Sanierung des KiKuZ

Seit Mai 2017 wird das Kinderkulturzentrum Raiteberg (KiKuZ) grundsaniert und neukonzeptioniert. In das bestehende Gebäude zieht eine Kindertagesstätte mit drei Gruppen und 62 Plätzen für Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt ein. Zusammen mit den Angeboten für Kinder von sechs bis 14 Jahren und Eltern und durch Öffnung ins Quartier entsteht ein Haus, in dem in Zukunft noch mehr innovative Projekte und Veranstaltungen möglich sein werden.

Blick vom Bismarckturm auf das KiKuZ

Im Zuge der Sanierung wurde das Gebäude komplett entkernt und wird nach den neuesten technischen Vorschriften und Energieverordnungen saniert.

Das Dach wurde aufgestockt, das Gebäude neu gedämmt, Wände und Decken statisch ertüchtigt, alte Wände herausgerissen und Decken durch Stahlstützen und Unterzüge abgefangen, Brandschutz erhöht, eine neue Pellets Heizungsanlage eingebaut, Elektro und Sanitär komplett erneuert, eine Solaranlage montiert. Der Grundriss und vor allem die alte Wendeltreppe und die große Fensterfront, die den Charme des Hauses ausmachen, sind erhalten geblieben.

Am 27. September 2018 genehmigte der Gemeinderat für den Umbau weitere Mittel in Höhe von 1,125 Millionen Euro, begründet durch unvorhergesehene Mehrkosten wie allgemeine Bau-Hochkonjunktur, sehr schlechte Bausubstanz, unzureichende Statik und Brandschutz, Erneuerung der kompletten Kanalleitungen, Rückbau von Altlasten und wesentlich höherem Aufwand wegen Umbau im Bestand. Bislang wurden 4,84 Millionen Euro bereitgestellt. Die Stadt erhält für die Sanierung einen Bundeszuschuss von 1.867.500 Euro. Die Sanierungsarbeiten sollen im Februar 2019 abgeschlossen sein, sodass Anfang 2019 der Umzug in das modernisierte und dann auch barrierefreie Kinderkulturzentrum Raiteberg vonstattengehen kann.