Aktuelles: Corona

Auf dieser Seite finden Sie gesammelt alle Infos und Hinweise zum Thema Corona und Betrieb der EBK.

Neuigkeiten und Presse

01.06.2021: Führungen über Kläranlage und Wertstoffhof

Kläranlage Konstanz

Blick hinter die Kulissen der EBK am 12. und 19. Juni

Die Entsorgungsbetriebe (EBK) erfüllen eine für die Stadt Konstanz immens wichtige, aber weitgehend unsichtbare Aufgabe: Die Entsorgung von Abwasser und Abfall. Um die Auswirkungen auf Umwelt- und Klimaschutz vor Ort sichtbar zu machen, laden die EBK im Rahmen der Aktion „Stadtwandel“ zu einem Blick hinter die Kulissen ein.

12.06.: Kläranlage

Am 12. Juni um 10.00 Uhr startet die Führung über die Kläranlage, eine der größten und modernsten Anlagen am Bodensee. Täglich fallen in den angeschlossenen Gebieten bis zu 40 Millionen Liter Abwasser an, die in der Konstanzer Kläranlage gereinigt werden. Die Führung begleitet den Weg über die verschiedenen Reinigungsstufen und -becken. Dabei wird eindrücklich, wie vielfältig die Prozesse sind, mit denen das Wasser aufwendig von Schmutz- und Schadstoffen befreit wird, bevor es zurück in den Seerhein geleitet werden kann. Die Führung dauert etwa 90 Minuten und die Teilnahme ist kostenfrei. Nur eine Anmeldung ist vorab erforderlich.

19.06.: Wertstoffhof

Am 19. Juni um 10.00 Uhr wird eine Führung über den Wertstoffhof und das Betriebsgelände der Abfallwirtschaft angeboten. Dabei wird erklärt, was mit dem Abfall passiert, nachdem die heimische Tonne geleert oder der Wertstoffhof-Container befüllt wurde. Besonders anschaulich wird dabei, welch wichtiger Beitrag mit der Abfalltrennung auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt geleistet wird. Auch diese Führung dauert etwa 90 Minuten, die Teilnahme ist kostenfrei nach Voranmeldung möglich.

Pandemiegerecht finden beide Führungen ausschließlich im Freien statt und natürlich nur, wenn die aktuelle Lage es zulässt. Außerdem ist der Nachweis eines tagesaktuellen, negativen Schnelltests, einer vollständige Impfung oder Genesung von einer Corona-Infektion erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung darum unerlässlich: Per Mail an steurer@ebk-tbk.de oder telefonisch unter 07531/996-171.

25.05.2021: Was passiert eigentlich mit dem Konstanzer Sperrmüll? (Amtsblatt)

Sperrmüll-Container

Sperrmüll: Zu groß für die Restmülltonne

Sperrmüll wird auf dem Wertstoffhof entsorgt, das ist bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass nicht alles, was auf dem Wertstoffhof entsorgt wird, Sperrmüll ist. Bei allem, was dem Rohstoffkreislauf durch Recyclingverfahren erhalten bleiben kann, handelt es sich nämlich nicht um Sperrmüll im engeren Sinne, der nicht weiter verwertbar ist.
Sperrmüll ist also der Abfall, der aufgrund seiner Größe nicht in die eigene Restmülltonne passt oder passend gemacht werden kann und zudem nicht recycelt wird: Zum Beispiel Matratzen, Teppiche oder das kaputte Snowboard. Die vollen Sperrmüll-Sammelcontainer gehen in die Verantwortung des Landkreises über und werden ohne weitere Sortierung zur Müllverbrennungsanlage transportiert. Die bei der Verbrennung entstehende Energie wird selbstverständlich bestmöglich genutzt.

Mehr Infos zum Thema Sperrmüll und Antworten auf häufige Fragen zum Thema finden Sie in unserer Rubrik Abfallwege: Sperrmüll.

Hier (177 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 26.05.2021.

25.05.2021: Die neue Klärschlammfaulung

Baustelle Faulturm

Meilenstein erreicht: Bodenplatte betoniert

Der eiförmige Faulturm ist das von außen sichtbarste, weil höchste Gebäude auf dem Gelände der Kläranlage. Er wird bis 2023 durch zwei Neubauten ersetzt. Um den Betrieb der Kläranlage während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten, wird zunächst der erste Faulturm errichtet und in Betrieb genommen, bevor anstelle des noch in Betrieb befindlichen Faulturms der zweite gebaut wird. Die Bauarbeiten haben im Oktober 2020 begonnen und schreiten seitdem kontinuierlich voran.

