Aktuelles: Corona

Auf dieser Seite finden Sie gesammelt alle Infos und Hinweise zum Thema Corona und Betrieb der EBK.

Neuigkeiten und Presse

28.06.2022: Abwasser - Das Konstanzer Kanalnetz

Unterwegs mit dem Spültrupp

Spül- und Saugfahrzeug

Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) sind für die zuverlässige Ableitung des Abwassers und damit für das 291,3 km lange Kanalnetz der Stadt verantwortlich. Zu dieser Verantwortung zählt das Führen des Kanalschadenskatasters ebenso wie Unterhaltung und Sanierung der Kanalisation. In Konstanz ist eine sogenannte Mischkanalisation vorherrschend: Verschmutztes Wasser aus häuslichen Abflüssen fließt gemeinsam, also gemischt, mit Niederschlagswasser, das bei Regen von versiegelten Flächen abgeleitet wird, zur Kläranlage.
Der EBK Spültrupp ist täglich im Einsatz, damit das Abwasser nicht durch Verschmutzungen aufgehalten wird. Wie ein normaler Arbeitseinsatz abläuft und warum niemals mit Trinkwasser gespült wird, ist der Rubrik Abwasser: Das Konstanzer Kanalnetz zusammengefasst.

28.06.2022: Kanalsanierung Allmannsdorf/Jungerhalde, geschlossene Bauweise

Arbeiter mit Bauhelm

Bisherige Regelung bleibt bestehen

Seit Montag, den 27.06.2022, bis voraussichtlich 14.07.2022 werden im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) Sanierungsarbeiten am Kanalnetz in Allmannsdorf, Bereich Jungerhalde durchgeführt. Betroffen sind folgende Straßen:

  • Fasanenweg
  • Bettengasse
  • Peter-Rosegger-Weg

Die Kanalsanierung erfolgt in geschlossener Bauweise. Dafür wird ein Sanierungsroboter über die vorhandenen Schachtöffnungen in den Kanal eingesetzt. Die Steuerung des Sanierungsroboters erfolgt von außen. So ist es möglich, den Kanal zu sanieren, ohne die betroffene Straßenoberfläche zu öffnen. Die Sanierungsarbeiten können dadurch rasch und mit möglichst wenigen Auswirkungen auf Anwohnerschaft und Verkehr abgeschlossen werden. 
Die Arbeiten in den genannten Straßen rund um die Jungerhalde werden abschnittsweise von der Fachfirma Diringer & Scheidel Rohrsanierungen im Auftrag der EBK ausgeführt. 
Um den schnellen und störungsfreien Ablauf der Kanalsanierung zu gewährleisten, ist der freie Zugang zu den Kanalschächten unbedingt notwendig. Sollte der Zugang oder der Arbeitsbereich rund um die Schächte durch Fahrzeuge versperrt sein, müssen die EBK den Gemeindevollzugsdienst kurzfristig hinzurufen und ein Abschleppen veranlassen. Da dies den Bauablauf unnötig verzögert, bitten die Beteiligten darum, die aufgestellten Halteverbotsschilder zu beachten und nur auf den ausgewiesenen Parkflächen zu parken. Die ausführende Firma und die EBK sind bestrebt die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Aktuelle Infos zu diesen und weiteren EBK Baumaßnahmen hier: Baumaßnahmen

22.06.2022: Wertstoffhof Gartenstraße bleibt autofrei

Wertstoffhof

Bisherige Regelung bleibt bestehen

Der Wertstoffhof in der Gartenstraße wird auch zukünftig als autofreier Wertstoffhof betrieben. Das hat der Technische Betriebsausschuss (TBA) in seiner Sitzung vom 21. Juni 2022 entschieden und ist damit dem Vorschlag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) gefolgt.
Der Wertstoffhof im Paradies dient seit vielen Jahren als schnell erreichbare Entsorgungsmöglichkeit im Quartier. Er ist der kleinste Wertstoffhof der EBK. Seit Juni 2020 ist die Anlieferung nur noch autofrei möglich. Diese Regelung wurde nach der coronabedingten Schließung übergangsweise eingeführt, damit auf der begrenzten Fläche besser Abstand gehalten werden kann. Außerdem sollten so Gefahrensituation und Verkehrsbehinderungen durch sich vor der Zufahrt stauende Fahrzeuge vermieden werden. 
Besucherinnen und Besucher haben die autofreie Regelung in den vergangenen zwei Jahren gut angenommen. Sie bringen ihre Abfälle und Wertstoffe zu Fuß, mit dem Rad, dem Handkarren, dem Lastenrad oder der Schubkarre. Auf dem Hof selbst gestaltet sich die Atmosphäre in der Regel entspannter, seit keine PKWs und anderen Fahrzeuge mehr einfahren. Die Besucherinnen und Besucher können besser von den Mitarbeitenden der EBK beraten werden. Es muss keine Rücksicht auf parkende oder rangierende Fahrzeuge genommen werden. Gefahren- und damit Stresssituationen an Ein- und Ausfahrt werden vermieden. 
Natürlich kann nicht alles zu Fuß transportiert werden. Um große oder schwere Gegenständen wie defekte Möbel oder alte Matratzen zum Wertstoffhof zu bringen, empfehlen die EBK einen der drei anderen Wertstoffhöfe in Konstanz anzusteuern. Der Wertstoffhof in der Fritz-Arnold-Straße ist aus dem Paradies schnell erreicht. Der Wertstoffhof Dorfweiher ist mit ebenerdigen Entsorgungsmöglichkeiten und der großräumigen Rangierfläche besonders gut für die Entsorgung mit dem PKW eingerichtet. 

