Gemeinderat fördert fünf Projekte zur Inklusion

Aktionsplan Inklusion setzt im ersten Halbjahr 2026 auf gelebte Teilhabe

3D-Tastmodell der Konstanzer Innenstadt

Der Konstanzer Gemeinderat hat in seiner gestrigen Sitzung fünf Maßnahmen aus dem Aktionsplan Inklusion für das erste Halbjahr 2026 beschlossen und dafür insgesamt rund 22.376 Euro bewilligt.
 
Sport, Kultur und Beratung im Fokus
Mit dem Beschluss unterstützt die Stadt konkrete Projekte, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen:
 
Die inklusive Sportgruppe „Aktivgarten" der HSG Konstanz Handball e.V. erhält 7.100 Euro für ihre Weiterführung. Das Projekt „Museum und Miteinander – Inklusion im Gespräch" des Behinderten- und Inklusionsbeauftragten wird mit 2.000 Euro gefördert. Der Stadtseniorenrat bekommt 3.185 Euro für die digitale Weiterentwicklung der Wohnberatung. Die Veranstaltungsreihe „Let's disco – Eine inklusive Tanzveranstaltung" des Treffpunkts Petershausen und des Kulturkiosk Schranke e.V. erhält 8.891 Euro für drei Veranstaltungen im Jahr 2026. Das generationenübergreifende Tanzprojekt „Konstanz tanzt 2026" – veranstaltet vom Seniorenzentrum Bildung + Kultur und dem Kinderkulturzentrum – wird mit 1.200 Euro unterstützt. Das Projekt findet vom 30. Juni bis 5. Juli 2026 an mehreren Standorten in der Stadt statt.
 
Inklusion als Querschnittsaufgabe
Stephan Grumbt, Beauftragter für Menschen mit Behinderung der Stadt Konstanz, hatte die Maßnahmen eingebracht. Sie richten sich an Menschen jeden Alters – ob mit oder ohne Handicap – und zeigen, wie vielfältig gelebte Teilhabe im Alltag aussehen kann.
 
Die Projekte wurden zuvor im Sozialausschuss beraten und dort einstimmig zur Beschlussfassung empfohlen.

(Erstellt am 30. März 2026 12:09 Uhr / geändert am 30. März 2026 12:10 Uhr)