Veröffentlichungen und Presse

Ein echtes Organisationstalent (Amtsblatt vom 28.10.2020)

Aus der Serie „Das sind wir“

Jörg Zimmermann
Jörg Zimmermann, Leiter des Sachgebiets „Betrieb Abfallwirtschaft“

„Sauberer isch’s Konstanzerischer“ – der alte Werbeslogan, der früher auf Müllbehältern prangte, könnte auch das Motto von Jörg Zimmermann sein. „Unsere Hauptaufgabe ist, die Abholung des gesamten Mülls in Konstanz samt Ortsteilen sicherzustellen“, erklärt der Sachgebietsleiter, der bei den EBK zusammen mit seinen Mitarbeitern die Müllabfuhr organisiert. Wenn krankheitsbedingt Touren nicht mit eigenen Leuten oder Leihpersonal besetzt werden können, fährt er sogar selbst ein paar Stunden im Müllwagen mit und hilft aus. „Das Schlimmste wäre es, wenn der Müll liegen bleiben würde“, betont Jörg Zimmermann.

Der Konstanzer arbeitet schon über 25 Jahre für die Stadt, im Bereich Abfallwirtschaft ist er seit 20 Jahren tätig. Ursprünglich wollte Zimmermann Förster werden. „Nach meiner Forstwirtschaftslehre bei der Stadt ging ich zur Bundeswehr. Als ich fertig war, gab es im Forstbereich keine Arbeit. Mit meinem Bundeswehrführerschein habe ich dann bei der EBK als Fahrer der Müllfahrzeuge angefangen.“ Da Jörg Zimmermann auch eine Ausbildung als Industrie- und Bürokaufmann vorweisen konnte, wurde er Vertreter des Disponenten und schließlich dessen Nachfolger. Vor drei Jahren hat er bei der IHK zusätzlich eine Prüfung als Verkehrsleiter absolviert. Eine notwendige Qualifikation, da die Müllabfuhr auch für das Duale System sammelt und somit im gewerblichen Güterkraftverkehr unterwegs ist.

Jörg Zimmermanns Hauptaufgabe sind das Planen der Mülltouren durch die verschiedenen Stadtbezirke und die Betreuung der Wertstoffhöfe. 42 Mitarbeiter muss er koordinieren. Auf einer Pinnwand notiert der 52-Jährige immer einen Tag im Voraus, wie sich Fahrer und Beifahrer auf die Fahrzeuge aufteilen und wohin es geht. Die Fahrer bleiben meist fest auf einem Fahrzeug, nur die Beifahrer wechseln. „Morgens kann sich immer noch einiges ändern, zum Beispiel, wenn jemand krank ist. Dann müssen wir kurzfristig umstellen, oder auch andere Teams zum Helfen hinzuziehen, was prima funktioniert. Wir haben eine super Mannschaft.“ Die Touren werden immer wieder neu verteilt, damit die Arbeit abwechslungsreich bleibt.

Bei der Planung muss Jörg Zimmermann auch wechselnde Baustellen berücksichtigen. „Das Bürgeramt informiert uns über geplante Baustellen und fragt zum Beispiel nach, ob die Straßenbreite bei Absperrungen noch für die Müllfahrzeuge ausreicht. Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir eine neue Abholungsstelle für die Müllbehälter festlegen“, erklärt der 52-Jährige. Vielen unbekannt sei, dass das Rückwärtsfahren für Müllfahrzeuge verboten ist. „Ausnahmen gibt es noch bei Altbeständen in der Innenstadt. Bei Erneuerungen oder Erschließungen muss für uns eine Wendeanlage geschaffen werden, oder die Durchfahrt möglich sein. Wir prüfen immer, was wir noch rückwärts anfahren müssen. Man darf nicht vergessen, dass in Deutschland im Jahr zwei bis drei Müllwerker verunglücken.“ Was Zimmermann und seinen Kollegen im Alltag zusätzlich zu schaffen macht, sind Falschparker, die Zugänge zu Containern oder Einfahrten versperren. Der kommunale Ordnungsdienst wird dann informiert, die Falschparker abgeschleppt.

