch Privatpersonen angewiesen. Sie sind Veranstalter und haben noch Restkarten für ein Event oder wollen einige Freikarten spenden? Oder Sie haben als Privatperson ein Abo fürs Theater oder schon Karten gekauft und sind doch verhindert? Die KULTURTAFEL freut sich über Ihre Spenden! Kontakt für Kartenspenden: kulturtafel@konstanz.de oder Tel. 07531 900 2928.

Hier können Sie sich den Flyer der Kulturtafel herunterladen:

Wie arbeiten wir?

  • Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team bauen wir eine Gäste-Datei auf.
  • Veranstalter und private Spender stellen uns kostenlos Karten zur Verfügung - immer nach eigenem Ermessen, einmalig oder regelmäßig.
  • Diese Karten sind jederzeit online unter dem Reiter "Aktuelle Angebote" einsehbar. Bei Interesse an einer Veranstaltung können sich die Gäste bei uns melden. Kommt die Vermittlung zustande, werden die Karten an der Abendkasse hinterlegt und können dann ganz einfach dort abgeholt werden.
  • Jede Karte ist ein Geschenk - deshalb legen wir Wert auf Verbindlichkeit!

Aktuelle Angebote

  Restkontingent Veranstaltung Datum Veranstalter Alle Infos
    Karten für Konzerte der Philharmonie können bei uns angefragt werden. Wir werden uns dann bemühen, einen kostenfreien Besuch zu ermöglichen. beliebig Südwestdeutsche Philharmonie Home | SWP (philharmonie-konstanz.de)
  11 Klassische Stadtführung in Konstanz gültig bis 19.12.2024 MTK Stadtführungen in Konstanz am Bodensee (konstanz-info.com)
  1 Teilnahme an einem Familienworkshop gültig bis 30.12.2024 Rosgartenmuseum Rosgartenmuseum
  1 Teilnahme an einem Erwachsenenworkshop (gültig für 1 Erwachsenen) gültig bis 30.12.2024 Rosgartenmuseum Rosgartenmuseum
  3 Eintritt in die Dauerausstellung des RM gültig bis 30.12.2024 Rosgartenmuseum Rosgartenmuseum
  3 Teilnahme an einer Führung durch die Dauerausstellung des RM gültig bis 30.12.2024 Rosgartenmuseum Rosgartenmuseum
  10 Eintritt in die Dauerausstellung des ALM gültig bis 30.12.2024 Archäologisches Landesmusuem Dauerausstellung - Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (alm-konstanz.de)
  0 Theatervorstellung "Ein Sommernachtstraum" Münsterplatz Open Air Di 25.06. 19:00 Theater Konstanz Ein Sommernachtstraum | Theater Konstanz | Theater Konstanz
  10 „lauwarm“ im Rahmen des Festivals Let’s Ally – Ideal Teilhabe Fr 28.06. 16:00 Theater Konstanz Ideal Teilhabe – Lets Ally Festival 2024 | Theater Konstanz | Theater Konstanz
  10 „KARL!“ im Rahmen des Festivals Let’s Ally – Ideal Teilhabe Fr. 28.06. 19:00 Theater Konstanz Ideal Teilhabe – Lets Ally Festival 2024 | Theater Konstanz | Theater Konstanz
  0 Seenachtsfest 2024 Sa 10.08. Seenachtsfest Konstanzer Seenachtfest - Konstanzer Seenachtfest


Angebote und Kontingent werden regelmäßig aktualisiert.

Falls Sie sich für eine Veranstaltung anmelden möchten oder Fragen zu den aktuellen Angeboten der Kulturtafel haben, melden Sie sich gerne unter kulturtafel@konstanz.de oder telefonisch unter +49 7531 900-2988 oder +49 7531 900-2928.

Gast/Gästin werden:

Sie möchten Kultur in Konstanz erleben?

Ukrainische Flüchtlinge benötigen keinen Bedürftigkeitsnachweis, hier reicht der Ausweis. Bei digitalen Anmeldungen verzichten wir aus Datenschutzgründen auf eine Ausweiskopie, dies können Sie bei der Abholung der Karten nachholen. Bei AsylbewerberInnen reicht der Nachweis einer Aufenthaltsgestattung.
Gäste können grundsätzlich alle Menschen werden, die über ein geringes Einkommen verfügen: Neuankömmlinge und Alteingesessene, Junge und Alte sind herzlich willkommen! Die Registrierung in unserer Datenbank ist ganz einfach: Sie müssen dazu nur unser Anmeldeformular (PDF) ausfüllen und zusammen mit einem Einkommensnachweis bei uns einreichen - entweder per Mail oder persönlich im Kulturamt. Sobald wir ein passendes Angebot für Sie haben, kontaktieren wir Sie telefonisch und hinterlegen die Karten bei Interesse direkt an der Abendkasse. Sie müssen sich dort nicht noch einmal ausweisen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!    

