Mobile Geschwindigkeitsmessung auf der Reichenaustraße

141 von 2.537 Fahrzeugen zu schnell

Symbolbild Spielzeugautos

Wer an der Auffahrt zur Europabrücke in Richtung Schweiz unterwegs ist, passierte kürzlich gleich drei Messpunkte: einen stationären Blitzer kurz vor der Messstelle, die mobile Kontrolle selbst und einen weiteren festen Blitzer auf der Brücke. Trotzdem fuhr am 15. April 2026 nicht jeder Autofahrer regelkonform.
 
Was gemessen wurde
 
Zwischen 6:00 und 12:30 Uhr erfasste die Stadt Konstanz auf der Reichenaustraße an der Auffahrt zur Europabrücke in Fahrtrichtung Schweiz insgesamt 2.537 Fahrzeuge. 141 davon überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h – das entspricht einem Anteil von 5,56 Prozent.
 
Die schwersten Fälle
 
Acht Fahrzeuge waren mehr als 20 km/h zu schnell unterwegs. Sie erwartet nach dem Bußgeldkatalog eine Geldstrafe von 115 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg.
 
Die höchste Geschwindigkeit hatte ein Fahrzeug mit 108 km/h gemessen – also 48 km/h über dem erlaubten Limit. Nach Toleranzabzug drohen dem Fahrer 260 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Da bei einer derart massiven Überschreitung von Vorsatz ausgegangen wird, kann sich die Geldbuße mindestens verdoppeln.
 
Tempokontrollen sind kein Selbstzweck. Sie schützen Menschenleben – auf Konstanzer Straßen und auf dem Weg über die Grenze. Die Stadt Konstanz wird solche mobilen Messungen weiterhin durchführen.

(Erstellt am 17. April 2026 12:18 Uhr / geändert am 17. April 2026 12:20 Uhr)