Wertstoffhöfe: Infos und Öffnungszeiten

13.06.2022: Der EBK Umweltbericht 2022

Entsorgung als Zukunftsaufgabe für Mensch und Umwelt

EBK E-Fuhrpark
Der EBK E-Fuhrpark im Mai 2022

Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) verstehen sich seit ihrer Betriebsgründung als Umweltschutzbetrieb. Die zuverlässige und sichere Entsorgung von Abfall und Abwasser ist schließlich eine Zukunftsaufgabe im Dienst von Mensch und Umwelt. Im jährlichen Umweltbericht der EBK werden Maßnahmen und Ergebnisse des vergangenen Jahres beschrieben und neue Umweltschutzziele für das aktuelle Jahr gesetzt.
Herzstück des Berichtes sind die Umweltauswirkungen, die direkt oder indirekt auf die Entsorgungsaufgaben der EBK zurückzuführen sind. Auch die eigenen CO2-Emissionen werden von den EBK bilanziert, immer im Hinblick darauf, diese zu reduzieren, um gemäß der Konstanzer Klimaschutzstrategie bis 2035 klimaneutral zu arbeiten.

EBK Umweltziele: Erfolgsbilanz und neue Ziele 2022

2021 konnten einige, aber nicht alle Umweltziele erfolgreich umgesetzt werden. Der Neubau der Klärschlammfaulung schreitet voran. Jedoch kann die geplante bauwerksintegrierte Photovoltaik-Anlage in der Fassade der Neubauten nicht realisiert werden. Die zentrale Wärmeversorgung, also das eigene Nahwärmenetz auf dem Betriebsgelände, wurde im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Das Online Abfall ABC hilft Bürgerinnen und Bürgern seit Anfang 2021 niederschwellig bei der richtigen Abfalltrennung.
Für das Jahr 2022 wurden erneut ambitionierte Ziele gesetzt: Alle Dächer der EBK Gebäude, dazu zählen die Gebäude auf dem Betriebsgelände ebenso wie Pumpwerke im Stadtgebiet und andere Außenbauwerke, sollen auf ihr Solarpotenzial überprüft und somit der Ausbau der Photovoltaikanlagen weiter verfolgt werden. Undichte Türen der Kfz-Werkstatt sollen ausgetauscht werden, um eine bessere Wärmedämmung zu erreichen. Außerdem sollen die Geschäftsprozesse der EBK systematisch auf den Papierverbrauch überprüft werden.

Emissionen

Der CO2-Ausstoß ist Leitindikator für umweltbewusstes Handeln. Durch die von den EBK genutzten, erneuerbaren Energiequellen können wesentliche CO2 Emissionen eingespart werden. Dazu trägt vor allem die eigene Energieproduktion aus regenerativen Quellen bei: Mit Photovoltaikanlagen wird die Sonnenergie genutzt, mit Klärgas wird in eigenen Blockheizkraftwerken (BHKWs) Strom und Wärme produziert. 
In den EBK eigenen BHKWs wurden 2.659 MWh Strom aus Klärgas und 190 MWh Strom aus Erdgas produziert. Dafür wird Biogas Plus der Stadtwerke Konstanz bezogen. Es besteht zu 10 % aus GGL Biogas und kompensiert die CO2-Emissionen des fossilen Anteils finanziell. Die Solarstromproduktion auf dem EBK Gelände konnte 2021 um 33 % auf 114 MWh gesteigert werden. Insgesamt haben die EBK im vergangenen Jahr also rund 2.963 MWh Strom produziert, genug um den durchschnittlichen Verbrauch von rund 740 vierköpfigen Familien zu decken. 
Die meisten direkten CO2 Emissionen der EBK werden durch den Fuhrpark mit 22 LKWs, 10 Kleinlastern und Transportern sowie 6 PKWs im täglichen Einsatz verursacht. Jede Fahrzeuganschaffung wird darum auf das Ziel des klimaneutralen Fuhrparks bis 2035 überprüft. Der klimaneutrale, das heißt mit Ökostrom betriebene Anteil des Fuhrparks ist 2021 weiter gewachsen: Zum Jahreswechsel waren zwei elektrisch betriebene Kleintransporter und drei E-PKWs im Einsatz. Der CO2-Ausstoß des Fuhrparks ist durch die neuen E-Fahrzeuge jedoch nur geringfügig gesunken. Erst mit der Umstellung der großen Fahrzeuge, also vor allem der Müllabfuhr-Fahrzeuge, kann der CO2-Ausstoß des EBK Fuhrparks signifikant verringert werden. 

Der gesamte EBK Umweltbericht 2022 wird in der kommenden Sitzung des Technischen Betriebsausschusses diskutiert.