Die Gründungspfähle für den ersten Faulturm wurden bis Ende letzten Jahres gesetzt, nun sind auch die weiteren Arbeiten im Untergrund erfolgreich abgeschlossen. Dazu zählen vor allem die Versorgungsschächte und Verbindungskanäle. Am 20. April 2021 wurde ein weiterer Meilenstein auf der Baustelle erreicht: Die Betonierung der Bodenplatte des ersten neuen Faulturms. Seit diesem Tag wird in die Höhe gebaut: Der Trichter im Innern des Faulturms nimmt Form an, während zeitgleich die tragenden Stützen und senkrechten Wände abschnittweise betoniert werden. Parallel wird das angeschlossene Technikgebäude als Stahlskelettbau errichtet. Da es sich bei dem Faulturm um einen Spezialbau handelt, werden die benötigten Schalungen von Fachfirmen speziell angefertigt und geliefert. Trotz dieser komplexen Verfahren und Herausforderungen befinden sich die Arbeiten derzeit sowohl im Kostenrahmen als auch im Zeitplan.

Was im Betrieb eines Faulturms passiert, ist weitgehend unsichtbar, aber unverzichtbar: Im Faulturm wird der Klärschlamm unter kontrollierten Bedingungen mineralisiert und dadurch in einen geruchsarmen Zustand versetzt. Die dabei entstehenden Klärgase werden zur Energieproduktion genutzt. Der Faulturm macht also aus dem Energieverbraucher Kläranlage einen nachhaltigen Energieproduzenten.

Neben Hintergründen zum Faulturm und der geplanten bauwerksintegrierten Photovoltaikanlage ist auch ein direkter Einblick auf die Baustelle möglich: Die etwa alle 14 Tage aktualisierte Baudokumentation ist hier zu finden: Baumaßnahmen: Neue Klärschlammfaulung.

Hier (158 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 26.05.2021.

21.05.2021: Sanierung Schachtabdeckungen

Bauleitung

Geplante Dauer: Ab 25. Mai bis Ende Juli 2021

Sanierung bzw. Erneuerung von schadhaften Kanalabdeckungen, punktuelle Bauarbeiten

Im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) werden im Zeitraum Mai bis Ende Juli zahlreiche Schachtabdeckungen im Konstanzer Straßennetz saniert bzw. ersetzt, um den Geräuschpegel durch schadhafte Kanaldeckel für die Anwohner zu reduzieren.
Im Zuge der Arbeiten können punktuelle Verkehrsbehinderungen nicht vermieden werden. In Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen werden die Arbeiten darum auch als Nachtbaustellen durchgeführt. Die EBK und die ausführende Firma sind bestrebt Einschränkungen und Behinderungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Folgende Straßenzüge sind von den Arbeiten betroffen:

  • Bodanstraße
  • Buhlenweg (Nachtarbeiten geplant)
  • Line-Eid-Straße (Nachtarbeiten geplant)
  • Fürstenbergstraße
  • Konzilstraße
  • Luisenstraße
  • Radolfzeller Straße
  • Reutestraße
  • Riedstraße
  • Rudolf-Diesel-Straße (Nachtarbeiten geplant)
  • Schneckenburgstraße (Nachtarbeiten geplant)
  • Schwaketenstraße
  • Sonnenbühlstraße (Nachtarbeiten geplant)
  • Dingelsdorf, Am Fließhorn
  • Dingelsdorf, Uferstraße

11.05.2021: Start in die Grünabfallsaison 2021 (Amtsblatt)

Grünabfalltonne
Ganz bequem: Die eigene Grünabfalltonne

Wertstoffhof, Container oder die eigene Grünabfalltonne

Gartenarbeit macht glücklich – und Abfall, sogenannten Grünabfall. Sei es der Rasen nach dem Mähen, die verblühte Blumenpracht oder der Heckenschnitt, damit die Einfahrt nicht blockiert wird: Je nach Gartengröße und -arbeit kann der Grünabfall mächtig in die Höhe wachsen.

Grünabfälle aus privaten Haushalten können grundsätzlich kostenfrei auf den Wertstoffhöfen abgegeben werden. Dazu bietet sich vor allem der Wertstoffhof Dorfweiher an. Neben der ebenerdigen Auslade-Möglichkeit können dort auch größere Mengen entsorgt werden. In der Fritz-Arnold-Straße, der Gartenstraße und in Dettingen werden Grünabfälle bis zu einer Menge von 1 m³ angenommen.
Zwischen März und November stellen die EBK Grünabfall-Container an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und in den Vororten auf. Die Container stehen vor Ort jeweils über einen Zeitraum von zwei Wochen für den Einwurf von Gartenabfällen bis zu einer Menge von 1 m³ bereit. Dies ermöglicht die Grünabfall-Entsorgung auf kurzen Wegen, unkompliziert und kostenfrei. Die Standorte und Termine sind unter den Abfuhrterminen: Grünabfälle zu finden.
Mit dem Glück eines größeren Gartens oder dem fleißigem Engagement in dem selbigen fallen regelmäßig größere Mengen Grünabfall an. Um die bequem zu entsorgen, kann bei den EBK eine eigene Grünabfalltonne bestellt werden. Die grünen Tonnen haben ein Fassungsvermögen von 240 Litern und werden zwischen Mai und November regelmäßig geleert. Je nach Bedarf, kann die Leerung alle 14 Tage oder alle 4 Wochen erfolgen. Die Kosten richten sich nach dem gewünschten Abholrhythmus. Mehr Infos finden Sie im Bestellformular Grünabfalltonne im Downloadbereich.

