Das Gebäude in der Sankt-Gebhard-Straße 19 wurde 1974 gebaut und verfügt über fünf Wohneinheiten plus eine Gewerbefläche im Erdgeschoss. Die hohen Fassaden mit Ausrichtungen nach Osten, Süden und Westen eigenen sich ideal für eine Stromerzeugung über den gesamten Tagesverlauf mit Fassaden-PV. Bis Ende April 2026 soll die Umsetzung erfolgen.
Auf dem Flachdach des Gebäudes soll von der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) eine PV-Anlage mit 22 Modulen für den Betrieb mit Allgemeinstrom plus Personenaufzug und gebaut werden. Überschüssiger Strom wird für die Erwärmung des Brauchwassers eingesetzt.
An den Fassaden des Gebäudes sollen möglichst viele Module angebracht werden. Nach aktuellem Stand könnten das 161 Module mit einer Leistung von je 435 Wp sein.
Das Vorhaben hat das Potenzial, durch seine Lage mitten in Petershausen zu einem hervorragenden Leuchtturmprojekt für Photovoltaik an der Fassade zu werden. Denn eine gestalterisch gut geplante und umgesetzte Fassaden-PV-Anlage an dieser Stelle wäre ein echter „Leuchtturm“ und ein Aushängeschild für hochwertige energetische Sanierungen in ganz Konstanz.
Nach unserem Kenntnisstand ist dies die erste PV-Anlage in Konstanz, die in dieser Größe an Fassaden montiert wird. Darauf sind wir stolz! Mit der Firma Würth aus Künzelsau haben wir einen geeigneten Partner gefunden, der Erfahrung in der sicheren Montage von PV-Modulen an Fassaden hat. Mein Rat wäre an andere wäre daher auch: unbedingt einen verlässlichen Partner mit Referenzprojekten für die Realisierung suchen!
Heinrich Stracke


