Christiani-Wiesen sind „Nationales Projekt des Städtebaus“

Konstanzer Modellquartier als Premiumprojekt ausgezeichnet

Urkundenübergabe in Berlin
Marion Klose, Leiterin des Amts für Stadtplanung und Umwelt, Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat und Projektkoordinatorin Sabine Debert bei der Urkundenübergabe in Berlin. (Bild: Pixel & Dot Photography)

Konstanz hat sich mit der Christiani-Wiesen, dem Stadtentwicklungsprojekt aus der Zukunftsstadt, in der aktuellen Förderrunde für Nationale Projekte des Städtebaus beworben. Gestern konnte Marion Klose, Leiterin des Amts für Stadtplanung und Umwelt gemeinsam mit Projektkoordinatorin Sabine Debert zur Urkundenübergabe nach Berlin reisen. Denn: Das Konstanzer Projekt wurde als Premiumprojekt ausgezeichnet.
 
„Die Auszeichnung aus Berlin zeigt uns, dass wir mit den städtebaulichen Planungen für Konstanz auf dem richtigen Weg sind. Gerade das Projekt Zukunftsstadt hat hier wichtige, zukunftsweisende Impulse gegeben“, freut sich Oberbürgermeister Uli Burchardt. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn ergänzt: Die Anerkennung gilt dem Konstanzer Stadtentwicklungsprojekt und auch den damit befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie allen Konstanzerinnen und Konstanzern die im Rahmen der Zukunftsstadt mitgewirkt haben. Ich freue mich sehr, dass die Entwicklung von Konstanz wieder einmal auf Bundesebene positiv wahrgenommen wird!“
 
Mit dem Bundesprogramm werden finanziell und konzeptionell Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit gefördert. Dabei geht es vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die beispielhaft für die Stadtentwicklung in ganz Deutschland sind. "Die Auszeichnung in Berlin gibt uns nochmal zusätzlichen Schwung – auch für die vielen weiteren Stadtentwicklungsprojekte. Unser „Smart wachsen“-Ansatz hat nicht nur für Konstanz den Nerv der Zeit getroffen. Wir haben mit unserem Handlungsprogramm Wohnen noch viel vor", so Marion Klose, Leiterin des Amts für Stadtplannug und Umwelt. Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat überreichte die Förderurkunden an die Gewinner der geförderten Projekte.
 
Seit 2014 hat der Bund deutschlandweit bereits mehr als 143 Projekte mit einem Gesamtvolumen an Bundesmitteln von rund 443 Mio. Euro unterstützt. Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat: "Mit den Nationalen Projekten des Städtebaus unterstützen wir herausragende, baulich besonders anspruchsvolle Vorhaben, die beispielhaft für zukunftsgerichteten Städtebau in Deutschland stehen. Sie tragen dazu bei, dass sich die Menschen mit ihren Heimatorten noch besser identifizieren, sich geborgen fühlen und gerne dort leben."
 

(Erstellt am 16. Oktober 2019)