08.06.2022: Kanalerneuerung Mainaustraße abgeschlossen

EBK Bauhelm

Baumaßnahme zwei Monate früher als geplant fertig gestellt

Die Kanalerneuerung in der Mainaustraße ist erfolgreich abgeschlossen. Bereits in der vergangenen Woche konnte die sogenannte Dreherkurve für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben und die provisorische Fahrbahn über Fuß- und Radweg zurückgebaut werden. Auch die ausgeschilderte Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wurde mittlerweile aufgehoben und die Bushaltestelle „An der Steig“ von den Bussen der Stadtwerke regulär angefahren. Damit sind die Arbeiten in der Mainaustraße rund zwei Monate früher als geplant erfolgreich beendet. 
Die Kanalerneuerung in der Mainaustraße zählt zu den größeren Sanierungsmaßnahmen, die im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Sie war notwendig geworden, da der seit 60 Jahren im Dauereinsatz befindliche Abwasserkanal seine Belastungsgrenze erreicht hat. Der bisherige Abwasserkanal, der einen Durchmesser von 30 bis 40 cm hatte, wurde durch einen neuen Kanal von 50 bis 60 cm Durchmesser ersetzt. Während der alte Kanal unter dem stadtauswärtsführenden Fuß- und Radweg verlief, wurde der neue Kanal in die stadtauswärtsführende Straßenspur der Mainaustraße gelegt. Mit der hinzugewonnenen Kapazität ist die Abwasserableitung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt. 
Dass die Kanalerneuerung bereits im Juni und damit rund zwei Monate früher als geplant abgeschlossen werden konnte, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis einer intensiven Vorplanung unter Einbezug der Abteilung Verkehrswesen der Stadt Konstanz, Polizei und Busbetrieben sowie der engen Kooperation von EBK und der ausführenden Baufirma Storz während der Bauzeit. Zudem sind Eventualitäten, die bei einer Baumaßnahme diesen Umgangs einkalkuliert werden müssen, nicht eingetreten: Milde Wintermonate haben eine durchgehende Bautätigkeit erlaubt. Es gab kaum Verzögerungen zu beklagen, weder durch Lieferschwierigkeiten noch durch Personalausfälle. „Außerdem hat die ausführende Firma Storz unsere Vorgaben mehr als erfüllt. So eine umfangreiche Baumaßnahme auf einer Hauptverkehrsstraße erfolgreich und schneller als geplant abzuschließen, geht nur dank eines durchdachten Bauablaufs“, lobt Andreas Leonhard, zuständiger Projektleiter der EBK, die Zusammenarbeit mit den beteiligten Projektpartnern.

02.06.2022: Sanierung Schachtabdeckungen im Stadtgebiet und den Ortsteilen

Schachtabdeckung
Neue Schachtabdeckung bei der Einfassung mit Bitumen

Wanderbaustelle für mehr Verkehrssicherheit und einen geringeren Geräuschpegel

Nach Pfingsten, ab Dienstag den 07.06.2022, werden im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Konstanz rund 140 Schachtabdeckungen im Stadtgebiet und den Ortsteilen Dettingen, Wallhausen und Litzelstetten saniert. Je nach Bedarf werden die runden Schachtabdeckungen ausgebessert oder gleich ausgetauscht. So wird die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht und der Geräuschpegel für die umliegende Nachbarschaft durch den darüberfahrenden Verkehr gesenkt. 
Die Sanierungsarbeiten werden als Wanderbaustelle ausgeführt. Die Arbeit am einzelnen Schacht ist in der Regel nach 90 Minuten beendet. Anschließend zieht der Trupp gleich weiter zum nächsten Schacht. Die Beeinträchtigungen für Verkehr und Anlieger sind also gering und durchgehend von kurzer Dauer. Eine Ausnahme bilden einzelne Schachtabdeckungen in viel befahrenen Straßen: Dort wurden die Sanierungsarbeiten als Nachtarbeiten angeordnet, um den tagsüber fließenden Verkehr nicht zu sehr zu beeinflussen. Anwohnerinnen und Anwohner dieser Straßen werden über anstehende Nachtarbeiten kurzfristig direkt von den EBK informiert. 
Eine Übersicht über die Straßenzüge, in denen sich die betroffenen Schächte befinden, ist in der Rubrik Baumaßnahmen zusammengestellt.