Die EBK bieten noch mehr Möglichkeiten zur fachgerechten Entsorgung von Grünabfällen an, darunter auch gebührenpflichtige Säcke oder die Abholung auf Bestellung. Alle Infos sind auf der Website der EBK zu finden. Außerdem hilft die Abfallberatung der EBK gerne bei der Suche nach der passenden Lösung, telefonisch unter 07531-996-188 oder -189 oder per mail: abfallberatung@ebk-tbk.de.

Hier (192 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 12.05.2021.

11.05.2021: Keine Plastiktüten im Biomüll

Kein Plastik im Biomüll
Kein Plastik im Biomüll

Auch keine biologisch abbaubaren Plastiktüten

Die auffälligen Sticker auf den Biomülltonnen sollen daran erinnern, dass Plastiktüten nicht zur Sammlung von Biomüll geeignet sind. Das schließt ebenso die als „biologisch abbaubaren“ beworbenen Plastiktüten mit ein, die im Handel erwerblich sind. Wir als EBK bedanken uns bei allen, die ihren Biomüll bereits seit Jahren verantwortungsbewusst in Papiertüten, Zeitungspapier oder lose sammeln. Dennoch gibt es immer wieder Fragen zu dem Thema. Als Erinnerung dienen die Aufkleber auf den Biomülltonnen.

Und warum sind Plastiktüten, auch die biologisch abbaubaren nicht für die Sammlung von Biomüll zugelassen? Aus dem Konstanzer Biomüll wird Dünger und Erde. Plastiktüten stören diesen Kompostierprozess erheblich. Auch die als „biologisch abbaubar“ beworbenen Plastiktüten werden vor der Kompostierung aufwendig aussortiert. Mehr zum Thema finden Sie in der Rubrik Abfallwege – Was passiert mit dem Konstanzer Biomüll?

27.04.2021: Was passiert eigentlich mit dem Konstanzer Altglas? (Amtsblatt)

Altglas LKW
Altglas LKW der EBK von oben

Das Geheimnis der Altglas-Leerung: Kammern auf dem LKW

Vor dem Altglascontainer stehend, kommen schnell viele Fragen: Wohin mit den Deckeln und Verschlüssen, welcher Container ist der richtige für die blaue Flasche und wird am Ende nicht doch alles wieder in einem LKW zusammengekippt?
Ganz einfach: Deckel dürfen mit in den Container. Die blauen Flaschen sind mit allen Glasbehältern, die nicht transparent oder braun gefärbt sind, im grünen Container richtig. Und die verschiedenen Glasfarben werden bei der Containerleerung selbstverständlich nicht wieder zusammengeschüttet. Die Aufbauten der Altglas-LKW besitzen nämlich verschiedene Kammern, in denen die Glasfarben voneinander getrennt bleiben.

Doch was passiert mit dem Konstanzer Altglas, nachdem es von den EBK abgeholt wurde? Das und noch vieles mehr zum Thema Altglas erfahren Sie hier: Abfallwege – Altglas.

Hier (141 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 28.04.2021.