Auch für die Organisation der vier Wertstoffhöfe ist Jörg Zimmermann zuständig. Ob Urlaubsvertretung oder Abwesenheit durch Lehrgänge – der Disponent muss stets die personelle Besetzung sowie die Leerung der verschiedenen Container in den Wertstoffhöfen sowie der Grünabfallplätze sicherstellen. Damit alles läuft, werden die Fahrzeuge regelmäßig gepflegt. Als Fahrzeugverantwortlicher kontrolliert Jörg Zimmermann beispielsweise, ob die Fahrer ihren Pflegeauftrag leisten, der TÜV fällig ist, die Reifen in Ordnung sind oder eine Inspektion in der Werkstatt ansteht. Zweimal im Jahr finden auch Sonderprüfungen bei Bremsen und Reifen statt. Neun Müllwagen, vier Abrollkipper, ein Absetzkipper und zwei Radlader, zwei Verladebagger sowie mehrere Transporter und Poolfahrzeuge müssen einsatzbereit sein. Die Fuhrparkorganisation spricht er mit dem Werkstattmeister Ralf Richter ab.

Jörg Zimmermann ist auch Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Dankbar ist er über Anrufe, die Mängel melden, wie überlaufende Glascontainer. Beschwerden über nicht geleerte Müllbehälter geht er akribisch nach. Oft ist das Problem, dass Müllbehälter falsch befüllt werden. „Was die Leute unterschätzen, ist eine saubere Mülltrennung, denn damit könnten sie höhere Müllgebühren vermeiden helfen“, rät der Disponent.

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Betrieb Abfallwirtschaft

Studie zu Coronaviren im Abwasser beginnt (26.10.2020)

Corona-Nachweis im Abwasser als Frühwarnsystem?

Kläranlage Konstanz

Teilnahme der Konstanzer Kläranlage an bundesweiter Studie
Die Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) beteiligen sich mit ihrer Zentralkläranlage seit Montag den 26.10.2020 an einer bundesweiten Studie des Helmholtz Instituts für Umweltforschung und der TU Dresden.

Aus dem Konstanzer Abwasser werden während der vierwöchigen Studienphase regelmäßig verschiedene Proben entnommen, die anschließend auf SARS-CoV-2 Viren untersucht werden. Neben Abwasserproben aus dem Zulauf der Kläranlage werden auch Proben des Klärschlamms aus der mechanischen Reinigung nach Leipzig ins studienführende Labor geschickt. Die Methodik wurde bereits im Frühjahr entwickelt, konnte aufgrund des eingedämmten Infektionsgeschehens jedoch nicht mehr überprüft werden. Nun, da die Infektionszahlen auch in Konstanz wieder steigen, ist der Zeitpunkt gekommen, die Studie mit Abwasserproben aus Konstanz und zahlreichen weiteren deutschen Kläranlagen zu beginnen.

Durch einen zuverlässigen Nachweis von SARS-CoV-2 Viren im Abwasser wäre ein mögliches Frühwarnsystem für lokale Corona-Ausbrüche geschaffen. Das Abwasser erfasst schließlich die gesamte Virenlast des Einzugsgebiets, nicht nur die Zahl der positiv getesteten Personen und damit dem Gesundheitsamt bekannten Infektionen. Das im Abwasser erkannte Infektionsgeschehen könnte sogar auf einzelne Ortsteile eingegrenzt werden, zumindest im Konstanzer Abwassersystem. Doch um diese großen Fragen zu beantworten, müssen auch die EBK und damit die Konstanzer auf die Auswertung der letzten Studienphase warten.

Baubeginn Neue Klärschlammfaulung (21.10.2020)

Baubeginn mit Bohrpfahlgerät

Auf dem Gelände der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) sind diese Woche die Arbeiten für die neue Klärschlammfaulung gestartet. Das markiert den Beginn der größten Ausbaustufe der Kläranlage seit mehr als 20 Jahren. Aufgrund der aktuellen Umstände wurde vom offiziellen Festakt und symbolischen Spatenstich abgesehen. Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn ließ es sich dennoch nicht nehmen, die Baustelle zu besichtigen.
Im Jahr 2017 hat der Gemeinderat dem Bau zweier Faultürme als Neubauten zugestimmt, denn die Sanierung des alten Faulturms wäre unumgänglich. Dadurch wird nicht nur die Effizienz der Klär-schlammfaulung gesteigert, sondern auch die Betriebssicherheit erhöht. Sollte ein Faulturm ausfallen, kann der andere seine Funktion ohne Zeitverlust übernehmen.