31.05.2022: Nachhaltige Arbeitskleidung für EBK und TBK

EBK Arbeitskleidung

Soziale und ökologische Nachhaltigkeitskriterien festgelegt

Entsorgungsbetriebe (EBK) und Technische Betriebe der Stadt Konstanz (TBK) stehen vor der Neuausschreibung ihrer Arbeitsmietkleidung. Wie dabei nicht nur von Nachhaltigkeit gesprochen, sondern diese konkret eingefordert werden kann, haben die Eigenbetriebe in Kooperation mit Femnet e.V. erarbeitet. Femnet ist ein Verein mit Sitz in Bonn, der sich für Verbesserungen in der Textilindustrie einsetzt. Gefördert wird diese Kooperation mit Bundesmitteln. 
Bei der aktuellen Ausschreibung geht es um etwa 1.000 Kleidungsstücke für rund 180 Mitarbeitende. Dazu zählt die orangefarbene Warnschutzkleidung von Müllwerkern, Kanalwärtern, Mitarbeitenden der Straßenunterhaltung und der Stadtreinigung ebenso wie weitere Schutz- und Arbeitskleidung für die verschiedenen Arbeitsbereiche auf der Kläranlage, dem Friedhof und in den Werkstätten von EBK und TBK. Die Kleidungsstücke müssen industriell gereinigt werden, da sie mit Abfall und Abwasser in Kontakt kommen können. Daher wird die Arbeitskleidung nicht gekauft, sondern einschließlich der Reinigungsdienstleistung als Arbeitsmietkleidung bezogen. 
EBK, TBK und Femnet haben gemeinsam Nachhaltigkeitskriterien festgelegt, die mit entsprechenden Siegeln oder vergleichbaren Nachweisen von möglichen Anbietern erfüllt werden müssen. Das sind beim Nähen der Kleidung vor allem soziale Aspekte: Die Achtung von Menschenrechten, der Verzicht auf Kinderarbeit und die Zahlung eines angemessenen Lohnes für die meist weiblichen Arbeiterinnen. Bei den Fasern spielt Umweltschutz eine große Rolle. Bei der Waschdienstleistung wird vor allem auf ökologische Faktoren Wert gelegt, indem der CO2-Ausstoß beim Transport sowie der Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen in der Wäscherei bewertet werden.
Natürlich wird auch der Tragekomfort im Arbeitsalltag und der Preis bewertet. Schließlich soll die Arbeitskleidung nicht nur nachhaltig, sondern auch gern getragen und nicht zuletzt wirtschaftlich sinnvoll sein. Die Ausschreibung wird mit allen relevanten Informationen und angelegten Wertungskriterien im Juni auf der Vergabeplattform Staatsanzeiger und der Website der Stadt Konstanz veröffentlicht. 
Ulrike Hertig, Betriebsleiterin der EBK, ist überzeugt, mit dieser Ausschreibung den richtigen Weg zu gehen: „Als kommunaler Eigenbetrieb müssen wir Vorbild sein und dürfen unsere Augen vor den sozialen und ökologischen Missständen in der Textilindustrie nicht verschließen.“

31.05.2022: Neue Klärschlammfaulung

Faulturm, Technikgebäude
Stahlskelettbau des Technikgebäudes

Arbeiten im Untergrund und Aufbau Technikgebäude

Der graue, hohe Betonrohbau des ersten neuen Faulturms der Konstanzer Kläranlage ist auf dem Betriebsgelände der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) bereits seit einigen Monaten weithin sichtbar. Die seit dem Abschluss des Rohbaus vorangeschrittenen Arbeiten sind jedoch weitgehend unsichtbar im Untergrund und in der Energiezentrale geschehen: Rohrleitungen wurden verlegt, Wärmespeicher wurden erneuert, ein notwendiger Gasschacht eingebaut und die Grundlagen der Steuerungselektronik installiert.
Seit Mitte Mai sind die Arbeiten wieder sichtbarer zu verfolgen: Das dem Faulturm angeschlossene Technikgebäude wird errichtet. Der Stahlskelettbau setzt sich aus eigens gefertigten Stahlträgern zusammen und wird zukünftig die zum Betrieb des Faulturms notwendigen Pumpen, Aggregate und Wärmetauscher beherbergen.
Mehr Informationen zur neuen Klärschlammfaulung sowie eine Dokumentation der seit 2020 laufenden Bauarbeiten sind in der Rubrik Baumaßnahmen: Neue Klärschlammfaulung zu finden.

17.05.2022: Müllfahrzeuge mit neuer Beklebung

EBK Müllfahrzeug
Müll trennen ist unser gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz.

„Müll trennen ist unser gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz“

Mit dieser Botschaft erinnern die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) auf zwei Müllfahrzeugen daran, dass die richtige Abfalltrennung nicht nur ein viel belächeltes deutsches Klischee, sondern ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. Gleichzeitig wird klar, dass dieser Beitrag nur gemeinsam – von Bürgerinnen und Bürgern in Zusammenarbeit mit den EBK – gelingen kann. 
Die Entsorgung in der richtigen Tonne ist notwendiger Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Dieser erste Schritt, besser gesagt, der erste Wurf in die richtige Tonne, liegt in der Verantwortung einer und eines jeden Einzelnen in Konstanz. Denn nur was richtig getrennt erfasst wird, kann recycelt, wieder aufbereitet und nochmals verwendet werden. Der Wiedereinsatz von Rohstoffen schont die natürlichen Ressourcen und spart nicht zuletzt große Mengen an CO2. Darum ist die Mülltrennung ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, der ganz einfach von allen geleistet werden kann. 
Die Konstanzerinnen und Konstanzer trennen den Müll, die EBK übernehmen den Rest. Das ist die zweite Botschaft auf den neu beklebten Fahrzeugen. Denn den zweiten Schritt der Mülltrennung, die Sammlung und den Weitertransport der Abfälle zu den Recyclingunternehmen, übernehmen die EBK mit großer Verantwortung und Gewissenhaftigkeit. Dabei setzen die EBK auf Transparenz: Denn wenn man versteht, wie die verschiedenen Wertstoffe wieder aufbereitet und wo die Rohstoffe erneut zum Einsatz kommen, dann wird nichts leichtfertig in die falsche Tonne geworfen.
Was mit den verschiedenen Abfallarten geschieht, nachdem die Tonnen von den EBK geleert oder die aussortierten Dinge auf den Wertstoffhöfen abgegeben wurden, ist in der Rubrik Abfallwege anschaulich erklärt. Nur mit dem Vertrauen der Konstanzerinnen und Konstanzer, dass der getrennte Abfall von den EBK korrekt weiter verarbeitet und schlussendlich erfolgreich recycelt wird, kann die Mülltrennung und damit der gemeinsame Beitrag zum Klimaschutz erfolgreich gelingen. 