27.04.2021: Sanierung im Pumpwerk Bärengraben

Propellerpumpen
Propellerpumpen im Pumpwerk Bärengraben

Wichtige Schaltstelle im Konstanzer Kanalsystem erhält neue Technik

Das Pumpwerk Bärengraben ist einer der unsichtbaren, aber essenziell wichtigen Orte der Konstanzer Kanalwelt. Es liegt unter der gleichnamigen Rad- und Fußverkehrsspindel auf der Altstadtseite der alten Rheinbrücke. Der Zugang ist im Mauerwerk der Unterführung beinahe unsichtbar. Das Pumpwerk wird mindestens einmal wöchentlich von den Mitarbeitern der Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK) aufgesucht, dennoch wird kaum ein Passant oder Radfahrer die Türe und dahinterliegende, wichtige Schaltstelle des Konstanzer Abwassersystems vermuten.
Im Pumpwerk Bärengraben wird das Abwasser aus der Altstadt zusammengeführt und in die Höhe gepumpt, damit es anschließend im freien Gefälle weiter Richtung Schänzle fließen kann. Im dortigen Pumpwerk wird es mit dem Abwasser aus dem Paradies und den angeschlossenen Schweizer Gemeinden unter dem Rhein hindurchgeleitet, bevor es die letzten Meter auf dem Weg zur Kläranlage wieder im freien Gefälle fließen kann.
Seit 37 Jahren wird das Pumpwerk Bärengraben von den EBK betrieben. Im Normalbetrieb fließen bis zu 85 Liter Abwasser pro Sekunde in das Pumpwerk, bei Starkregen kann sich dieser Zufluss auf bis zu 6.500 Liter pro Sekunde erhöhen! Damit die Zuverlässigkeit, mit der das Pumpwerk betrieben werden muss, weiter gewährleistet werden kann, hat der Technische Betriebsausschuss (TBA) in seiner Sitzung am 23. März 2021 der Sanierung der elektrotechnischen Ausrüstung zugestimmt. So kann die gesamte Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik auf den neuesten Stand und in das moderne Prozessleitsystem der Kläranlage eingebunden werden. Anschließend werden wichtige Pump- und Überwachungsprozesse automatisiert gesteuert und die Anlage insgesamt effizienter betrieben. Für die Sanierung wurde eine Investitionssumme von rund 420.000 Euro genehmigt.
Nach einer erfolgreichen Ausschreibung sollen die Sanierungsarbeiten im Herbst 2021 stattfinden. Gute Nachrichten für alle Fußgänger und Radfahrer: Da die Sanierung in den Räumlichkeiten des Pumpwerks erfolgt, ist während der Bauarbeiten keine Vollsperrung der Unterführung geplant.

Hier (141 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 28.04.2021.

15.04.2021: Häufige Fragen zur Abfallentsorgung und Corona

Umweltministerium beantwortet Entsorgungsfragen

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat häufige Fragen zum Thema Abfallentsorgung und Corona gesammelt beantwortet. Die Themen sind nach verschiedenen Situationen geordnet, so finden hier Haushalte mit positiv getesteten Personen ebenso Antworten wie Haushalte, die nicht unter Quarantäne stehen. Außerdem auch Infos für Arztpraxen,Test- sowie Impfstellen und Apotheken, wie mit Schnelltest- und Impf-Materialien umzugehen ist.

13.04.2021: Was passiert eigentlich mit dem Konstanzer Altpapier? (Amtsblatt)

Altpapier

Recyclingpapier spart Wasser, Energie und Transportwege

Gehören Briefumschläge mit Sichtfenster ins Altpapier? Broschüren mit Tackerheftung und Kartons mit Adressaufklebern? Ja, denn die Recyclingverfahren sind mittlerweile so optimiert, dass Fremdstoffe zuverlässig aussortiert werden. Natürlich gilt: Je weniger Fremdstoffe im Altpapier landen, desto besser. Aber auch: Je mehr Altpapier recycelt wird, desto besser für die Umwelt.
Bei der Herstellung von Recyclingpapier werden im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier neben dem Rohstoff Holz rund 60% Wasser und 70% Energie eingespart. Recyclingpapier spart aber nicht nur Holz, Energie und Wasser, sondern auch eine Menge CO2. Die Transportwege des Altpapiers innerhalb Deutschlands sind um einiges kürzer als die des Holzes, das meist aus Übersee importiert wird.

Wie das Altpapier in Konstanz weiterverarbeitet wird und in welchem Schritt die Sichtfenster der Briefumschläge aussortiert werden, erfahren Sie hier: Abfallwege - Altpapier.

Hier (172 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel vom 14.04.2021.

30.03.2021: Abfallstatistik 2020 (Amtsblatt)

Abfallmengen, Abweichungen und Trends

Über 400 Millionen Tonnen Abfälle fallen jährlich in Deutschland an. Darunter fallen auch die Abfälle, die von den Entsorgungsbetrieben Konstanz (EBK) gesammelt werden. Die EBK sind für die Sammlung der sogenannten Siedlungsabfälle in Konstanz verantwortlich: Rest- und Biomüll, Altpapier, Gelber Sack, Altglas, Grünabfälle, Wertstoffe und Sperrmüll.
War das Jahr 2020, das in vielerlei Hinsicht besonders war, auch im Hinblick auf die in Konstanz angefallenen Abfälle ein besonderes Jahr? Die Abfallstatistik der EBK gibt darauf mehrere Antworten.

