Wo Starkregen gefährlich werden kann

Konstanz wertet Risiken aus

Eine Person notiert bei einem Workshop Prioritäten auf einer Wand mit grünen Klebezetteln zu Themen des Hochwasserschutzes, darunter „Alarm- und Einsatzplan Hochwasser", „Hochwasser-/Starkregen-Vorsorgekonzept" und „Objektschutz".
Copyright: Fichtner Water & Transportation GmbH

Am 15. Juli 2026 fand im Rahmen des kommunalen Starkregenrisikomanagements ein Risikoanalyse-Workshop statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Ämter, der Ortsverwaltungen, der Feuerwehr sowie weiterer Fachstellen bewerteten gemeinsam, welche Auswirkungen mögliche Starkregenereignisse auf das Stadtgebiet haben könnten.
 
Grundlage der Diskussion waren die zuvor erstellten Starkregengefahrenkarten. Sie zeigen, wo bei außergewöhnlichen Starkregenereignissen Wasser fließen oder stehen kann und mit welchen Fließgeschwindigkeiten dabei zu rechnen ist.
 
Die Teilnehmenden identifizierten besonders gefährdete Bereiche, Risikoobjekte und kritische Infrastrukturen und ergänzten diese mit ihrem Fach- und Ortswissen. Im Fokus standen unter anderem öffentliche Einrichtungen, Verkehrswege, Bereiche mit besonders schutzbedürftigen Personengruppen sowie mögliche Auswirkungen auf die Gefahrenabwehr.
 
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Risikoanalyse. In den kommenden Monaten werden besonders relevante Risikoobjekte vertieft untersucht und in Risikosteckbriefen dokumentiert. Darauf aufbauend entwickelt die Stadt konkrete Maßnahmen zur Starkregenvorsorge, die in einem kommunalen Handlungskonzept zusammengeführt und umgesetzt werden.
 
Mit dem Starkregenrisikomanagement verfolgt Konstanz das Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen und die Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen von Wetterextremen zu machen.
 
Das Vorhaben wird durch das Regierungspräsidium Freiburg gefördert und von der Stadt Konstanz gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Fichtner Water & Transportation umgesetzt.

(Erstellt am 20. Juli 2026 09:04 Uhr / geändert am 20. Juli 2026 09:06 Uhr)