17.05.2022: Abwasser: Wer bezahlt eigentlich was?

Abwassergebühren
Die aktuellen Schmutzwassergebühr: 1,61 Euro pro 1.000 Liter.

Abwassergebühren einfach erklärt

Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) sind für die störungsfreie Ableitung und verlässliche Reinigung des Konstanzer Abwassers verantwortlich. Kanalisation, Pumpwerke, Kläranlage – all das kostet Geld. Nicht nur der Betrieb, auch die Wartung, Sanierungen und Investitionen in die zukünftige Abwasserreinigung sind energie- und kostenintensiv. Einen Teil dieser Kosten übernehmen die Konstanzerinnen und Konstanzer mit der Abwassergebühr. 
Wie sich die Abwassergebühr zusammensetzt, was es mit der Abkürzung GAG und der Schmutzwasserrückerstattung zu tun hat, ist in der Rubrik Abwasser: Abwassergebühren zusammengefasst.

16.05.2022: Reparieren statt Wegwerfen

Wertstoffhof, E-Schrott
Seit Jahrzehnten bewährtes, privates Mehrwegkonzept: Vesperbox und Trinkflasche

Lohnt es sich, Elektrogeräte zu reparieren? „Auf jeden Fall“, sagt der begeisterte Elektromeister Heinrich Jung, der in seiner Werkstatt schon 13.000 Waschmaschinen und unzähligen anderen Geräten das Leben verlängert hat. Und Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts bestätigen, dass das Leben einer Waschmaschine durch zwei Reparaturen fast verdoppelt werden kann. 
Der Einstiegsfilm der Veranstaltung, eine 45-minütige Dokumentation des WDR, schlägt einen weiten Bogen. Von den ungeheuren Mengen Elektroschrott, die täglich entstehen; von der bewusst geplanten kurzen Lebensdauer vieler Geräte, bis zum Glücksgefühl, das eine gelungene Reparatur verursacht.

Vertiefendes Wissen zum Thema Elektroschrott wird der Abteilungsleiter für Abfallwirtschaft der Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK), Achim Lehle, beisteuern und am Ende auch Fragen beantworten. 
Organisiert wird die Veranstaltung von der neuen Initiative „Brauchbarschaft“, die vom Bürgerbudget gefördert wird. Sie präsentiert ihre Pläne für eine neue Reparaturkultur in Konstanz sowie Maßnahmen in den Bereichen leihen, helfen und informieren als Möglichkeiten, aus dem Konsumzwang auszubrechen.

Reparieren statt wegwerfen: „Auf die inneren Werte kommt es an, auch bei Geräten“
Film und Gespräch, Dienstag, 17. Mai
20.00 Uhr, Kommunales Kunst- und Kulturzentrum K9

Mehr Infos: www.brauchbarschaft.de

03.05.2022: Gastronomie und Veranstaltungen, Mehrweg oder Einweg?

Mehrwegbox
Seit Jahrzehnten bewährtes, privates Mehrwegkonzept: Vesperbox und Trinkflasche

Aktuelle Regelungen und Herausforderungen

Ein einzelner „Coffee-to-Go“-Becher wäre nicht das Problem – 2,8 Milliarden Einwegbecher, die laut Umweltbundesamt jährlich in Deutschland entsorgt werden, sind es dagegen schon. Einwegverpackungen für Speisen und Getränke, egal ob aus Plastik oder aus angeblich nachhaltigen weil nachwachsenden Rohstoffen, landen trotz hohem Energieaufwand zur Produktion und meist langen, CO2 intensiven Transportwegen nach kurzer Nutzung in öffentlichen Mülleimern, damit im Restmüll, und werden verbrannt. 
Doch es verändert sich etwas, der Trend geht zum ressourcenschonenden Mehrweg. Die Konstanzer gastronomischen Betriebe haben schon früh Eigeninitiative gezeigt, mittlerweile sind bereits verschiedene Mehrwegangebote für die Getränke und Mahlzeiten im Einsatz. Auch die Nachfrage nach Mehrwegverpackungen durch die Verbraucherinnen und Verbraucher steigt. Begleitet und geleitet wird der Trend zum Mehrweg von verschiedenen Gesetzen und Vorgaben auf EU-, Bundes- und kommunaler Ebene. 
Die EU Einwegkunststoffrichtlinie verbietet seit Juli 2021 den Verkauf von bestimmten Einwegkunststoffprodukten wie Trinkröhrchen und Wattestäbchen aber auch Plastik-Einwegbesteck sowie Styropor-Essensverpackungen und Becher. Die Konstanzer Abfallwirtschaftssatzung geht noch einen Schritt weiter und schreibt bereits seit 2020 den Einsatz von Mehrweggeschirr und -behältnissen für Speisen und Getränke bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum vor. Ausnahmen von der Mehrweg-Vorgabe stellen essbare Behältnisse wie die Eiswaffel und Papiertüten dar, die als Einwegprodukte allerdings nicht zum Standard erklärt werden sollten. 
Aktuell können noch Engpässe bei der Verfügbarkeit von Mehrweggeschirr auftreten, darum werden in begründeten Einzelfällen Ausnahmen von der Abfallwirtschaftssatzung ausgesprochen. Gleichzeitig entwickelt sich der Markt an Mehrwegangeboten rasant weiter, so dass es hoffentlich nicht mehr allzu viele Ausnahmen vom Mehrweggebot bei Veranstaltungen in Konstanz geben muss. Denn: Ab Anfang 2023 sind gastronomischen Betriebe in ganz Deutschland dazu verpflichtet, bei Mitnahmeangeboten eine Mehrweg-Alternative anzubieten oder, als Ausnahme für kleine Betriebe, die Mitnahme in selbst mitgebrachten Behältnissen ermöglichen. Die im Gemeinderat diskutierte Förderung von Mehrwegbehältnissen soll dabei Konstanzer Betriebe bei der frühzeitigen Umstellung unterstützen. 

