Bei dem Gebäude in Peterhausen-Ost handelt es sich um eine gründerzeitliche Villa aus dem Jahr 1895 mit vier Wohneinheiten. Vor der Sanierung wies das Haus ein undichtes Dach sowie eine unzureichende Dämmung auf. Zudem waren die Fenster des Hauses alt und undicht. Die Wärmeversorgung erfolgte durch eine 30 Jahre alte Ölheizung.
Die Sanierung des Hauses wurde von Beginn an in Zusammenarbeit mit einem Architekten, dem Denkmalamt und einem Energieberater umgesetzt. 2024 wurde bereits eine Gas-Hybrid-Heizung mit Wärmepumpe installiert. 2025/26 wurde die energetische Sanierung des Daches umgesetzt und die Dachfenster getauscht. Zusätzlich wurde eine PV-Anlage installiert, um die Wärmepumpe mit regenerativem Strom zu versorgen.
Das denkmalgeschützte Gebäude steht an prominenter Lage an der Mainaustraße. Die Jury würdigt mit der Förderung die Bemühungen des Bauherrn, das Gebäude umfassend (Heizungstausch, Fenstertausch, Dachdämmung, Photovoltaik) in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz energetisch zu sanieren.
Während der Sanierungsarbeiten wurde deutlich, dass Teile der Bausubstanz kurz vor dem Versagen standen. Daher bin ich heute umso dankbarer, das Projekt rechtzeitig umgesetzt zu haben. Zu sehen, wie aus einer Herausforderung etwas wirklich Wertvolles und Schönes entsteht, das ist ein tolles Erfolgserlebnis! Mein Rat an andere: Fangt früh an und unterschätzt die Vorlaufzeit nicht. Und sucht euch ein starkes, verlässliches Team – ein gutes Zusammenspiel der Gewerke macht am Ende den entscheidenden Unterschied.
Nico Mörsch








