Neue Klärschlammfaulung

Aktuelles zum Neubau der Faultürme auf der Kläranlage finden Sie auf dieser Seite.

Baustellen-Informations-System

Sämtliche Tiefbaumaßnahmen der Stadt Konstanz können Sie auch im Baustellen-Informations-System abrufen.

Kanalsanierungen

Allgemeine Hintergründe zu den verschiedenen Sanierungsverfahren

Aktuelle Baumaßnahmen der EBK

Kanalerneuerung Jahnstraße

Baubeginn: Mitte Januar 2023

  • Update: Baustelleneinrichtung ab 10.01.2023
    Ab Dienstag, den 10.01.2023, wird im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) die Baustelle zur Kanalerneuerung Jahnstraße eingerichtet. Der erste Bauabschnitt beginnt östlich des Telekom-Areals und endet vor der Kreuzung Jahnstraße/Steinstraße. In diesem Bauabschnitt wird in den nächsten Wochen die Straßenoberfläche geöffnet, um den alten Kanal zu entfernen und einen neuen, größeren Kanal zu verlegen. 
    Der Radverkehr kann während der Arbeiten in Richtung Altstadt über den separaten Parkstreifen am Baubereich vorbeigeleitet werden. Der Radverkehr Richtung Zähringerplatz wird gemeinsam mit dem Fußverkehr über den ehemals gemeinsamen Fuß- und Radweg geführt. Der motorisierte Verkehr kann in die Jahnstraße sowohl aus Richtung Zähringerplatz als auch aus der Moltke- und Gustav-Schwab-Straße nur bis zum Bauabschnitt einfahren. Die Durchfahrt ist für PKWs und LKWs nicht möglich. 
    Dieser erste Bauabschnitt soll bis Ende März abgeschlossen werden. Die EBK und die ausführenden Firmen sind bestrebt, die Arbeiten zügig abzuschließen.

Zur Kanalerneuerung Jahnstraße und Gottfried-Keller-Straße

Baubereich Jahnstraße, Gottfried-Keller-Straße
In den markierten Abschnitten wird der Kanal erneuert.

Ab Mitte Januar 2023 wird im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) der Abwasserkanal in der Jahn- und Gottfried-Keller-Straße erneuert. Die Kanalerneuerung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Die Arbeiten beginnen in der Jahnstraße auf Höhe Hausnummer 5 und werden anschließend in Richtung Zähringerplatz fortgesetzt. Abgeschlossen wird die Baumaßnahme mit der Erneuerung des Anschlusskanals in der Gottfried-Keller-Straße.

Die Baustelleneinrichtung erfolgt voraussichtlich in der Woche vom 16. Januar. Die ersten beiden Bauabschnitte bis zur Kreuzung Jahnstraße/Steinstraße sollen bis Ende März fertig gestellt werden. Die Arbeiten in der Jahnstraße sollen Ende Juli, die anschließende Erneuerung des Kanals in der Gottfried-Keller-Straße und damit die gesamte Baumaßnahme im September 2023 abgeschlossen sein. 

Rad- und Fußverkehr können durchgängig am jeweiligen Baubereich in der Jahnstraße vorbei geführt werden. Anders verhält es sich für PKWs und größere Kraftfahrzeuge: Sie können nicht an der geöffneten Fahrbahn vorbeigeleitet werden. Die Jahnstraße ist für den motorisierten Verkehr während der Kanalerneuerung also nur bis zum jeweiligen Baubereich befahrbar. 

In jedem Bauabschnitt wird die Straße geöffnet, der alte Kanal entfernt, ein neuer Kanal verlegt und anschließend die Straßenoberfläche wieder hergestellt. Die Stadtwerke nutzen die geöffnete Straße und bereiten zeitgleich eine mögliche Abwasserwärmenutzung mit den entsprechenden Leitungen vor. 

Im Zuge der Kanalarbeiten wird auch ein Abwasserverteilungsbauwerk erneuert, das sich unter dem Zähringerplatz befindet. Bei der Planung wurde in enger Abstimmung mit allen zuständigen Behörden und Rettungskräften darauf geachtet, dass dies unter minimaler Beeinträchtigung des Verkehrsknotenpunktes Zähringerplatz geschehen kann. Die Durchfahrt Zähringerplatz wird mit Ausnahme der Einfahrt in die Jahnstraße durchgängig möglich sein. 

Die Erneuerung des großen Sammelkanals ist notwendig, da sich der alte Kanal seit über 90 Jahren im Dauereinsatz befindet. Mittlerweile weist er bauliche Mängel auf und ist hydraulisch überlastet. Der Kanal ist schlichtweg zu klein für die stets wachsende Anzahl angeschlossener Haushalte. Darum wird er nicht saniert, sondern mit einem größeren Kanal ersetzt. Mit Abschluss der Baumaßnahme im September ist die zuverlässige Ableitung des Abwassers für die kommenden Jahrzehnte sichergestellt. 

