Warum entsteht das Fahrradparkhaus nicht in der Dammgasse?

Diese drei Gründe sprechen aus Sicht der Stadt dagegen

Die Möglichkeit, das Parkhaus Marktstätte in der Dammgasse umzubauen, wurde geprüft. Aus Sicht der Stadt eignet sich der Standort jedoch nicht für die geplante Lösung:
Erstens gehört das Gebäude nicht der Stadt, Flächen müssten also angemietet oder vertraglich gesichert werden.
Zweitens wäre ein Umbau technisch aufwendig und teuer.
Drittens würden Kfz-Stellplätze ganz oder in großem Umfang entfallen. Auch eine erneute Prüfung Ende 2025 mit dem Eigentümer führte zu keiner umsetzbaren Lösung.

Der Bedarf am Bahnhof ist dagegen sehr konkret: Zwischen LAGO und Marktstätte stehen heute rund 1.000 Fahrräder, viele davon auf Gehwegen, vor Eingängen oder in Bereichen, die frei bleiben müssen. Das geplante Radparkhaus zwischen Bürgerstuben und Fürstenpavillon soll 671 Stellplätze inklusive Fahrradboxen bieten – teils kostenfrei, teils kostenpflichtig, mit Wetter- und Diebstahlschutz. Für diesen Standort können Fördermittel von Bund und Land genutzt werden, die mehr als die Hälfte der Investitionskosten abdecken würden und zentral entlasten.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 18.06.2026 das Thema Fahrradparkhaus am Bahnhof vertagt – in der nächsten Sitzung am 16.07.2026 soll darüber zusammen mit einem Antrag auf Durchführung eines Bürgerentscheids erneut beraten werden.

(Erstellt am 25. Juni 2026 15:05 Uhr / geändert am 30. Juni 2026 09:03 Uhr)