03.05.2022: Wie legt man einen Kanal um die Kurve?

Mainaustraße, Dreherkurve

Kanalerneuerung in der Mainaustraße

Groß, laut und orangefarben arbeitet sich die Fräse am Mittwoch nach Ostern beständig vorwärts. Die Fräse trägt eine knapp 10 cm dicke Schicht der Fahrbahnoberfläche ab. Anschließend noch eine Schicht. Und noch eine Schicht. So lange, bis die geschlossene Straßenoberfläche geöffnet ist und ein Bagger die Grube für den Kanal ausheben kann. Die Fräsarbeiten gehen rasch voran und konnten im gesamten dritten Bauabschnitt an einem Tag abgeschlossen werden.
Der dritte Bauabschnitt ist der kürzeste, aber der anspruchsvollste Abschnitt der Kanalerneuerung: Die Baugrube muss tiefer als zuvor gegraben werden, nämlich bis auf 3,60 Meter. Außerdem teilt sich der Kanal in Allmannsdorf die Mainaustraße mit bereits vorhandenen Leitungen der Stadtwerke, was im bisherigen Baubereich nicht der Fall war. 
Die Kanalerneuerung in der Mainaustraße ist eine der größeren Sanierungsmaßnahmen, die im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz durchgeführt werden. Der alte Abwasserkanal mit seinen 30 bis 40 cm Durchmesser wird von einem neuen Kanal mit 50 bis 60 cm Durchmesser ersetzt. Mit dieser hinzugewonnenen Kapazität ist die Abwasserableitung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt. Während der alte Kanal unter dem stadtauswärtsführenden Fuß- und Radweg verläuft, wird der neue Kanal in die stadtauswärtsführende Straßenspur der Mainaustraße gelegt. 
Und wie legt sich der Kanal nun um die Dreherkurve, wie der betroffene Abschnitt der Mainaustraße zwischen Hockgraben und Allmannsdorf genannt wird? Nicht wie eine Holzeisenbahn, deren Schienen als Kurven zusammengesteckt werden, sondern in geraden Kanalrohren, die in kurzen, genau berechneten Abwinklungen zusammengeführt werden. So passt sich der Abwasserkanal dem Straßenverlauf sanft und in kurzen Abschnitten an und das Abwasser kann mit möglichst geringem Widerstand und damit geringen Fließverlusten zuverlässig im freien Gefälle Richtung Kläranlage abgeleitet werden. 
Nicht zuletzt dank des milden Winters kam es bisher zu keinen nennenswerten Verzögerungen beim Einbau und Anschluss des neuen Kanals. Die EBK gehen davon aus, dass die Baumaßnahme wie geplant bis August abgeschlossen werden kann.
Aktuelle Informationen und Hintergründe nicht nur zur Kanalerneuerung in der Mainaustraße finden sich in der Rubrik Baumaßnahmen.

20.04.2022: Schmutzwasser - Hausanschlüsse, Rückstausicherung

Rückstausicherung

Spülung gedrückt, Stöpsel raus, und dann?

Unter der Dusche und auf der Toilette, beim Kochen und Putzen, aus der Waschmaschine und beim Abspülen von Hand – Abwasser fließt ab. Abwasser, das im häuslichen Umfeld abfließt, wird als Schmutzwasser bezeichnet. Laut statistischem Bundesamt fließen täglich rund 128 Liter Schmutzwasser pro Person über die verschiedenen Hausanschlüsse ab. 
Das Rohr vom Abfluss im Waschbecken bis zum Wandeingang mag bekannt sein, doch was passiert danach?
Alle Infos zum Thema Hausanschlüsse, Rückstausicherung und die passenden EBK Ansprechpartner sind in der Rubrik Abwasser: Schmutzwasser zu finden.

19.04.2022: Komposthaufen, Biomüll oder Grünabfall?

Grünabfall
Kompostierung gilt als ältestes Recyclingverfahren der Welt. 

