Neue Klärschlammfaulung

Aktuelles zum Neubau der Faultürme auf der Kläranlage finden Sie auf dieser Seite.

Baustellen-Informations-System

Sämtliche Tiefbaumaßnahmen der Stadt Konstanz können Sie auch im Baustellen-Informations-System abrufen.

Kanalsanierungen

Allgemeine Hintergründe zu den verschiedenen Sanierungsverfahren

Aktuelle Baumaßnahmen der EBK

Sanierung Schachtabdeckungen im Stadtgebiet und den Ortsteilen

  • Update 29.09.2022: Punktuelle Nachholarbeiten in der ersten Oktoberwoche
Schachtabdeckung
Neue Schachtabdeckung bei der Einfassung mit Bitumen

Wanderbaustelle für mehr Verkehrssicherheit und einen geringeren Geräuschpegel

Ab Dienstag den 07.06.2022, werden im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Konstanz rund 140 Schachtabdeckungen im Stadtgebiet und den Ortsteilen Dettingen, Wallhausen und Litzelstetten saniert. Je nach Bedarf werden die runden Schachtabdeckungen ausgebessert oder gleich ausgetauscht. So wird die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht und der Geräuschpegel für die umliegende Nachbarschaft durch den darüberfahrenden Verkehr gesenkt. 
Die Sanierungsarbeiten werden als Wanderbaustelle ausgeführt. Die Arbeit am einzelnen Schacht ist in der Regel nach 90 Minuten beendet. Anschließend zieht der Trupp gleich weiter zum nächsten Schacht. Die Beeinträchtigungen für Verkehr und Anlieger sind also gering und durchgehend von kurzer Dauer. Eine Ausnahme bilden einzelne Schachtabdeckungen in viel befahrenen Straßen: Dort wurden die Sanierungsarbeiten als Nachtarbeiten angeordnet, um den tagsüber fließenden Verkehr nicht zu sehr zu beeinflussen. Anwohnerinnen und Anwohner dieser Straßen werden über anstehende Nachtarbeiten kurzfristig direkt von den EBK informiert. 

Kanalsanierung Allmannsdorf/Jungerhalde, geschlossene Bauweise

Geplante Dauer: 24.06. bis 14.07.2022, Restarbeiten im Herbst

  • Update Juli 2022: Restarbeiten im Herbst
    Die Arbeiten konnten zum Großteil abgeschlossen werden. Vereinzelte Restarbeiten werden im Herbst nachgeholt.
Arbeiter mit Bauhelm

Die Kanalsanierung erfolgt in geschlossener Bauweise. Dafür wird ein Sanierungsroboter über die vorhandenen Schachtöffnungen in den Kanal eingesetzt. Die Steuerung des Sanierungsroboters erfolgt von außen. So ist es möglich, den Kanal zu sanieren, ohne die betroffene Straßenoberfläche zu öffnen. Die Sanierungsarbeiten können dadurch rasch und mit möglichst wenigen Auswirkungen auf Anwohnerschaft und Verkehr abgeschlossen werden. 
Die Arbeiten in den genannten Straßen rund um die Jungerhalde werden abschnittsweise von der Fachfirma Diringer & Scheidel Rohrsanierungen im Auftrag der EBK ausgeführt. 
Um den schnellen und störungsfreien Ablauf der Kanalsanierung zu gewährleisten, ist der freie Zugang zu den Kanalschächten unbedingt notwendig. Sollte der Zugang oder der Arbeitsbereich rund um die Schächte durch Fahrzeuge versperrt sein, müssen die EBK den Gemeindevollzugsdienst kurzfristig hinzurufen und ein Abschleppen veranlassen. Da dies den Bauablauf unnötig verzögert, bitten die Beteiligten darum, die aufgestellten Halteverbotsschilder zu beachten und nur auf den ausgewiesenen Parkflächen zu parken. Die ausführende Firma und die EBK sind bestrebt die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