Die Fassaden der neuen Faultürme werden mit bauwerksintegrierten Photovoltaikanlagen ausge-stattet. Mit der Entscheidung die Oberfläche der Gebäude zur Energiegewinnung zu nutzen, werden die EBK ihrer Vorreiter-Rolle im Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit gerecht. Die mittels der Photovoltaikanlage sowie aus dem Klärschlamm gewonnene Energie wird nach Inbetriebnahme der neuen Faultürme bis zu 70 % des Strombedarfs der Kläranlage decken – oder umgerechnet rund 910 vierköpfige Familien ein Jahr mit Strom versorgen.
Während der dreieinhalbjährigen Bauzeit wird der Betrieb der Kläranlage zu jeder Zeit sichergestellt sein. Das erste Bauwerk soll bereits im Jahr 2022, der zweite Faulturm schließlich im Jahr 2023 fertig und in Betrieb genommen werden.

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Hier gibt's mehr Informationen zur neuen Klärschlammfaulung.

Mülltrennung (Amtsblatt vom 14.10.2020)

Die 10 häufigsten Fehler – und wie es richtig geht

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  Falsch Richtig!
1) Biomüll in (biologisch abbaubaren) Plastiktüten in die Bioonne werfen. Biomüll in Papiertüten, in Papier gewickelt oder lose in die Tonne werfen.
2) Altglas nicht nach Farben sortieren. Braunglas in den Braunglas-Container, Weißglas (farblos) in den weißen Container. Und buntes, beispielsweise blaues Glas mit den grünen Flaschen in den Grünglas-Container.
3) Spiegel, Trinkgläser und Porzellan ins Altglas. Je nach Größe und Art in den Restmüll (Trinkgläser, Tassen) oder auf den Wertstoffhof (größere Spiegel, Fensterscheiben).
4) Flaschendeckel auf dem Altglascontainer liegen lassen. Die Deckel bereits zu Hause im Gelben Sack entsorgen oder, falls vergessen, nicht abschrauben und mit den Flaschen in den Container werfen.
5) Pizzakartons ins Altpapier. Verschmutztes Papier kommt in den Restmüll (Pizzakartons), beschichtetes Papier (Tetra Paks) gehört in den Gelben Sack.
6) Medikamente und Essensreste im Klo entsorgen. Medikamente zum Restmüll geben, Essensreste kommen in die Biotonne.
7) Joghurtbecher penibel aus- und abgespült in den Gelben Sack werfen. Leer, also „löffelrein“, reicht vollkommen.
8) Joghurtbecher inklusive Deckel gesteckt und gestapelt in den Gelben Sack werfen. Möglichst alles getrennt und lose im Gelben Sack sammeln, nichts stapeln oder stecken.
9) Der defekte Föhn im Restmüll. Zum Wertstoffhof, wie alle Haushaltsgeräte mit Stecker oder Batterie.
10) CDs und DVDs in der Restmülltonne. Zum Wertstoffhof, so könen die Datenträger und ihre Rohstoffe recycelt werden.

Wer hätte das alles gewusst?

Wem diese Liste zu kurz gefasst ist:
Tobias Bücklein hat auf dem Wertstoffhof Fritz-Arnold-Straße ein Video gedreht, in dem alle häufigen Fehler nochmals zur Sprache kommen. Es ist auf Youtube unter dem Titel „Müll trennen - die 10 häufigsten Fehler“ im Kanal von „DieserDad“ zu finden.

Ab 2021: 14-tägige Abholung der Gelben Säcke

Müllerweker der EBK

Gelbe Säcke werden in der Stadt Konstanz ab 2021 häufiger abgeholt

Ab 2021 werden die Gelben Säcke in Konstanz alle 14 Tage abgeholt. Damit verkürzt sich das bisher 4-wöchige Abholintervall um die Hälfte.
Die häufigere Abholung der Gelben Säcke ist ein schon lange bestehender Wunsch der Stadt Konstanz gegenüber den dualen Systemen, die für die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen verantwortlich sind. Durch das neue Verpackungsgesetz konnte dies nun durchgesetzt werden. Die Zwischenlagerung befüllter Gelber Säcke bis zum nächsten Abholtermin dürfte durch die häufigere Abholung deutlich erleichtert werden.
Im Gelben Sack werden Leichtverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoff gesammelt. Die Verpackungen müssen sauber und ohne Inhaltsreste sein, sollen aber nicht extra ausgespült werden.