Organische Abfälle: Entsorgung über die EBK und im eigenen Garten

Alle organischen Abfälle, vom Hühnerknochen bis zum Salat, von der Orangenschale bis zum Rasenschnitt, können in der Biotonne entsorgt werden. Der Konstanzer Biomüll wird nach Singen transportiert. Im dortigen Kompostwerk vergären die organischen Abfälle. So werden Biogas, Kompost und Flüssigdünger produziert. Was auf keinen Fall in den Biomüll darf: Plastiktüten, auch keine angeblich biologisch abbaubaren Plastiktüten. Diese stören das Kompostverfahren und müssen energieaufwendig aussortiert werden. 
Grünabfall kann ebenso im Biomüll entsorgt werden. Grünabfall bezeichnet unverarbeitete organische Abfälle aus dem Garten wie Rasen-, Hecken- und Baumschnitt sowie Laub, auch wenn das gefallene Laub nicht mehr Grün ist. Grünabfall lässt sich getrennt vom Biomüll besser und deutlich kostengünstiger kompostieren. Zudem kann die Menge an Gartenabfällen saisonal das Fassungsvermögen der eigenen Biotonne übersteigen. Darum bieten die Entsorgungsbetriebe (EBK) eine separate Sammlung von Grünabfällen an: Auf den Wertstoffhöfen, in einer eigenen Grünabfalltonne oder in Grünabfallcontainern, die zweimal im Jahr in den Quartieren bereit stehen. 
Der eigene Biomüll und Grünabfall kann natürlich auch direkt ohne Umwege selbst verwertet werden. Auf dem Komposthaufen zersetzen sich die organischen Abfälle zu Kompost und Humus, die anschließend im eigenen Garten wieder eingesetzt werden können. Wer nachweisen kann, dass die gesamten organischen Abfälle, also auch verarbeitete Lebensmittel aus der Küche ganzjährig auf dem eigenen Kompost verwertet werden und die Fläche des eigenen Gartens groß genug ist, um diesen Kompost auch einzusetzen, kann bei den EBK einen Antrag auf die Reduzierung der Abfallgebühren aufgrund vollständiger Eigenkompostierung stellen. Der Antrag und die Nachweise müssen alle drei Jahre erneuert werden. Mit der Genehmigung verpflichten sich die „Eigenkompostierer“ dazu, ihren gesamten organischen Abfall selbst zu verwerten. Das bedeutet, sie sind nicht mehr dazu berechtigt, Grünabfall auf den Wertstoffhöfen oder in den Grünabfallcontainern zu entsorgen.
Darum empfehlen die EBK klar die Doppellösung aus dem eigenen Komposthaufen und der Biomülltonne. Auf dem Komposthaufen können unverarbeitete organische Abfälle selbst kompostiert werden und die Biomülltonne sichert die fachgerechte Entsorgung von verarbeiteten Lebensmitteln, die sich nur schwer zersetzen oder die Qualität des eigenen Kompostes mindern würden. Und fällt mehr Grünabfall an als auf den Komposthaufen Platz hat, so kann dieser auf den Wertstoffhöfen oder in den Grünabfallcontainern fachgerecht entsorgt werden. 

Mehr Infos

12.04.2022: Kanalerneuerung in der Mainaustraße

Kanalerneuerung Mainaustraße

Start der Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt 

Seit Anfang des Jahres wird in der Mainaustraße im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) das Kanalsystem erneuert. Die Arbeiten schreiten zügig voran: Bereits Ende dieser Woche kann mit den Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt begonnen werden. Wie auch in den ersten beiden Bauabschnitten wird der motorisierte Verkehr stadtauswärts über die Gegenfahrbahn, stadteinwärts über Fuß- und Radweg geleitet. 
Voraussichtlich ab Donnerstag, den 14.04.2022, wird dafür der Fuß- und Radweg in Allmannsdorf bis zur Kreuzung Mainaustraße mit Bettengasse und Staader Straße befestigt und beschildert. Nach den Osterfeiertagen wird der motorisierte Verkehr dann auch im dritten und letzten Bauabschnitt stadtauswärts auf die Gegenfahrbahn, stadteinwärts auf den vorbereiten Fuß- und Radweg umgeleitet. 
Die Bushaltestelle „An der Steig“ kann stadtauswärts weiterhin nicht angefahren werden. Mit Beginn der Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt kann auch die stadteinwärts gelegene Haltestelle „An der Steig“ vorübergehend nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten in beide Richtungen auf die nahegelegenen Haltestellen „Allmannsdorf“ und „Tannenhof“ auszuweichen. Für Fuß- und Radverkehr bleibt die eingerichtete Umleitung über Bettengasse und Hockgraben weiter bestehen. 

Bisheriger Verlauf der Kanalerneuerung in der Mainaustraße

In die Mainaustraße, genauer in der sogenannten Dreherkurve zwischen den Kreuzungen Hermann-von-Vicari-Straße und Sonnenbühlstraße sowie Bettengasse und Staader Straße in Allmannsdorf, wird ein neuer Abwasserkanal verlegt. Die Kanalerneuerung ist notwendig, da der alte Kanal nach über 60 Jahren im Dauereinsatz und der gewachsenen Anzahl der angeschlossenen Grundstücke seine Belastungsgrenze erreicht hat. Die Kanalerneuerung wird in drei Bauabschnitten durchgeführt und soll bis August abgeschlossen sein. 
Nach Ostern wird bereits mit den Arbeiten im dritten und letzten Bauabschnitt in Allmannsdorf begonnen: Die Straßenoberfläche wird gefräst, damit die Straßendecke geöffnet und der neue Kanal in die stadtauswärtsführende Spur verlegt werden kann. Parallel werden die letzten Arbeiten im ersten Bauabschnitt abgeschlossen und die Straßenoberfläche im zweiten Bauabschnitt wieder hergestellt. Kommt es auch weiter zu keinen Verzögerungen, kann Ende April der erste Bauabschnitt für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Aktuelle Informationen zur Kanalerneuerung in der Mainaustraße sind in der Rubrik Baumaßnahmen zu finden.