Im Jahr 2020: 429 kg Abfall pro Person
Im Jahr 2020 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EBK insgesamt 36.431 Tonnen Abfälle gesammelt. Das sind rund 450 Tonnen mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt hat jede Konstanzerin und jeder Konstanzer 429 Kilogramm Abfälle produziert – im Vergleich mit 2019 rund 5 Kilogramm mehr. Ist das eine besondere Schwankung? Eher nicht, denn die gesammelte Abfallmenge bewegt sich in Konstanz seit 2016 zwischen 420 und 430 Kilogramm pro Person. Der Zuwachs bezogen auf die Gesamtmenge entspricht nur 1% der Vorjahresabfälle.

Leicht unter dem deutschen Durchschnitt
Im deutschlandweiten Vergleich fallen in Konstanz etwas weniger Abfälle an, als vom statistischen Bundesamt angegeben werden: Die 429 Kilogramm Abfälle pro Person liegen unter der durchschnittlichen Abfallmenge der Deutschen, die im Jahr 2019 mit rund 457 Kilogramm Abfall pro Person verzeichnet wurde. Für das Jahr 2020 liegen die bundesweiten Zahlen noch nicht vor.
Die Ankündigung eines deutlichen Anstiegs der Abfallmengen im Corona-Jahr 2020 ist in Konstanz also nicht so eindeutig zu erkennen. Das fällt vor allem auf, wenn man die einzelnen Abfallmengen genauer in den Blick nimmt.

Abfallmengen: Zusammensetzung
Wie genannt, sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die EBK die sogenannten Siedlungsabfälle. Im Sinne der kommunalen Daseinsvorsorge sind die EBK für die fachgerechte Sammlung von Restmüll, Biomüll, Grünabfällen, Sperrmüll und Wertstoffen verantwortlich. Als privatrechtlicher Dienstleister übernehmen sie im Auftrag der Dualen Systeme die Sammlung der Gelben Säcke und den Betrieb der über sechzig Altglascontainer im Stadtgebiet. Das Altpapier nimmt an der Schnittstelle von Verpackungs- und Haushaltsabfällen eine Doppelrolle ein.

Restmüll: Nur 30% sind hier richtig
Die Restmüllmenge ist in den letzten Jahren so auch 2020 relativ konstant geblieben. Ein leichter Trend ist jedoch auszumachen und zwar ein leichter Zuwachs. 2020 wurden insgesamt 11.165 Tonnen Restmüll gesammelt, das sind 131 Kilogramm pro Person. 2014 waren es noch 127 kg pro Person.
Untersuchungen zeigen, dass in der Regel zwei Drittel dessen, was in der Restmülltonne landet, gar nicht dorthin gehört. Das sollte beim nächsten Gang zur Restmülltonne zum Nachdenken anregen: Ist wirklich alles, was in die Tonne geworfen wird, nicht mehr für den Wertstoffkreislauf zu gebrauchen? Im Fall von Windeln, Taschentüchern und Kehricht ist die Frage klar mit „Ja, das muss zur Verbrennungsanlage.“ zu beantworten. Bei Gläsern, Biomüll, Papier, Holz und anderen Wertstoffen ist eine andere Tonne oder der Wertstoffhof der richtige Entsorgungsweg.

Vermehrtes Koch- und Backvergnügen: Mehr Biomüll
Die gesammelte Menge Biomüll ist im Vergleich zu den Vorjahren um rund 400 Tonnen gestiegen. Das entspricht einer Gesamtmenge von 7.349 Tonnen beziehungsweise 87 Kilogramm Biomüll pro Kopf. Das sind pro Kopf 5 Kilogramm, das entspricht 6% mehr Biomüll als 2019. Der Anstieg des Biomülls lässt sich durch kaum etwas anderes als die Corona-Pandemie erklären: Die Schließungen der Gastronomie, das Homeoffice und die Kontaktbeschränkungen haben unmittelbar dazu gehört, dass vermehrt selbst gekocht und gebacken wurde. Dabei fallen natürlich auch mehr organische Abfälle an. Es kann auch gut sein, dass die Unsicherheiten, die zu mehr Lebensmitteileinkäufen geführt haben, dann doch überwunden, die gekauften Lebensmittel jedoch nicht rechtzeitig vor dem Verderben gegessen wurden.

Gelber Sack: Gegen den Bundestrend
Zahlreiche Schlagzeilen haben darauf hingewiesen, dass Corona zu mehr Verpackungsabfällen aus Plastik geführt habe. Die EBK können das für Konstanz nicht bestätigen. Entgegen dem bundesweiten Trend sind die Verpackungsabfälle, also die Gesamtmenge der Gelben Säcke in Konstanz nicht merklich gestiegen. Im Durchschnitt hat jeder Konstanzer und jede Konstanzerin etwa 25 kg sogenannter Leichtverpackungen – Verpackungen aus Plastik, Metall und Verbundstoffen – im Gelben Sack entsorgt. Das entspricht der Vorjahresmenge von 2019.
Die EBK erklären sich das mit der zeitweisen Schließung von Gewerbe und Gastronomie. Die Zunahme von Verpackungsabfällen im Privaten ist also eine Verlagerung. Sind die Verpackungen zuvor im Büro, im Gewerbe oder der Gastronomie und damit weitgehend unbemerkt angefallen, so wurden sie 2020 zu Hause in den Gelben Sack geworfen. Der eigene Gelbe Sack wird häufiger gewechselt, so werden die Verpackungsabfälle sichtbarer. Die Zunahme der Gelben Säcke im privaten Bereich hat aber bereits viele Konstanzerinnen und Konstanzer dazu angeregt, über Strategien zur Reduzierung und Vermeidung von Verpackungsabfällen nachzudenken.