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Bioabfälle richtig entsorgen (Amtsblatt vom 30.09.2020)

Aufkleber: Keine Plastiktüten in die Biotonne

Darum ist „biologisch abbaubarer“ Kunststoff problematisch

Wer über keinen eigenen Kompost verfügt, entsorgt den anfallenden Biomüll in der braunen Tonne. In Konstanz waren das im Jahr 2019 durchschnittlich 82 Kilogramm pro Person. Der Biomüll aus den Konstanzer Haushalten landet im Kompostwerk in Singen. Dort wird er mittels sogenannter Tunnelkompostierung zu hochwertigem Kompost.
Um z. B. Küchenabfälle nicht lose in die Tonne zu werfen, wird häufig auf eigens dafür beworbene Mülltüten aus „biologisch abbaubarem“ oder „kompostierbarem“ Kunststoff zurückgegriffen. Was ökologisch sinnvoll klingt, erweist sich für die Kompostierung als problematisch.

Kunststoff nicht für Kompostierung geeignet

Mülltüten, die mit dem Zusatz „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“ für die Entsorgung des Biomülls beworben werden, sind nicht so geeignet, wie die Hersteller versprechen. Zumindest für den Kompostreislauf mittels Tunnelkompostierung zersetzen sich die Mülltüten nicht schnell genug und mindern die Qualität der Erde und des Düngers. Die Kompostierung des Biomülls in Singen benötigt etwa 14 Tage, der Abbau von sogenannten „biologisch abbaubaren“ Plastiktüten aber mindestens 12 Wochen. In Konstanz ist die Verwendung solcher Mülltüten daher verboten. „Das ist auch in vielen anderen Kommunen mittlerweile die Regel“, so Nele Steurer, Mitarbeiterin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit bei den Entsorgungsbetrieben Konstanz. „Reterra, der Betreiber des Kompostierwerkes in Singen, will solche Tüten nicht annehmen und sieht den einzigen Entsorgungsweg des biologisch abbaubaren Kunststoffes in der ‚energetischen Verwertung‘, also Verbrennung.“
Wichtig zu wissen:
Um die Zertifizierung als „biologisch abbaubar“ zu erhalten, genügt es, wenn 90 % des Produktes nach einem bestimmten Zeitraum zersetzt sind, das heißt, es bleiben immer noch 10% übrig, die nicht verrotten.

Zeitung und Papiertüten unbedenklich

Zeitungspapier und reine Papiertüten ohne Kunststoffeinsätze, z. B. vom Bäcker, sind die beste Lösung, um den Biomüll zu verpacken, bevor er in der Tonne landet. Diese Art der Entsorgung ist völlig unbedenklich für die Umwelt, denn die Druckfarbe enthält schon lange keine Schwermetalle mehr.
Tipp: Auch das Amtsblatt muss nicht gleich in der Papiertonne landen, es eignet sich noch hervorragend, um darin den Biomüll zu verpacken – nach dem Lesen natürlich.

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Umweltschutz und Lärmreduktion (Amtsblatt vom 16.09.2020)

Müllfahrzeug E-Quantron

EBK testen vollelektrisches Müllfahrzeug

Vom 21. September bis zum 02. Oktober können Konstanzer Bürgerinnen und Bürger über einen weißen, leisen Riesen staunen: In diesem Zeitraum testen die Entsorgungsbetriebe einen vollelektrischen Müllwagen der Quantron AG, den E-Quantron.
Das Fahrzeug ist vollelektrisch. Das heißt, alles, was sich bewegt, wird von einer Batterie angetrieben: Das Fahrwerk und der Aufbau mit Behälter-Schüttung und Presswerk. Der 2,5 Tonnen schwere Akku hat eine Kapazität von 280 kWh und damit ausreichend Ener-gie für einen regulären Arbeitstag der Müllwerker, so das Versprechen. Über Nacht wird er dann über eine herkömmliche Industriesteckdose mit Ökostrom geladen, um voll aufgeladen in den nächsten Arbeitstag zu starten.
Auf einer täglichen Strecke von durchschnittlich 60 Kilometern und mit der Leerung von bis zu 1000 Mülltonnen wird die Praxistauglichkeit ausführlich getestet. Durch den vollelektrischen Antrieb und Aufbau fährt der Müllwagen im Betrieb emissionsfrei – und leise! Ein großer Unterschied nicht nur für Anwohner, sondern auch für die Müllwerker, die mit dem Fahrzeug unterwegs sind.
Die zweiwöchige Testphase soll nun zeigen, ob sich das E-Müllfahrzeug so bewährt wie die konventionellen Diesel-Fahrzeuge. Die Testphase wird ein Wegweiser sein, wie es bei den Entsorgungsbetrieben bei der Anschaffung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten weiter geht. Ein vollelektrisches Müllfahrzeug wäre ein großer Schritt zur CO2 Reduktion – denn es spart rund 28.000 kg im Jahr im Vergleich zu einem konventionellen Müllfahrzeug.