  • Fasanenweg
  • Bettengasse
  • Peter-Rosegger-Weg

Sanierung Pumpwerk Dettingen

Geplante Dauer: Oktober bis Mai 2022, Verzögerung bis Herbst

  • Update September 2022: Bauabschluss verzögert sich bis Winter 2022
    Der Großteil der Arbeiten konnte bereitserfolgreich abgeschlossen werden: Das neue Schachtbauwerke eingesetzt, der Pumpensumpf saniert, die Rohrleitungen erneuert. So konnte auch das Provisorium bereits abgebaut werden.
    Offen sind noch Arbeiten an der Elektro- und Verfahrungstechnik sowie Maler- und Fließarbeiten. Aufgrund des aktuellen Mangels von Baustoffen und Personal verzögert sich der vollständige Abschluss der Arbeiten bis in den Winter 2022.
Neues Schachtbauwerk
Neues Schachtbauwerk, März 2022

Das Abwasser aus Dettingen fließt im gleichnamigen Pumpwerk zusammen, das sich am Ortsrand bei den Schrebergärten befindet. Dort wird das Abwasser in eine 1.300 Meter lange Druckleitung gepumpt. Diese Leitung führt unterhalb der Landstraße Richtung Konstanz-Wollmatingen langsam aber stetig bergauf: 20 Höhenmeter werden überwunden, bevor das Abwasser etwa einen Kilometer außerhalb des Ortes an einen Sammelkanal übergeben wird. Durch diesen Kanal fließt es mit dem Abwasser aus Dingelsdorf und Wallhausen im freien Gefälle zur Kläranlage. 

Nach über 40 Jahren im Dauerbetrieb wurde mit dringenden Sanierungsarbeiten am Pumpwerk begonnen: Ein neues Schachtbauwerk wird vor dem Gebäude eingesetzt, die entsprechende Grube wurde bereits ausgehoben. Die Technik des Werks wird auf den neuesten Stand gebracht, die drei Pumpen erneuert. Die Elektro- und Maschinenausstattung wird vollständig modernisiert, die Mess- und Steuertechnik in das Prozessleitsystem der Kläranlage integriert. Vom Pumpensumpf unter der Erde über den Austausch von Fenster und Türen bis zum begrünten Flachdach wird auch das Gebäude an sich baulich saniert.

Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. Zeitweise wird eine provisorische Pumpe eingesetzt, damit das Abwasser auch während der Bauarbeiten zuverlässig durch das Kanalsystem abgeleitet werden kann. Die Gesamtprojektkosten sind mit 1,46 Mio. Euro veranschlagt. Die Arbeiten sollen im Mai 2022 abgeschlossen sein, sofern Lieferengpässe den Bauablauf nicht verzögern. Das Pumpwerk Dettingen wird durch die Sanierung nicht nur modernisiert, sondern insgesamt leistungsfähiger und wesentlich energieeffizienter.

Kürzlich abgeschlossene Baumaßnahmen

September 2022: Kanalerneuerung in der Ruppanerstraße, Baustraße Allmannshöhe

  • Update 06.09.2022: Rückbau der Baustraße abgeschlossen, Einsaat der Wiesenfläche
    Die Tiefbaumaßnahmen wurden noch im Sommer erfolgreich abgeschlossen. So konnte die Baustraße bereits im August rückgebaut werden. Die Wiederherstellung Allmannshöhe erfolgt durch die Technischen Betriebe Konstanz (TBK).
    Auf der Fläche der abgetragenen Baustraße wurde der gelagerte Oberboden wieder aufgeschüttet und eine kräuterreiche Wiesenmischung eingesät. So wird dem besonderen Wert der Allmannshöhe Rechnung getragen.
    Um der Wiese genügend Zeit zum Wachsen  zu geben, sollte sie möglichst nicht belastet also betreten werden. In diesem Sinne wurden Wegtrassen markiert, auf denen die Allmannshöhe zu Fuß gequert werden kann, bis die Wiese voraussichtlich im Frühjahr 2023 wieder voll belastbar ist.