Altpapier: Weniger Gewicht bei mehr Volumen
Die gesammelte Altpapiermenge beträgt für das Jahr 2020 rund 6.087 Tonnen. Das entspricht einer Menge von 72 Kilogramm pro Person und liegt 3 Kilogramm unter der gesammelten Menge pro Kopf 2019. Die EBK erfassen jedoch nur das Gewicht, nicht das Volumen des Altpapiers. Das Volumen stieg 2020 nämlich erneut merklich an, was vor allem durch die Zunahme des Onlinehandels zu erklären ist. Ein Versandkarton ist wesentlich leichter, dabei aber wesentlich größer als ein Stapel aussortierter Dokumente. Die Anzahl der Printprodukte wie Kataloge, Zeitungen und Prospekte ist weiterhin rückläufig, was den Rückgang des Gewichts erklärt. Die Zunahme an Versandkartons im Altpapier lässt sich an den häufigeren Fahrten der Müllfahrzeuge zum Ausladen gut nachvollziehen.

Altglas: Mehr Durst in der Pandemie?
Neben dem Biomüll verzeichnen die EBK vor allem bei der Menge des Altglas einen zweiten spürbaren Anstieg: 2.634 Tonnen Altglas wurden im Jahr 2020 gesammelt! Das sind im Vorjahresvergleich 117 Tonnen mehr. Auf die pro Kopf Menge bezogen hat jede und jeder Konstanzer damit 1 Kilogramm Altglas mehr in den Container geworfen als noch im Jahr zuvor. Beim Schmunzeln über den eigenen Durst zu Zeiten der Pandemie sei jedoch angemerkt, dass auch das Koch- und Essverhalten einen Einfluss hat auf das Altglas: Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Soßen, Marmelade und Brotaufstriche werden ebenso in Gläsern gekauft und entsprechend in den Altglascontainern entsorgt.

Grünabfälle: Gartenabfälle in Grüncontainern
Grünabfälle, die bei der Gartenarbeit entstehen, werden in den im Stadtgebiet in zu bestimmten Terminen aufgestellten Grüncontainern und auf den Wertstoffhöfen gesammelt. Außerdem bieten die EBK auch einen Grünabfalltonnen-Service an, in denen Gartenabfälle gesammelt und zur regelmäßigen Abfuhr zwischen Mai und November bereitgestellt werden können. Die Menge an Grünabfällen hat sich im Jahr 2020 konstant bei 33 Kilogramm pro Kopf, beziehungsweise 2.792 Tonnen gesamt gehalten.

Wertstoffhöfe: Schließung und Besucheransturm
Die Zeit der Pandemie haben viele genutzt, um zu Hause auszumisten und etliche Dinge auf den Wertstoffhöfen zu entsorgen. An Spitzentagen haben die EBK Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu 700 Besucherinnen und Besucher auf den Wertstoffhöfen dabei unterstützt. Andererseits waren die Wertstoffhöfe zu Beginn der Pandemie auch einige Wochen geschlossen, um Kontakte zu beschränken und den Betrieb der Müllabfuhr jederzeit aufrechterhalten zu können.
Wie hat sich das auf die Menge der auf den Wertstoffhöfen entsorgen Abfälle ausgewirkt? Die Menge an Sperrmüll liegt 2020 mit 1.141 Tonnen knapp 20 Tonnen unter der gesammelten Menge Sperrmüll von 2019. Die Menge an gesammelten Wertstoffen, das sind Holz, Metall, Elektroschrott, Kühlschränke, mineralische Stoffe und Hartkunststoffe, ist dagegen um 54 Tonnen auf 3.164 Tonnen gestiegen. Das erhöhte Besucheraufkommen nach der Schließung der Wertstoffhöfe hat also zu einem über das Jahr ausgeglichenen Wert bei der gesammelten Abfallmenge geführt.