Sanierung Pumpwerk Dettingen

Geplante Dauer: Oktober 2021 bis Mai 2022, Verzögerung bis Winter

  • Update September 2022: Bauabschluss verzögert sich bis Winter

    Der Großteil der Arbeiten konnte bereitserfolgreich abgeschlossen werden: Das neue Schachtbauwerke eingesetzt, der Pumpensumpf saniert, die Rohrleitungen erneuert. So konnte auch das Provisorium bereits abgebaut werden.
    Offen sind noch Arbeiten an der Elektro- und Verfahrungstechnik sowie Maler- und Fließarbeiten. Aufgrund des aktuellen Mangels von Baustoffen und Personal verzögert sich der vollständige Abschluss der Arbeiten bis in den Winter 2022/23.
Neues Schachtbauwerk
Neues Schachtbauwerk, März 2022

Das Abwasser aus Dettingen fließt im gleichnamigen Pumpwerk zusammen, das sich am Ortsrand bei den Schrebergärten befindet. Dort wird das Abwasser in eine 1.300 Meter lange Druckleitung gepumpt. Diese Leitung führt unterhalb der Landstraße Richtung Konstanz-Wollmatingen langsam aber stetig bergauf: 20 Höhenmeter werden überwunden, bevor das Abwasser etwa einen Kilometer außerhalb des Ortes an einen Sammelkanal übergeben wird. Durch diesen Kanal fließt es mit dem Abwasser aus Dingelsdorf und Wallhausen im freien Gefälle zur Kläranlage. 

Nach über 40 Jahren im Dauerbetrieb wurde mit dringenden Sanierungsarbeiten am Pumpwerk begonnen: Ein neues Schachtbauwerk wird vor dem Gebäude eingesetzt, die entsprechende Grube wurde bereits ausgehoben. Die Technik des Werks wird auf den neuesten Stand gebracht, die drei Pumpen erneuert. Die Elektro- und Maschinenausstattung wird vollständig modernisiert, die Mess- und Steuertechnik in das Prozessleitsystem der Kläranlage integriert. Vom Pumpensumpf unter der Erde über den Austausch von Fenster und Türen bis zum begrünten Flachdach wird auch das Gebäude an sich baulich saniert.

Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. Zeitweise wird eine provisorische Pumpe eingesetzt, damit das Abwasser auch während der Bauarbeiten zuverlässig durch das Kanalsystem abgeleitet werden kann. Die Gesamtprojektkosten sind mit 1,46 Mio. Euro veranschlagt. Die Arbeiten sollen im Mai 2022 abgeschlossen sein, sofern Lieferengpässe den Bauablauf nicht verzögern. Das Pumpwerk Dettingen wird durch die Sanierung nicht nur modernisiert, sondern insgesamt leistungsfähiger und wesentlich energieeffizienter.

Kürzlich abgeschlossene Baumaßnahmen

November 2022: Kanalinspektion in der Reichenaustraße

  • Update 16.11.: Fortsetzung der Inspektion bis Mitte Dezember 
    Aus technischen Gründen kann die Kanalinspektion in der Reichenaustraße noch nicht am 18. November abgeschlossen werden. Es konnten schlichtweg noch nicht alle Anschlusskanäle inspiziert werden. Da die tägliche Zeitspanne der Arbeiten kurzfristig abgestimmt werden muss, ist absehbar, dass die ausstehenden Untersuchungen erst Mitte Dezember abgeschlossen werden können.  
    Während der Arbeit am einzelnen Schacht kann die Straße in der betroffenen Fahrtrichtung nur einspurig befahren werden. Die Einschränkungen für den motorisierten Verkehr sind also stets von kurzer Dauer.

Geplante Dauer: 07. bis 18. November

Ab Montag, den 07. November 2022, wird im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) der große Abwassersammelkanal unter der Reichenaustraße auf Schadstellen kontrolliert. Der Kanal wird auf einer Länge von etwa 800 Metern ab der Neuen Rheinbrücke bis auf die Höhe Fahrradbrücke mit einer Kamera befahren. Diese Kamera wird über die Zugangsschächte in den Kanal herabgelassen.
Die betroffenen Zugangsschächte des Abschnitts befinden sich überwiegend auf der stadteinwärts führenden Fahrbahn der Reichenaustraße, so dass es während der Kanalinspektion zu kurzfristigen Einschränkungen des motorisierten Verkehrs kommen kann. Es ist keine Vollsperrung notwendig, allerdings wird die Fahrbahn rund um den betroffenen Schacht verengt bzw. das Befahren nur einspurig möglich sein. Für den Fuß- und Radverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die Arbeiten sollen bis Freitag, den 18. November 2022 beendet sein.
Die Sperrung rund um den betroffenen Schacht dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde. Die EBK und die ausführenden Firmen sind bestrebt, die Einschränkungen für den motorisierten Verkehr so kurz und gering wie möglich zu halten. 
Der Sammler in der Reichenaustraße ist einer der größten und ältesten Kanäle im Stadtgebiet. Nach über 60 Jahren Dauereinsatz muss dieser Kanalabschnitt baulich saniert werden. Geplant wird die Sanierung in der geschlossenen Bauweise, das bedeutet ohne Straßenaufbruch. Grundlage dafür ist eine genaue Kenntnis der vorliegenden Schäden, die nach dem bereits abgeschlossenen 3D Scan mit der bevorstehenden Kamerabefahrung dokumentiert werden. 
Hintergründe zum Kanalnetz und Bildmaterial aus anderen Kamerabefahrungen sind in dem kurzen Film Das Konstanzer Kanalnetz (Youtube) und in der Rubrik Abwasser zu finden. 