Was gilt als geringes Einkommen?

Wir orientieren uns an der Armutsgrenze der Europäischen Union. Derzeit gelten folgende Richtwerte
(Stand 2021):

  • 1173,- € 1-Personen-Haushalt (Stand 2021; Statistische Ämter des Bundes und der Länder)
  • 2463,- € Mehrpersonen - Haushalt (2 Erwachsene und 2 Kinder unter 14J.) (Stand 2021; Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

Dazu zählen (Stand 2023):

  • Menschen, die Bürgergeld beziehen
  • Menschen, die Sozialgeld beziehen
  • Menschen, die Vollzeit arbeiten, aber trotzdem nicht mehr verdienen
  • Auszubildende/AsylbewerberInnen/Studierende/Bufdis oder BFDlerInnen/FSJ
  • Menschen außerhalb des Erwerbslebens, die Grundsicherung bekommen

Als Einkommensnachweise können vorgelegt werden (Stand 2023):

  • Nachweis Bürgergeld
  • Bescheide zur Grundsicherung
  • Rentenbescheide
  • Sozialpass und Tafelausweis
  • Einkommensteuerbescheid vom Finanzamt
  • Lohnabrechnung, wenn man in einem Beschäftigungsverhältnis steht
  • Azubi Ausweis/Freiwilligenausweis/Studierendenausweis/Asylberechtigung

Online Anmeldung als Gast

UnterstützerIn werden

Sie sind von der Idee begeistert? Dann unterstützen Sie uns!

Ob Kino, Theater, Konzert oder Sportevents: Die Kulturtafel Konstanz vermittelt Karten aus den unterschiedlichsten kulturellen Bereichen. Sie konnten nicht alle Karten für das von Ihnen organisierte Event verkaufen? Wir freuen uns über Restkarten, die Sie der Kulturtafel kostenfrei überlassen. Natürlich sind auch Freikarten herzlich willkommen!

Sie haben ein Abo fürs Theater? Oder schon Zirkuskarten gekauft, und jetzt ist spontan etwas dazwischengekommen? Wenn Sie an einem Termin verhindert sind, freuen wir uns über Ihre einmalige Kartenspende. Für Sie ist die Weitergabe ganz unkompliziert: Kontaktieren Sie uns telefonisch oder per Mail und wir kümmern uns um die Vermittlung Ihrer Karte. So bleibt Ihr Platz nicht leer und Sie machen jemandem eine große Freude. Alternativ können Sie unsere Arbeit natürlich auch mit einer Geldspende unterstützen. Eine Spendenquittung senden wir Ihnen auf Wunsch selbstverständlich gerne zu!

Kulturtafel Spenden

Spenden

Sparkasse Bodensee
IBAN-Nr. DE66690500010000
071886
BIC SOLADES1KNZ
Zweck: Kulturamt/ Kulturtafel

Die Kulturtafel steht unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Dr. Andreas Osner.

Ehrenamt

Im Moment sind wir ein voll besetztes Team. Falls wir wieder Verstärkung benötigen, freuen wir uns sehr über Ihr Engagement in unserem Ehrenamt!

Häufige Fragen

Hier haben wir Ihnen die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt. Ist die Antwort auf Ihre Frage nicht dabei? Kontaktieren Sie uns!

Was genau ist das Ziel der Konstanzer Kulturtafel? 

Die Konstanzer Kulturtafel hat drei Ziele: Erstens möchten wir das vielfältige Kulturangebot der Stadt für alle Menschen öffnen, zweitens den Zusammenhalt und die Solidarität in Konstanz fördern und drittens die hiesige Kulturszene stärken und ihren Beitrag zur sozialen Integration aller BürgerInnen hervorheben.

Woher kommt die Idee?

Die Idee, das Tafelprinzip auch im kulturellen Bereich umzusetzen, ist nicht neu: Seit einigen Jahren gibt es Kulturtafeln oder -logen in mehreren deutschen Städten, z.B. in Bamberg, Schweinfurt oder Hamburg, in z.T. ganz unterschiedlicher Trägerschaft. Das Konzept hat sich in Groß- und Kleinstädten gleichermaßen bewährt, sodass es hoffentlich bald noch mehr derartige Einrichtungen geben wird. Die Kulturtafel Konstanz arbeitet eng mit der Kulturtafel Bamberg zusammen und bedankt sich für die vielen Hinweise und Tipps.

Im Kulturbereich herrscht prinzipiell Geldmangel - schadet die Kulturtafel nicht den kulturellen Einrichtungen, indem sie kostenlose Karten vermittelt?