Mehr Nachhaltigkeit: Abfallvermeidung und Abfalltrennung
Die Siedlungsabfälle, wie sie die EBK in Konstanz sammeln, machen nur etwa 15% aller Abfälle in Deutschland aus. Der Rest verteilt sich auf Gewerbe, Industrie, der Gewinnung von Bodenschätzen und den Bausektor.
Bei der angefallenen Menge von Siedlungsabfällen liegt Konstanz leicht unter dem bundesdeutschen Durchschnitt. Vor allem die prognostizierte Zunahme von Verpackungsabfällen während Corona ist in Konstanz nicht zu erkennen. Dagegen gibt es eine deutliche Zunahme bei Biomüll und Altglas. Die Konstanzerinnen und Konstanzer haben im Jahr 2020 also vermehrt zu Hause gekocht, gebacken, gegessen und getrunken.

Für Interessierte sind die Abfallstatistiken der EBK jederzeit im Open Data Portal der Stadt Konstanz zu finden und bis ins Jahr 2014 zurück zu verfolgen.
Dass wir auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen leben, wird bei der Entsorgung mehr als deutlich. Um nachhaltiger mit diesen Ressourcen umzugehen, ist die Abfallvermeidung ein wichtiger Beitrag. Denn nicht nur die Produktion unserer Konsumgüter, sondern auch deren Entsorgung erfordert einen hohen Energieaufwand.
Ist die Abfallvermeidung nicht möglich, so ist der Wurf in die richtige Tonne oder der Gang zum Wertstoffhof ein essenzieller Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Besteht Unsicherheit, wie ein bestimmtes Produkt korrekt entsorgt wird, hilft das Abfall ABC im Web oder die Abfallberatung der EBK persönlich. Denn nur gemeinsam kann Konstanz es schaffen, weniger Abfälle zu produzieren, die anfallenden Abfälle richtig zu entsorgen und so nachhaltig mit den endlichen Ressourcen unserer Erde umzugehen.

Hier (229 KB) geht's zum Amtsblatt-Artikel.

30.03.2021: Müllfahrzeug mit neuer Beklebung

Mülllfahrzeug

Prima fürs Klima: richtig Müll trennen.

Die neue Beklebung des Müllfahrzeugs der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) soll daran erinnern, dass Mülltrennung ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Je besser die Abfälle vorsortiert in den richtigen Tonnen entsorgt werden, desto besser können sie wiederaufbereitet werden. Die Abfalltrennung zu Hause ist der erste Schritt, den Wertstoffkreislauf möglichst lange aufrecht zu erhalten.
Das neu beklebte Sammelfahrzeug ist vornehmlich für die Sammlung und Abfuhr der Gelben Säcke im Einsatz. Die Beklebung wurde unterstützt von der Initiative „Mülltrennung wirkt“, die sich im Namen der Dualen Systeme für weniger Fehlwürfe im Gelben Sack engagiert. Das gemeinsame Ziel, die Mülltrennung zu verbessern und damit für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit endlichen Ressourcen zu werben, hat die Entscheidung zur Kooperation leicht gemacht.

17.03.2021: Entsorgung von Corona-Schnelltests, Masken und anderen infektiösen Abfällen

Restmüll

Eindeutig Restmüll: Corona-Schnelltests und medizinische Schutzausrüstung

Mit dem erhöhten Aufkommen der Corona-Schnelltests für den Eigen- und Fremdgebrauch weisen die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) nachdrücklich darauf hin, dass alle dazugehörigen Materialien gut verpackt im Restmüll entsorgt werden müssen. Die Schnelltests gehören mit ihrem gesamten Zubehör wie den Abstrich-Teststäbchen, Pipetten, Röhrchen, Spuckgefäßen, Testkassetten und der dabei getragenen Schutzausrüstung (Masken, Handschuhe, etc.) nach dem Gebrauch zur Gruppe der möglicherweise infektiösen Abfälle und sind somit ein Fall für den Restmüll.
Die genannten Abfälle, die bei der Anwendung von Corona-Tests anfallen, müssen in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken gut verschlossen in den Restmüll gegeben werden. Nur so kann die Gefährdung für mögliche Mitnutzer der Tonnen sowie die Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe minimiert werden.
Der Konstanzer Restmüll wird ohne vorherige Sortierung bei hohen Temperaturen verbrannt, der einzig sichere Umgang mit infektiösen Abfällen. Die EBK folgen mit dieser Empfehlung den Hinweisen des Robert-Koch-Instituts und des Umweltministeriums Baden-Württemberg.