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"Zu verschenken" Nette Geste oder wilder Müll (Amtsblatt vom 19.08.2020)

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1.000 Anlieferungen täglich (Amtsblatt vom 05.08.2020)

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Richtige Mülltrennung ist das A und O (Südkurier vom 11.07.2020)

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Strom aus der Fassade (Amtsblatt vom 08.07.2020)

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Der neue Umweltbericht 2020 der EBK

Umweltbericht EBK 2020
Flyer Umweltbericht EBK 2020



Seit mehr als 20 Jahre veröffentlichen die Entsorgungsbetriebe der Stadt Konstanz im Rahmen ihres Umweltmanagements einen jährlichen Umweltbericht (früher „Umwelterklärung“). Ziel ist es, eine langfristige, bezahlbare und nachhaltige Abwasserbehandlung und Abfallentsorgung zu gewährleisten. Besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Belange der Umwelt gelegt. Mit dem Umweltbericht soll der Gemeinderat und die Öffentlichkeit über die Tätigkeiten des Eigenbetriebs informiert werden. Seit diesem Jahr haben wir auch einen passenden Flyer dazu. Dieser fasst noch einmal die wichtigsten Zahlen und Fakten des Berichts zusammen. Mit einem Klick auf die jeweilige Titelseite oder unter Downloads können Sie den Bericht und den Flyer einsehen und herunterladen.
 
 

Wertstoffhof Gartenstraße wird autofrei

Ab Freitag, den 05.06.2020 sind auf dem Wertstoffhof in der Gartenstraße Anlieferungen bis auf weiteres nur noch ohne Auto möglich.
Aufgrund des erforderlichen Abstandsgebots muss der Zugang auf wenige gleichzeitige Anlieferer begrenzt werden. Wartende Autos vor der Zufahrt führen zu Rückstau auf der Gartenstraße und zu gefährlichen Situationen.
Die Anlieferungen auf diesem Hof erfolgen auch bisher schon überwiegend zu Fuß. Jetzt soll die durchweg autofreie Anlieferung dabei helfen gefährliche Situationen zu entschärfen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Für Anlieferungen mit Kraftfahrzeugen stehen die Wertstoffhöfe Dorfweiher, Litzelstetter Str. 150 (Dienstag-Samstag 9.00-16.00 Uhr) und Fritz-Arnold-Straße (Dienstag-Freitag 10.00-18.00 und Samstag 9.00-14.00 Uhr) zur Verfügung.
Der ab sofort autofreie Hof in der Gartenstraße ist regulär jeweils Freitag 13.00-18.00 Uhr und Samstag 9.00-13.00 Uhr geöffnet.

Bitte beachten Sie weiterhin folgende Punkte:
Anliefern dürfen nur Personen aus der Stadt Konstanz (Kernstadt + Ortsteile) und Gemeinde Reichenau.
Als Nachweis kann der Müllgebührenbescheid oder ein Personalausweis dienen.
Das Tragen eines Mundschutzes ist erforderlich. Ohne angemessene Mund- und Nasenbedeckung dürfen Sie den Wertstoffhof nicht betreten.
Alle Kundinnen und Kunden werden gebeten, die Abstandsregeln unbedingt einzuhalten.

Bei Fragen zum Wertstoffhof und der dortigen Anlieferung können Sie gerne die Abfallberatung der Entsorgungsbetriebe kontaktieren: abfallberatung@ebk-tbk.de, 07531/996-188 und 189.

 

Maskenpflicht auf den Wertstoffhöfen

Symbol Maskenpflicht

Ab Dienstag, den 28.04.2020 gilt die Maskenpflicht auch auf den geöffneten Wertstoffhöfen


Alle Besucher müssen einen Mund- und Nasenschutz tragen, um die Werstoffhöfe betreten zu dürfen. Diese Regelung orientiert sich an der Maskenpflicht, die die Landesregierung Baden-Württemberg ab dem 27.04.2020 ausgerufen hat. Neben Einwegmasken oder selbstgenähten Stoffmasken, ist es auch möglich einen Schal zu nutzen, um Mund und Nase zu verdecken.
Die Bedeckung kann helfen die Verbreitung des Virus zu verlangsamen und andere vor einer Ansteckung zu schützen.