Nein. Wir vermitteln nur Karten, die nicht verkauft oder genutzt werden - den Veranstaltern soll kein Verlust entstehen. Im Gegenteil, es hat sich gezeigt, dass viele Gäste der Kulturtafel das Angebot nur für einen bestimmten Zeitraum in Anspruch nehmen und im Anschluss gerne für die Karten bezahlen. Wir möchten aber auch zeigen, dass Kultur kein Privileg einer begüterten Gruppe ist, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration leistet. Das stärkt wiederum die Rolle der Kulturschaffenden.   

Haben Sie auch Angebote für Flüchtlinge und MigrantInnen, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen?

Ja, wir richten uns explizit auch an Menschen, die neu in Konstanz sind und noch kein oder erst wenig Deutsch sprechen. Wie jeder andere Gast auch, können Sprachanfänger entscheiden, was sie besonders interessiert: Wer sich sprachlich unsicher fühlt, kann zum Beispiel Sportevents oder musikalische Darbietungen besuchen. Um Flüchtlingen und MigrantInnen die Teilnahme am kulturellen Leben zu erleichtern, arbeiten wir derzeit an mehrsprachigen Flyern.  

Werden die Karten einzeln oder paarweise vermittelt?

Normalerweise bieten wir unseren Gästen jeweils zwei Karten an - die Begleitperson ist natürlich frei wählbar und muss auch nicht bei der Kulturtafel registriert sein. Gerade von Privatspendern erreichen uns ab und zu aber auch Einzelkarten, dann kann jeder Gast entscheiden, ob er Lust hat, die Veranstaltung auch alleine zu besuchen.

Wie kurzfristig kann ich meine Karte zur Vermittlung freigeben?

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser! Trotzdem kann immer mal etwas spontan dazwischenkommen. Wir bemühen uns dann, auch kurzfristig jemanden zu finden.

Was geschieht, wenn mir eine Karte vermittelt wurde, ich aber doch nicht zur Veranstaltung gehen kann?

Jede Karte ist ein Geschenk - deshalb legen wir Wert auf Verbindlichkeit. Wenn doch einmal etwas dazwischenkommen sollte, sagen Sie uns bitte so früh wie möglich Bescheid. Wir werden dann versuchen, Ihre Karte kurzfristig weiterzuvermitteln. 

Prominente Paten

Nicht nur über Tickets und Werbung von Seiten der Institutionen und Vereine dürfen wir uns freuen - auch einige prominente KünstlerInnen unterstützen die Kulturtafel Konstanz und verbreiten die Idee über ihre Netzwerke. 

© Jeremias Heppeler

Jeremias Heppeler

Jeremias Heppeler, freier Texter, Filmemacher und intermedial arbeitender Künstler, ist der Gewinner des »Förderpreis der Stadt Konstanz - Junge Kunst!« 2017 in der Sparte Bildende Kunst.
 

Warum unterstützen Sie als Künstler die Kulturtafel Konstanz als Ehrenpate und wie sind Sie auf die Initiative aufmerksam geworden?
„Ich habe ein einfach Credo, dass ich mir in der Vergangenheit immer wieder auf die Fahnen geschrieben habe: Kunst darf nichts und niemanden ausschließen. Das ist inhaltlich zwar nicht immer möglich, aber verwaltungstechnisch durchaus. Deshalb finde ich es besonders wichtig, dass auch Menschen, die finanziell vielleicht nicht so gut aufgestellt sind, die Chance haben, Konzerte, Theater und Ausstellungen zu besuchen. Da müssen wir als Gesellschaft irgendwie Wege finden - und das beginnt im kleinen. Darum ist die Kulturtafel ein wirklich gute und wichtige Sache. Ich selbst weiß von diesem Projekt noch gar nicht so lange und habe online davon erfahren - auch deshalb möchte ich mich engagieren, dass wir ein wenig mehr Aufmerksamkeit generiere können."
 
Wie sind Sie zur Arbeit im kulturellen Bereich gekommen?
„Von kleinauf hatte ich eine große Faszination für Popkultur und Literatur. Ich habe mich früh an den Plattenschrank und die Bücherregale meines Vaters gewagt und dann schon als kleiner Pimpf Dinge versucht zu hören und zu lesen, die ich keinen Millimeter verstanden habe. Die Neugier ist aber geblieben und zwar bis in mein Studium der Germanistik. Weil ich parallel dazu schon als Kulturjournalist gearbeitet habe, hatte ich es irgendwann satt immer nur über die Arbeit anderer zu schreiben. Aus diesem Ungenügen heraus habe ich meine erste Ausstellung konzipiert."
 
