Vorträge zu indigenen Kulturen und Schutz des Amazonas

Am Sonntag, 9.2. und am Montag, 10.2. 2020 in  Konstanz

Copyright: ProAmazonia

Infos zu den Vorträgen


Sonntag, 9.2. 19:00 - 21:30 Uhr im Technologiezentrum Konstanz - Vortragssaal, Blarerstraße 56, 78462 Konstanz
Titel: Der Amazonas im Kontext der globalen Klimakrise: Herausforderungen und mögliche Wege zur Nachhaltigkeit
ein Diskussionsabend für Jedermann. (Portugiesisch mit Simultanübersetzung.)
Referentinnen:
Patricia Roth (Brasilien) Dipl. Forstwirtin, Staatsekretariat für Umwelt - Abteilung Extraktivismus und NichtholzprodukteErilene Lima Silva (Brasilien) Dipl. Forstwirtin, Erhalt und nachhaltige Nutzung des Tropenwaldes (Amazon Cooperation Treaty Organisation), Landproduzentin         

                                                                            

Montag, 10.2. 18:45 - 21:00 Uhr an der Universität Konstanz - Raum D0432
Titel: Hoffnung für den Regenwald: indigenes Wissen und westliche Forstwissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung im Amazonasgebiet
ein Diskussionsabend in Kooperation mit der Hochschulgruppe des Café Mondial. (Portugiesisch mit Simultanübersetzung.)

Referent*innen:
Joseneidy de Oliveira Pinheiro (Brasilien) Agraringenieurin, Schulung indigener Umweltakteure, LandproduzentinErilene Lima Silva (Brasilien) Dipl. Forstwirtin, Erhalt und nachhaltige Nutzung des Tropenwaldes (Amazon Cooperation Treaty Organisation), LandproduzentinMarco Aurelio Ancaten Yan~ez (Chile/Mapuche) Pädagogik für Ethnotourismus und KulturerbePatricia Roth (Brasilien) Dipl. Forstwirtin, Staatsekretariat für Umwelt - Abteilung Extraktivismus und Nichtholzprodukte


Hintergrund
Die indigenen Völker der Regenwälder wirtschaften seit eh und je nachhaltig. So lange sie ihre traditionellen Territorien selbst verwalten können, leben sie im Wohlbefinden, schützen die Natur und damit auch unser Klima. Leider ist Landraub und Waldrodung (illegal oder staatlich unterstützt) ein häufiges Phänomen auf den Gebieten dieser Völker. Vertreibung, Hungersnot und Ethnozid gehören zu den schlimmsten Folgen dieser Entwicklung. Unter der aktuellen Regierung von Präsident Bolsonaro hört man über Brasilien meistens Negatives zum Thema Umweltschutz. Dennoch gibt es zahlreiche Menschen in wichtigen staatlichen Positionen, sowie Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten, die sich für eine nachhaltige Entwicklung für das Amazonasgebiet und ihre Urbevölkerung einsetzen. Vier von diesen Menschen werden in Konstanz in den beiden Veranstaltungen von ihren Aktivitäten und Erfahrungen sprechen, damit wir mehr über diesen vieldiskutierten Fleck auf Erden erfahren und unsere Einflussmöglichkeiten kennenlernen.
 

(Erstellt am 07. Februar 2020)