Aktuelle INFOS (April 2020)

 Die Entsorgungsbetriebe der Stadt Konstanz sorgen dafür, dass der Abfall eingesammelt wird und das Abwasser geklärt wird. Auch in Zeiten von Corona wird dies weiterhin sichergestellt. Dafür haben die EBK die Arbeitszeiten geändert, den Kontakt minimiert, die Möglichkeit für Heimarbeit eingerichtet und die Hygienevorschriften deutlich erhöht. Es wird in einem Schichtsystem gearbeitet. Das heißt, es sind immer Arbeitsgruppen im Einsatz, die den Betrieb aufrechterhalten können. Sowohl der Betrieb der Kläranlage als auch die Einsammlung des Mülls laufen derzeit uneingeschränkt. Umgang mit Abfällen aus Covid-19 (Coronavirus) positiv getesteten und unter Quarantäne stehenden Haushalten sowie haushaltsähnlichen Einrichtungen Alle nachfolgend aufgezählten Abfallarten sind ausschließlich über die Restmülltonnen zu entsorgen: Restmüll, Biomüll, Papier und Verpackungen. Insbesondere Schutzkleidung, Tücher etc.Die Abfälle dürfen nicht direkt in die Restmülltonnen gegeben werden, sondern nur in fest verschlossenen stabilen Säcken. Spitze und scharfe Gegenstände sicher verpacken. Keine Säcke neben die Tonne stellen.Für nicht betroffene Haushalte bleibt die Pflicht zur Abfalltrennung auch weiterhin bestehen. Bei Fragen wenden Sie sich an die Abfallberatung unter 07531/996-188 und 189.
Weitere Informationen dazu vom Umweltministerium Baden-Württemberg gibt es hier (490 KB).

Helden in der zweiten Reihe (Südkurier vom 12.04.2020)

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Das sind wir: Arbeiten im Konstanzer Untergrund (Amtsblatt vom 01.04.2020)

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Konstanzer fragen (Amtsblatt vom 04.03.2020)

Warum reißen die Gelben Säcke so leicht? Wie ist die Entsorgung geregelt?

Die Einsammlung der Gelben Säcke ist eine rein privatwirtschaftliche Tätigkeit, die die EBK als Subunternehmer für ein privates Entsorgungsunternehmen ausführen. Die Dicke der Säcke orientiert sich an der Mindestvorgabe und ist vertraglich geregelt. Um das Reißen der Gelben Säcke zu verhindern, sollten diese nicht zu voll gemacht werden. Immer wieder kommt auch die Frage auf, ob Lebensmittelverpackungen, wie zum Beispiel Joghurtbecher, ausgespült werden sollten, bevor sie in den Gelben Sack geworfen werden. Die Antwort lautet: Nein. Die Verpackungen sollten leer sein, aber nicht ausgewaschen. Bei der Weiterverarbeitung des Mülls aus den Gelben Säcken wird noch einmal alles gewaschen. Ein Auswaschen daheim verbraucht also nur unnötig Wasser. Die Entsorgung der Gelben Säcke ist übrigens nicht in den Abfallgebühren enthalten, sondern wird vom Verbraucher bereits im Supermarkt bezahlt. Das heißt, die Entsorgung ist im Produktpreis mitinbegriffen. Die in Konstanz eingesammelten Gelben Säcke werden auf dem EBK-Gelände in große Sattelzüge umgeladen. Diese bringen die Gelben Säcke in große, weitgehend automatisierte Sortieranlagen. Momentan ist das eine Firma in Rheinfelden. Der Inhalt der Säcke wird z. B. sortiert in: Weißblechdosen, Aluminium, Getränkekartons, Hohlkörper, Folien und Mischkunststoffe. Die aussortierten Stoffe werden Verwertungsbetrieben übergeben. Die Verwertung selbst wird von den Umweltministerien der Länder überwacht.