Wie möchten Sie das kulturelle Leben in Konstanz erleben und mitgestalten?
„Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn natürlich gibt es eine Menge Ideen, die mir durch den Schädel schwirren, aber an jeder kulturellen Veranstaltungen hängt auch immer ein verwaltungstechnischer Rattenschwanz. Allerdings habe ich als Förderpreisträger das große Glück, dass ich einer Menge dieser zunächst wirren Ideen tatsächlich umsetzen kann. Dabei liegen mit der Premiere meines Dokumentarfilms „Allein mir fehlt der Glaube" und der Eröffnung meiner Ausstellung „Im Antlitz der Bytes" zwei Großprojekte nur wenige Tage zurück - daran möchte ich unbedingt anknüpfen. Darüber hinaus gestaltet man aber auch als Besucher und Rezipient das Kulturleben mit - und da bin ich ganz klarer Fan von Institutionen wie dem Zebra Kino oder dem Kulturladen. Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass das Konstanzer Kulturleben in der Vergangenheit an Vielfalt, aber auch an Durchschlagskraft gewonnen hat. Das ist sicherlich auch der Verdienst von Menschen und Kämpfern wie Felix Strasser."
 
Was war Ihr bislang schönstes Kultur-Erlebnis?
„Auch da gibt es natürlich mehrere Seiten. Als Rezipient war es vermutlich ein Konzert der Einstürzenden Neubauten in München. Mein Vater, selbst Totalfan und ich standen in der vordersten Reihe und das hat sich schnell als mittelgute Idee herausgestellt. Irgendwann während der Show hielt Soundfrickler N. U. Unruh einen Stahlträger in eine aufgestellte Flugzeugturbine, der dabei losgelassene Sound ist unbeschreiblich. Ein Gefühl zwischen Tinnitus und absoluten Hörerlebnis, das ich bis heute nicht vergessen habe. Als Kunstschaffender war es vielleicht die Auszeichnung mit dem Motion Picture 2.0 Award im ZKM Karlsruhe, den ich gemeinsam mit meinem Kollegen Jörg Locher und unserem Schauspiel-Quartett entgegen nehmen konnte. Besonders besonders war dabei die Tatsache, dass im selben Atemzug Brian Eno für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde und nur wenige Meter vor uns saß!"

Emin Hasirci (Foto: © Yuhki C. Oka 2015)

Emin Hasirci ist freischaffender Kommunikationsdesigner und Graffiti-Künstler und hat gemeinsam mit der Stadt Konstanz schon Projekte wie »Signals Under Traffic« durchgeführt. Auf seiner Homepage gibt er Einblick in seine zahlreichen Arbeiten. Ein Interview.

 
Warum unterstützen Sie als Künstler die Kulturtafel Konstanz als Ehrenpate und wie sind Sie auf die Initiative aufmerksam geworden?
Ich war spontan begeistert für die Idee: Alle Menschen sollen an Kultur teilhaben können. Einen kleinen Beitrag zur Erfüllung dieses Menschenrechts zu leisten auf unkomplizierte Weise finde ich toll!
Auf die Initiative wurde ich aufmerksam durch einen Besuch im Konstanzer Kulturbüro.
 
 
Wie möchten Sie das kulturelle Leben in Konstanz erleben und mitgestalten?
Kultur in Konstanz möchte ich als ein breitgefächertes Angebot erleben, das möglichst vielschichtig Menschen anspricht. Ich möchte das kulturelle Leben mitgestalten, vor allem durch Kunst im öffentlichen Raum, die einerseits das Stadtbild aufwertet und andererseits Menschen zur Kommunikation mit der Kunst und untereinander anregt. 
Eine konkrete Idee zur Unterstützung der Kulturtafel: Ein Teil der Teilnehmer eines Street-Art Workshops, die ich regelmäßig anbiete, nimmt ohne finanziellen Aufwand teil.
 
Wo sehen Sie Kultur-Bedarf in Konstanz?
An wenig beachteten Orten, wie zum Beispiel dem Schänzle-Areal, könnte durch gute kulturelle Ideen sicherlich ein großer Mehrwert für Bürger und Besucher entstehen.
Bedeutsam hierbei wäre, dass die Interessen des Publikums nicht außer Acht gelassen werden. Mir persönlich wäre wichtig, dass die Kultur die Menschen tatsächlich anspricht und dass die mögliche Teilhabe angenommen wird.
 
Was war Ihr bislang schönstes Kultur-Erlebnis?
Da gibt es viele. Eines davon war sicherlich das Urban-Art Event »Signals Under Traffic«, welches ich gemeinsam mit der Stadt an der Marktstätte realisierte. Das schönste daran war, zu erleben, dass sehr viele Menschen interessiert stehen blieben, in den Austausch traten und das Projekt sichtbar annahmen.