Herbst 2022: Kanalsanierung Allmannsdorf/Jungerhalde, geschlossene Bauweise

Geplante Dauer: 24.06. bis 14.07.2022, Restarbeiten im Herbst

  • Update Juli 2022: Restarbeiten im Herbst
    Die Arbeiten konnten zum Großteil abgeschlossen werden. Vereinzelte Restarbeiten werden im Herbst nachgeholt.
Arbeiter mit Bauhelm

Die Kanalsanierung erfolgt in geschlossener Bauweise. Dafür wird ein Sanierungsroboter über die vorhandenen Schachtöffnungen in den Kanal eingesetzt. Die Steuerung des Sanierungsroboters erfolgt von außen. So ist es möglich, den Kanal zu sanieren, ohne die betroffene Straßenoberfläche zu öffnen. Die Sanierungsarbeiten können dadurch rasch und mit möglichst wenigen Auswirkungen auf Anwohnerschaft und Verkehr abgeschlossen werden. 
Die Arbeiten in den genannten Straßen rund um die Jungerhalde werden abschnittsweise von der Fachfirma Diringer & Scheidel Rohrsanierungen im Auftrag der EBK ausgeführt. 
Um den schnellen und störungsfreien Ablauf der Kanalsanierung zu gewährleisten, ist der freie Zugang zu den Kanalschächten unbedingt notwendig. Sollte der Zugang oder der Arbeitsbereich rund um die Schächte durch Fahrzeuge versperrt sein, müssen die EBK den Gemeindevollzugsdienst kurzfristig hinzurufen und ein Abschleppen veranlassen. Da dies den Bauablauf unnötig verzögert, bitten die Beteiligten darum, die aufgestellten Halteverbotsschilder zu beachten und nur auf den ausgewiesenen Parkflächen zu parken. Die ausführende Firma und die EBK sind bestrebt die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

  • Fasanenweg
  • Bettengasse
  • Peter-Rosegger-Weg

September 2022: Kanalanschluss Telekom-Hochhaus, mögliche Geruchsentwicklung

Geplante Dauer: Von 14.07. bis 15.08.2022

  • Update: Abschluss und Abnahme im September
Gaswarngerät
Ein Gaswarngerät

Zum Umbau des sogenannten Telekom-Hochhauses in der Moltkestraße / Zähringerplatz gehört die Ertüchtigung des dazugehörigen Abwasserkanals. Der mittelfristig sanierungsbedürftige Kanalabschnitt zum Anschluss des Hochhauses an die Abwasserentsorgung wird im Zuge der Baumaßnahme in den kommenden drei Wochen erneuert. Dafür wird der sanierungsbedürftige Kanal aus- und ein neuer, stärkerer Kanal eingebaut. 

Diese Kanalerneuerung in offener Bauweise erfolgt im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK). Während der Kanalerneuerung wird das Abwasser aus dem Viertel umgeleitet. Über den Sankt-Gebhard-Platz fließt das Abwasser auch in den kommenden drei Wochen sicher und zuverlässig Richtung Kläranlage. Dies ist Routine im Alltag der Abteilung Planung und Bau der EBK. Aufgrund der Routine und der jahrelangen Erfahrungen wissen die verantwortlichen Planer aber auch: 
Das heiße und derzeit sehr trockene Wetter kann dazu führen, dass es zu einer Geruchsentwicklung aus dem Kanal kommt. Vor allem im Umfeld der Kanalschächte zwischen Sankt-Gebhard-Platz und der evangelischen Pauluskirche am Klinikum kann, je nach Witterung, in den nächsten drei Wochen ein Fäulnisgeruch wahrgenommen werden. 

Auf der Umleitungsstrecke fließt das Abwasser zuverlässig, aber langsamer als auf der „Stammstrecke“. Wenn die Wetterverhältnisse so trocken bleiben, wie derzeit angekündigt, wird der Kanal auch nicht mit frischem Niederschlagswasser durchgespült. Die Trockenheit führt also dazu, dass das Abwasser nur langsam im Kanal fließt. Die warmen Temperaturen können die Entstehung von Gasen begünstigen. Der Geruch kann unangenehm auffallen. Die EBK bitten dafür um Verständnis und möchten vorab mögliche Sorgen ausräumen: Die Gasentwicklung im Kanal wird ständig mit Sensoren überwacht. Sobald der Geruch an der frischen Luft wahrnehmbar ist, sind die Gase bereits stark verdünnt und damit vollkommen ungefährlich. 

Die EBK sind bemüht, die Kanalerneuerung auf dem Gelände des Telekom-Hochhauses so schnell wie möglich abzuschließen und somit das Abwasser wieder auf den regulären Weg zurückzuführen. Geplant ist, die Arbeiten bis zum 15.08.2022 abzuschließen.