Arbeit an Ausbau des Nahwärmenetzes (Südkurier vom 04.01.2020)

STÄDTISCHE BETRIEBE

Arbeit an Ausbau des Nahwärmenetzes

Konstanz (rin) Zwei wichtige städtische Betriebe wollen Heizöl und Erdgas sparen, beziehungsweise ersetzen und Wartungskosten reduzieren. Zu den Umweltzielen bis 2024 der Entsorgungsbetriebe (EBK) und Technischen Betriebe Konstanz (TBK) gehört der Ausbau des Nahwärmenetzes auf dem Betriebsgelände in der Fritz-Arnold- Straße. Zwei bestehende hocheffiziente Blockheizkraftwerke sollen um zwei Heizkessel und einen Wärmespeicher ergänzt werden. Anschließend ist geplant, die alten, dezentralen Heizungsanlagen in den Gebäuden von EBK und TBK zurückzubauen. Die Betriebe wollen so Heizöl und Erdgas weitgehend ersetzen sowie Wartungs- und Reparaturkosten reduzieren.

Umweltfreundliche Dienstfahrten der EBK (Südkurier vom 02.01.2020)

EBK

Umweltfreundlich auf Dienstfahrten

Die Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK) haben neue Richtlinien für umweltverträgliche Mobilität, dies geht aus deren Umweltbericht hervor. Demnach sollen Dienstreisen nach Möglichkeit mit öffentlichen Verksmitteln zurück gelegt werden. Bei der Wahl des Verkehrsmittels zählten ökolgische Kriterien. Die EBK halten ihren Fahrzeugpool bewusst klein. Sie nehmen am Carsharing teil, nutzen zwei kleine Elektrofahrzeuge und halten für innerstädtische Fahrten Fahrräder und zwei Elektrofahrräder bereit. Beschäftigte bekommen Zuschüsse auf die Zeitkarten für Bus und Bahn. Bei den schweren Nutzfahrzeugen, wie den Müllwagen, setzen die EBK vorerst noch auf klassische Verbrennungsmotoren. Bei Schwerlasten sei die Elektromobilität noch nicht ausgereift, heißt es im Umweltbericht. (rin)

Abfallinfos & Termine

Abfallinfos 2020

Unter Downloads sind nun unsere neuen Infoblätter rund um alle Abfallthemen und  die aktuellen Termine für 2020 zu finden.
Die Blätter erhalten Sie auch auf unseren Wertstoffhöfen bei den Ortsverwaltungen und bei uns in der Fritz-Arnold-Straße 2b.

Abfuhrtermine 2020

Über die unten aufgeführten Kanäle sind die Abfuhrtermine (gedruckt/ als App/ im Internet) erhältlich, bzw. werden direkt an die Haushalte zugesandt und verteilt.  
Veröffentlichung der Abfuhrtermine und Infos ab 2020

Mit dem Abfallgebührenbescheid bekommt  jeder Haushalt für das aktuelle Jahr und bis Januar des Folgejahres die Abfuhrtermine sowie Termine zur Problemstoffsammlung und Grüncontainer zugesandt
Konstanzer Kompass mit Umweltseiten und Abfuhrterminen wird über den Stadler Verlag an alle Konstanzer Haushalte verteilt
Müllmann App
Mein Konstanz App
Internetabfallkalender zu Downloaden unter Abfalltermine
 
Dazu gibt es Abfallflyer zu verschiedenen Themen, die in gedruckter Form und zum Herunterladen im Internet ab Ende Dezember zur Verfügung stehen.

Problemstofftermine 2020

Hier können Sie die Termine und weitere Informationen einsehen:

Problemstoffe 2020 (6,2 MB)

Grünabfalltermine 2020

Wissenswertes

Biomüll

Wussten Sie schon, dass die Kompostierung das älteste Recyclingverfahren der Welt ist? Aus Abfällen der Natur wird wieder Erde. Deshalb gehören Plastiktüten auch nicht in den Biomüll. Auch biologisch abbaubare nicht. Am besten eignen sich Zeitungsreste und Papiertüten, um die Bioabfälle zu verpacken.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Bioabfällen finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Bioabfälle". (328 KB)

Glas- und Altkleider

Wussten Sie schon, dass es alleine im Stadtgebiet Konstanz 42 Glassammelcontainer gibt? Für ein optimales Glasrecycling ist die Trenning nach Farben enorm wichtig. Blaues Glas sollte in den Grünglascontainer.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Glas- und Altkleidern finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Sammelstellen Glas- und Altkleider". (3,4 MB)

