Kulturamt Konstanz
Wir informieren über die vielen Veranstaltungen und helfen den Kulturschaffenden bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Nicht zuletzt organisieren und kuratieren wir gemeinsam mit Partnern eigene Veranstaltungen und Initiativen.
Aktuelles
Praktikum im Kulturamt
Das Kulturamt bietet aktuell 2 Praktikumsplätze an: ab sofort speziell im Bereich der Kulturellen Bildung - alle Infos gibt er hier in der Ausschreibung (227 KB)
ab 16.3. zur Unterstützung im Kulturamt allgemein - alle Infos gibt er hier in der Ausschreibung (106 KB)
Voraussetzung bei beiden Stellen ist, dass es eine Pflichtpraktikum im Rahmen eines Studiums sein muss.
Im Turm zur Katz: "Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung."
Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung.
Hannah Brinkmann Tobi Dahmen Nora Krug Birgit Weyhe
Ausstellung vom 7. November 2025 bis zum 15. März 2026
Die Ausstellung stellt vier internationale, vielfach ausgezeichnete Künstlerinnen und Künstler — Hannah Brinkmann, Tobi Dahmen, Nora Krug und Birgit Weyhe — vor,
die mit den Mitteln der grafischen Erzählung Geschichte ausleuchten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen schicksalsvolle Lebenswege, die daran erinnern, dass die Vergangenheit Teil unserer Gegenwart ist,
und verdeutlichen, wie wichtig Demokratie ist.
Gezeigt werden Originalzeichnungen, Skizzen, Recherchematerial und Interviews mit Beteiligten.
Die Möglichkeiten grafischer Erzählungen in ästhetisch sehr unterschiedlichen Herangehensweisen und die Entstehungsprozess der Comics werden beleuchtet.
Führungen:
Öffentliche Führungen werden immer am ersten Sonntag im Monat, jeweils 15 Uhr bei freiem Eintritt angeboten:
Am 7. Dezember mit einer musikalischen Intervention von Jonathan Chazan sowie am 4. Januar, 1. Februar und am 1. März 2026.
Auch für Schulklassen ab der 9. Klasse sind kostenlose Führungen zur Ausstellung möglich.
Informationen gibt es via Hannah.Kimpfler@konstanz.de.
Ausstellung: Zeitzeichnen. Comic & Erinnerung.
Dauer: 07.11.2025 – 15.03.2026
Ort: Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43
Öffnungszeiten: Di–Fr 10 – 18 Uhr; Sa, So, Feiertag 10 – 17 Uhr
Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €, 1. Sonntag im Monat frei
Informationen und weiteres Begleitprogramm unter www.turmzurkatz.de
Ab dem 27.März im Turm zur Katz: "Gottfried Jäger: Poesie des Fotografischen"

Ausstellung im Turm zur Katz 27. März bis 23. August 2026
Vernissage am 26. März 2026, 19 Uhr, Wolkenstein-Saal im Kulturzentrum am Münster
Begrüßung:
Anna Martinez Rodriguez (Turm zur Katz) &
Prof. Dr. Bernd Stiegler (Universität Konstanz)
Mit Beiträgen von:
Studierenden des Ausstellungsseminars, Gottfried Jäger &
Dr. Kathrin Schönegg (Leitung Sammlung Fotografie, Münchner Stadtmuseum)
Mit Gottfried Jäger zeigt der Turm zur Katz einen der bedeutendsten Vertreter der konkreten und generativen Fotografie. Die Ausstellung „Poesie des Fotografischen“ widmet sich dem umfangreichen Werk des 1937 geborenen Künstlers, der die künstlerische Auseinandersetzung mit fotografischen Verfahren über Jahrzehnte geprägt hat.
Jägers Archiv gleicht einer Wunderkammer: Es vereint dokumentarisches Material, theoretische Reflexionen und eine beeindruckende Vielfalt künstlerischer Arbeiten – von analogen Fotografien und Fotogrammen bis zu digital erzeugten Bildkompositionen. Seine Werke sind häufig seriell angelegt und gleichen Experimenten über die Möglichkeiten des Mediums selbst.
Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage nach dem Fotografischen: der Apparat, die Technik, die Logik des Bildes. Jägers Ansatz verbindet Kunst und Wissenschaft, Handwerk und Theorie – und lädt dazu ein, Fotografie nicht nur als Abbild, sondern als eigenständige Denk- und Ausdrucksform zu begreifen. Die Ausstellung zeigt, wie Jäger den fotografischen Prozess als poetischen und zugleich technischen Akt versteht und auf diese Weise neue Perspektiven auf das Bild im digitalen Zeitalter eröffnet.
Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen eines Projektseminars im Studiengang Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Stiegler. Sie macht Forschungsarbeit sichtbar und verbindet Theorie, Praxis und Öffentlichkeit auf beispielhafte Weise.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Vexer Verlag.
Öffentliche Führungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr bei freiem Eintritt statt: 05.04. / 03.05. / 07.06. / 05.07. / 02.08.
Weitere Informationen und das vollständige Begleitprogramm unter: www.turmzurkatz.de
Ausstellung: Gottfried Jäger. Poesie des FotografischenDauer: 27.03. – 23.08.2026Vernissage: 26.03.2025, um 19 UhrOrt: Wolkenstein-Saal, Kulturzentrum am Münster, Wessenbergstr. 43Öffnungszeiten: Di–Fr 10 – 18 Uhr; Sa, So, Feiertag 10 – 17 Uhr
Im Gewölbekeller: „Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten am Beispiel Zwiefalten 1933 – 1945“

„Psychiatrie und Nationalsozialismus im deutschen Südwesten am Beispiel Zwiefalten 1933 – 1945“
Die Ausstellung wurde vom Forschungsbereich Geschichte und Ethik in der Medizin des ZfP Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm, für das Württembergische Psychiatriemuseum erarbeitet und beinhaltet die Ergebnisse vieler Jahre der Forschung. Im Mittelpunkt steht die Geschichte der ehemaligen Heilanstalt Zwiefalten. Sie wurde im Rahmen der NS-„Euthanasie“ zu einer sogenannten „Zwischenanstalt“ für die bei Münsingen gelegene Tötungsanstalt Grafeneck. Zugleich bekam die ehemalige Heilanstalt Zwiefalten seitens des Stuttgarter Innenministeriums ab 1939 mehrere unterschiedliche Funktionen zugeordnet: Beispielsweise wurde sie zur Sammeleinrichtung für jüdische Psychiatriepatient*innen aus Württemberg. Die Ausstellung fokussiert deutlich auf lokale und regionale Aspekte des Nationalsozialismus, auch um die Geschichte vor Ort greifbarer zu machen.
Die Geschichte der Zwiefalter Heilanstalt im Nationalsozialismus ist auch eng mit derjenigen der badischen Psychiatrie verflochten. Dies betrifft nicht nur die „Aktion T4“ und die Tötungsanstalt Grafeneck. Zwiefalten wurde auch für mehrere badische Anstalten, unter diesen die Heil- und Pflegeanstalt bei Konstanz, zur „Zwischenanstalt“. Im September 1939 wurde die badische Pflegeanstalt Rastatt mit rund 600 Patient*innen und mitsamt Personal nach Zwiefalten „evakuiert“. Sie wurden ab Februar 1940 die ersten Menschen, die von Zwiefalten aus nach Grafeneck deportiert und ermordet wurden.
Die Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ steuert lokal vorhandene Informationen zu Menschen aus Konstanz bei, die über die „Zwischenanstalt“ Zwiefalten nach Grafeneck deportiert wurden.
Ausstellungszeitraum: 21. Januar – 1. März 2026
Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10 – 18 Uhr / Sa., So. und Feiertag: 10 – 17 Uhr
Ort: Kulturzentrum am Münster – Gewölbekeller, Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz
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78462 Konstanz
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Programm und Organisation Ausstellungen:
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Raummanagement:
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Kommunikation und Konzertmuschel::
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