Mainaustraße Baubereich
Mainaustraße Bauabschnitte
Umleitung Fuß- und Radverkehr
Umleitung Fuß- und Radverkehr

05.04.2022: Feste ohne Reste, Veranstaltungen in Konstanz

Mehrweggeschirr
Feste ohne Reste

EBK vermieten Geschirr, Spülmobil, Mehrwegbecher und WC Wagen

Pappteller, Plastikgabeln, Servietten und Einwegbecher – auf Festen und Veranstaltungen füllen sich die Mülleimer schnell. Doch das muss nicht sein: Je weniger Einwegprodukte zum Einsatz kommen, desto kleiner wird die Abfallmenge. Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) helfen bei den Vorbereitungen für eine abfallarme Feier. Bei Fragen rund um die Abfalltrennung, nach passenden Abfallbehältern und nach praktischen Tipps zur Abfallvermeidung auf Festen und Veranstaltungen ist die EBK Abfallberatung kompetenter und engagierter Ansprechpartner. 
Noch besser als der korrekt getrennte Abfall ist natürlich der Abfall, der gar nicht erst entsteht. Rechtliche Vorgaben bestärken die Bemühungen zur Abfallvermeidung auch auf Festen: Das Einwegkunststoffverbot der EU verbietet seit Juli 2021 unter anderem Produkte wie Strohhalme und Einweggeschirr aus Plastik. Die Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Konstanz geht noch einen Schritt weiter: Bei Veranstaltungen auf Grundstücken oder in Einrichtungen der Stadt Konstanz sowie im öffentlichen Raum dürfen Speisen und Getränke ausschließlich in Mehrweggeschirr und -behältnissen oder essbaren Verpackungen, wie der Eiswaffel, angeboten werden. Lediglich Papiertüten zum Mitnehmen der Speisen sind erlaubt. 
Bei den EBK steht die passende Mehrweg-Festausstattung bereit: Porzellangeschirr, Mehrwegbecher und das Spülmobil, ein Anhänger mit zwei Gastro-Spülmaschinen, können bei den EBK nach Bedarf reserviert und gemietet werden. 
Da die EBK nicht nur für die Abfall, sondern auch für die Abwasserentsorgung verantwortlich sind, unterstützen sie Festveranstalter auch in dieser Hinsicht: 2021 wurde ein neuer Toilettenwagen beschafft, der für private und öffentliche Veranstaltungen gemietet werden kann. Da er großzügig ausgestattet ist, kann er auch für Vereinsfeste mit bis zu 1.000 Gästen eingeplant werden.
Mehr Informationen, Beratung zur Abfallvermeidung auf Festen und Veranstaltungen sowie Details und Reservierungsmöglichkeiten von Bechern, Geschirr, Spülmobil und Toilettenwagen sind in der Rubrik Verleih für Feste zu finden.

05.04.2022: Ist Regenwasser eigentlich Abwasser?

Dettingen

Niederschlagswasser und Grundstücksentwässerung 

Fällt Regen auf nicht versiegelte Flächen wie Wiesen, Wälder oder Felder, kann er versickern oder verdunsten. Im natürlichen Wasserkreislauf ist Regenwasser kein Abwasser. Fällt Regen auf versiegelte Flächen, muss er durch bauliche Maßnahmen gezielt abgeleitet werden, damit es zu keinen Überschwemmungen kommt. Wird es gefasst und gezielt abgeleitet, wird auch Regenwasser zu Abwasser. 
Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) sind der erste Ansprechpartner, wenn es um Fragen der privaten und städtebaulichen Entwässerung geht. Dabei wird das ökologische Ziel verfolgt, möglichst viel Regenwasser dem natürlichen Wasserkreislauf zu erhalten, möglichst wenig Regenwasser energie- und kostenintensiv von der Kläranlage reinigen zu lassen und gleichzeitig Überschwemmungen durch Regenwasser zu vermeiden. 
Auf privaten Grundstücken, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Regenwasser ökologisch sinnvoll zu behandeln. Auf entsiegelten Flächen wie Wiesen und Beeten kann Regen bestens versickern, Kieswege oder Rasengittersteine verbessern die Durchlässigkeit für Regenwasser auch von befestigten Flächen. Über Gründächer, Entwässerungsmulden und Versickerungsrigolen kann Niederschlagswasser auf dem Grundstück zurückgehalten und versickert werden. Zisternen ermöglichen eine Zwischenspeicherung zur Nutzung des Regenwassers. Diese Maßnahmen sind dabei nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell sinnvoll. Mit der gesplitteten Abwassergebühr wird die Entsiegelung von Flächen finanziell durch eine Reduktion der Abwassergebühr anerkannt.
Bei der Stadt- und Quartiersplanung gelten die gleichen Grundsätze: Regenwasser soll möglichst versickern, verdunsten oder in offene Gewässer eingeleitet werden, damit es nicht energieintensiv gereinigt werden muss. Großflächige Entwässerungsmulden sammeln beispielsweise das Regenwasser von Wegen und Straßen in der Cherisy. Im Wohngebiet Schmidtenbühl in Dettingen wird das Regenwasser über eine eigene, vom häuslichen Schmutzwasser getrennte Kanalisation in naturnah angelegte Regenrückhaltebecken eingeleitet, die als Puffer- und Verdunstungsflächen dienen. 
Weiterführende Informationen zum Regenwasserwassermanagement, der Grundstücksentwässerung und der gesplitteten Abwassergebühr gibt es in der Rubrik Abwasser: Niederschlagswasser und Entwässerung.

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