Restmüll

Wussten Sie schon, dass es auch die Möglichkeit gibt Restmüllsäcke zu kaufen, wenn Sie einmal Restmüll haben, der nicht mehr in die Tonne passt? Alle Verkausfstellen finden Sie auf unserem Infoblatt.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Restmüll finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Restmüll". (196 KB)

Holzabfälle

Wussten Sie schon, dass Holzabfälle zwischen belastetem Holz und unbelastetem Holz unterschieden werden? Unser Infoblatt hilft Ihnen diese Unterscheidung besser machen zu können.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Holz finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Holzabfälle". (233 KB)

Wertstoffhöfe

Wussten Sie schon, dass wir vier Wertstoffhöfe in Konstanz betreiben? Dort können Sie Sperrmüll und Elektrogeräte aus Konstanzer Haushalten kostenfrei abgeben.

Alle wichtigen Infos zu unseren Wertstoffhöfen finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Wertstoffhöfe". (233 KB)

Sperrmüll

Wussten Sie schon, dass Die EBK auch Sperrmüll abholen? Dies können Sie entweder per Telefon oder in der Mein Konstanz App bestellen.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Sperrmüll finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Sperrmüll". (233 KB)

Problemstoffe

Wussten Sie schon, dass Altmedikamente niemals über die Toilette entsorgt werden dürfen? Medikamente, die über die Toilette entsorgt werden, gelangen ins Abwasser und können nach  jetzigem Stand der Technik nicht von der Kläranlage aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Eine Belastung für Mensch und Umwelt.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Problemstoffen finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Problemstoffe". (513 KB)

Grünabfälle

Wussten Sie schon, dass es vom 1. März bis zum 30. September verboten ist Grünbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören? Dies dient zum Schutz von brütenden Vögeln, Kleintieren und Insekten. Die übliche Pflege von Hecken oder ähnliche Gartenarbeiten darf durchgeführt werden.

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Grünabfällen finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Grünabfälle". (3,3 MB)

Gelbe Säcke

Wussten Sie schon, dass Sie schon beim Kauf von Produkten in typischen Verkaufsverpackungen für deren Entsorgung über den Gelben Sack mit bezahlen? Wenn Sie Verpackungen dennoch in den Restmüll werfen, zahlen Sie ein zweites Mal für die Entsorgung. Außerdem wird der Gelbe Sack in Konstanz ab 2021 2-wöchig abgeholt.

Alle wichtigen Info rund um den Gelben Sack  finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Gelbe Säcke". (450 KB)

Papierabfälle

Wussten Sie schon, dass Kassenzettel nicht in die Papiertonne gehören, da es Thermopapier ist und, dass Recyclingpapier 70 % weniger Wasser in der Herstellung verbraucht als Frischfaserpapier?

Alle wichtigen Infos zur Entsorgung von Papierabfällen finden Sie auf unserem aktuellen Infoblatt "Papiertonne". (185 KB)

Open Data Portal Stadt Konstanz

Die EBK  sind bisher auch mit  drei Datensätzen auf dem Open Data Portal der Stadt Konstanz vertreten: Altglascontainerstandorte, Abfuhrtermine 2020 und Abfallmengen.

Open Data bezeichnet die Idee, Daten für die Öffentlichkeit zur Nutzung frei zur Verfügung zu stellen. Darunter fallen auch Daten, die von Verwaltungshandeln den erhoben und bisher oft in den Behörden ‚gehortet‘ werden. Gemeint sind vor allem Daten, die von allgemeinem Interesse sind und öffentliche Aspekte erfassen wie z. B.: Geo-, Verkehrs-, Wetter- und Haushalts-Daten. Ausgeschlossen von einer Veröffentlichung sind personenbezogene Daten, die aus Sicherheitsgründen dem Datenschutz unterliegen (Dietrich, 2011; Open Knowledge Foundation Deutschland, o. J.).
Im digitalen Zeitalter spielen Daten eine wichtige Rolle für unsere Gesellschaft und beeinflussen viele Bestandteile des heutigen Lebens. Gemeinsames Nutzen kann einen Mehrwert für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und direkt für Bürger*innen bedeuten. Es wird angenommen, dass es zu einem enormen wirtschaftlichen Gewinn führen und demokratische Elemente wie Transparenz und Bürgerbeteiligung vorantreiben kann.​

Hier kommen Sie zum Open Data Portal.

Stoffwindelzuschuss ab 1. Januar 2020