Gemeinschaftsschule Gebhard

Mit der Eröffnung der Gemeinschaftsschule in 2016 wurden Maßstäbe in der Bildungslandschaft gesetzt: Konstanz hat nicht nur als eine der ersten Städte in Baden-Württemberg einen kompletten Neubau für eine Gemeinschaftsschule realisiert, sondern damit auch die größte Gemeinschaftsschule im Bundesland gebaut.

Durch den Neubau war es möglich, die besonderen Anforderungen der Gemeinschaftsschule in die Gestaltung des Gebäudes zu integrieren. Inklusion kann hier in der Schule in allen Bereichen gelebt werden – das Schulhaus ist zum Beispiel durchgehend barrierefrei.Gleichzeitig ist der Bau durch die öffentlichen Spiel- und Freizeitflächen auch eine Bereicherung für den Stadtteil Petershausen und die neue Sporthalle Pestalozzi ein Gewinn für die Konstanzer Vereine. Bereits mit der Einführung der Gemeinschaftsschule in Konstanz im Schuljahr 2012/13 und dem damals angemeldeten ersten Einschulungsjahrgang war der Wunsch der Eltern formuliert worden, dass die Kinder später auch die Möglichkeit erhalten sollten, das Abitur an der Gemeinschaftsschule ablegen zu können. Gleich nach der Fertigstellung des neuen Schulgebäudes in der Pestalozzistraße 2016 folgte die Absichtserklärung des Gemeinderats zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule, im Februar 2017 der Antrag und im Juli 2017 die Genehmigung des Kultusministeriums. Die räumliche Unterbringung dieser Oberstufe ist in einem fünfgeschossigen Erweiterungsbau an das bestehende Schulgebäude geplant. Baubeginn ist im Sommer 2019.Der bestehende Baukörper der Gemeinschaftsschule soll bis zur Steinstraße hin verlängert werden. Der jetzige Lehrerparkplatz wird überbaut.Aus Brandschutzgründen und aufgrund bautechnischer, brandschutztechnischer und innenräumlicher Notwendigkeiten werden die beiden Gebäude in den Obergeschossen durch eine 5 Meter breite Gebäudefuge voneinander getrennt.Das Erdgeschoss hingegen ist durchgehend miteinander verbunden, erhält aber in der Mittelzone analog zum Bestandsgebäude einen zentralen Lichthof.Der Eingangsbereich und das daran angeschlossene Schülercafe als Aufenthaltszone orientieren sich nach Osten zum Schulhof hin.Die Fassadengestaltung orientiert sich am Bestandsgebäude, um dem Ensemble eine einheitliche Gestaltung zu geben.

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