Gefährlicher Fehlwurf: Spritzen im Gelben Sack
Infektiöse Abfälle wie Masken, Handschuhe, Spritzen, Kanülen und Pflaster sind keine Verpackungsmaterialien und dürfen schon aus diesem Grund nicht im Gelben Sack entsorgt werden. Besonders spitze Gegenstände wie Spritzen und Kanülen gefährden im Gelben Sack die Gesundheit der EBK Mitarbeiter, da sie die dünnen Säcke aufreißen und beim Sammeln zu Verletzungen führen können. Auch benutzte Masken und Schnelltestmaterial sind im Gelben Sack falsch entsorgt. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr müssen sie mit dem Restmüll der Verbrennung zugeführt werden.
Auf die Frage, wie Spritzen, Kanülen und andere spitze Gegenstände durchstichfest verpackt werden können, gibt es die professionelle und die pragmatische Antwort: Fallen die genannten Gegenstände in größerer Menge an, so gibt es spezielle Spritzenbehälter käuflich zu erwerben. Fallen derartige Abfälle nur gelegentlich an, so kann auch eine leere, stabile Plastikflasche als Spritzenbehälter umfunktioniert und gut verschlossen in den Restmüll geworfen werden.

16.03.2021: Verteilung Gelbe Säcke

Gelbe Säcke
Eine Rolle für jeden Haushalt

Seit dem 08. März bis Anfang April verteilen die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) im Konstanzer Stadtgebiet und den Ortsteilen Dettingen, Wallhausen, Dingelsdorf und Litzelstetten Gelbe Säcke. Wer mehr Gelbe Säcke benötigt, erhält sie während der aktuellen Beschränkungen auf den vier Wertstoffhöfen und bei den Ortsverwaltungen.
Mehr Infos:

08.03.2021: Grünabfalltonne Abfuhrtermine 2021

Grünabfalltonne EBK

Die Leerungstermine 2021 entnehmen Sie dem Abfuhrkalender Grünabfalltonne 2021 (161 KB).
Die Grünabfalltonne fasst 240 Liter und wird in den Monaten Mai bis November wahlweise 14-tägig oder 4-wöchig geleert. Über die Grünabfalltonne dürfen ausschließlich Garten- und Grünabfälle, wie Rasenschnitt, Äste, Zweige, Laub, Blumen u. ä. entsorgt werden. Ausgeschlossen von der Sammlung über die Grünabfalltonne sind Biomüllabfälle, wie Speisereste, Kaffeefilter, Eier- und Obstschalen, etc. Die Grünabfalltonne kann schriftlich bei den EBK bestellt werden.
Das Bestellformular und viele weitere Infos finden Sie auf unserer Seite zu den Grünabfällen und natürlich auch bei den Downloads.

02.03.2021: Abfall ABC online

Abfalll ABC

Von A bis Z: Das Lexikon der Abfallentsorgung

Wohin mit dem kaputten Aquarium und den alten Ziegelsteinen? Die Antworten finden sich im neuen Abfall ABC, das auf der Website der Entsorgungsbetriebe (EBK) seit einigen Tagen online zugänglich ist. Über 350 Stichworte sind mit ihrem korrekten Entsorgungsweg aufgeführt. Sei es die ausgetrocknete Wandfarbe, die defekte elektrische Zahnbürste oder das alte, quecksilberhaltige Thermometer – im Abfall ABC lässt sich schnell herausfinden, was im Restmüll, was auf dem Wertstoffhof und was beim Problemstoffmobil zu entsorgen ist. Denn nur wenn die einzelnen Stoffe korrekt entsorgt werden, ist eine optimale Wiederverwertung sowie eine sichere Beseitigung von Schadstoffen gewährleistet.
Hier geht's direkt zum Abfall ABC der Stadt Konstanz.

02.03.2021: Was passiert eigentlich mit den Konstanzer Gelben Säcken? (Amtsblatt)

Gelbe Säcke vor dem Weitertransport

Verpackungsrecycling ist nicht umsonst

Der Gelbe Sack ist nicht umsonst – in doppelter Hinsicht. Denn die Entsorgung im Gelben Sack oder der Gelben Tonne ist der einzige Weg, um Verpackungsabfälle aus Kunststoff, Metall und Verbundstoff zu recyceln. Auch in finanzieller Hinsicht ist der Gelbe Sack nicht umsonst: Die Kosten für Sammlung und Verwertung der Verpackungen sind im Kaufpreis bereits enthalten.
Auch wenn die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) die Abfuhr der Gelben Säcke als Dienstleister übernehmen, wird das nicht über die Abfallgebühren, sondern von den Dualen Systemen bezahlt, die im Auftrag der Hersteller die Sammlung und Verwertung der Verpackungen verantworten und organisieren.

Wo die Gelben Säcke weiterverarbeitet werden, wie man zur Vermeidung und zum Recycling von Plastik beitragen kann, erfahren Sie hier: Abfallwege - Gelber Sack

Hier (1 MB) geht's zum Amtsblatt Artikel vom 03.03.2021.

Zum Archiv: Ältere Meldungen

Auf dieser Seite finden Sie ältere Meldungen der EBK.