Innovative regenerative Wärmeversorgung für ein denkmalgeschütztes Gebäude

Gebäude: Wohnhaus mit einer Wohneinheit
Baujahr: Circa 1650
Beheizte Fläche:  
Standort: Schiffstraße 50
Ausgangslage: Gasheizung
Umges. Maßnahmen Installation einer Abluft-Wärmepumpe, Infrarotheizung und Erhalt eines Holzofens

Das denkmalgeschützte Gebäude in Staad wurde bereits 2024/25 aufwändig denkmalgerecht teilsaniert. Außerdem wurden PV-Module und ein Batteriespeicher installiert, sowie die Fassaden neu gedämmt. Nun soll die energetische Sanierung vervollständigt werden, indem die alte Gasheizung ersetzt wird.

Die bestehende Heizung soll durch eine innen aufgestellte Abluft-Wärmepumpe ersetzt werden. Die Wärmepumpe übernimmt die Grundlastabdeckung. Für die Spitzenlastabdeckung an besonders kalten Tagen im Winter kommen ein Holzofen und ergänzend Infrarotheizungen zum Einsatz. Dabei gilt es durch technische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Rauchgase des Holzofens durch den Sog der Abluftwärmepumpe nicht zurück in den Wohnraum gelangen.

Bislang gibt es hier noch keine etablierte Lösung auf dem Markt. Sollte hier eine passende Lösung gefunden werden, könnte diese auf eine Vielzahl von Altbauten übertragen werden. So könnten in Zukunft vorhandene Holzöfen allein (ohne zusätzliche IR-Heizungen) zur Spitzenlastabdeckung in Kombination mit einer Abluftwärmepumpe genutzt werden. Gerade in einer Stadt wie Konstanz, mit einer Vielzahl an alten Gebäuden mit noch vorhandenen Holzheizungen, ist die Strahlkraft nicht zu unterschätzen.