Geplante Dauer: Mai bis November 2021, Abschluss verzögert bis Sommer 2022

  • Update 31.05.2022: Arbeiten der Stadtwerke, Baustraße
    Die Kanalerneuerung mit abschließender Wiederherstellung der Straßenoberfläche wurden in der Ruppanerstraße bereits abgeschlossen.
    Mittlerweile werden im Auftrag der Stadtwerke Konstanz Versorgungsleitungen verlegt und unter anderem die vorbereitenden Arbeiten für den Glasfaseranschluss der Ruppanerstraße durchgeführt. Während dieser Arbeiten bleibt die provisorische Baustraße länger als ursprünglich geplant wichtiges Verbindungsstück für Anwohner, Rettungsfahrzeuge und Müllfahrzeuge.
  • Update 16.03.2022: Arbeiten der Stadtwerke Konstanz ab 21.03.2022
  • Update 08.02.2022: Kanalarbeiten, Glasfaseranschluss und Baustraße
    Wie bereits ausgeführt, konnten die Arbeiten in der Ruppanerstraße nicht wie geplant 2021 zum Abschluss gebracht werden. Coronabedingte Personalausfälle, Lieferschwierigkeiten und zusätzliche Arbeiten an Versorgungsleitungen der Stadtwerke Konstanz haben zur Verzögerung beigetragen. 
    Zu diesen Arbeiten an Versorgungsleitungen zählen unter anderem Vorbereitungen für den Glasfaseranschlusses der Ruppanerstraße. Nach Abschluss der Kanalarbeiten, geplant für März 2022, wird dieser Ausbau der Glasfaserleitungen im Auftrag der Stadtwerke Konstanz weiter vollzogen. Erst nachdem die Arbeiten der Stadtwerke abgeschlossen sind, kann die Baustraße über die Allmannshöhe zurückgebaut und der Naturraum wieder hergestellt werden. 
  • Update 15.11.2021: Abschluss im Frühjahr 2022
    Aufgrund der aktuellen Herausforderungen im Baugewerbe durch Materialengpässe und Auswirkungen der Corona-Pandemie verzögert sich der Abschluss der Kanalerneuerung in der Ruppanerstraße. Die Hauptarbeiten, die Kanalverlegung in der Ruppanerstraße, Stichweg bis Wendeanlage, sind bereits abgeschlossen. Abhängig von der weiteren Wetter- und Pandemientwicklung können die Asphaltarbeiten von Ruppanerstraße Nr. 7b bis zum Ende der Zufahrt Nr. 18 noch dieses Jahr fertiggestellt werden.
    Die ausstehenden Arbeiten im Stichweg bis zur Wendeanlage können erst im Frühjahr 2022  zum Abschluss kommen, da die entsprechenden Werke zur Herstellung der Baustoffe witterungsbedingt im Januar und Februar geschlossen sind. Die Baustraße über die Allmannshöhe kann erst zum Abschluss der Arbeiten zurückgebaut werden.

In der Ruppanerstraße in Konstanz Allmannsdorf werden in einer geplanten Bauzeit von Mai bis November 2021 Kanäle erneuert bzw. neu verlegt. 
Die Ausführung der Arbeiten erfordert eine Vollsperrung der einzelnen Abschnitte. Während der Bauzeit wird es unvermeidlich zu vorübergehenden Behinderungen und Belästigungen durch Leitungsgräben und Baufahrzeuge kommen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. Die örtliche Bauleitung und die bauausführende Firma werden bestrebt sein, die Behinderungen auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Geplante Baumaßnahmen

Die Kanäle in der Ruppanerstraße leiten bereits seit dem Jahr 1936 das Abwasser Richtung Kläranlage ab. Nach 85 Jahren Dauerbetrieb ist die Erneuerung unumgänglich. Dafür muss die Straße geöffnet und der alte Kanal mit einem neuen ersetzt werden. Mögliche Schäden durch Versickerungen von Abwasser ins Erdreich können nur so vermieden werden. Da im Zuge von Baumaßnahmen städtischer Betriebe mögliche Synergien geprüft werden, nutzen die Stadtwerke Konstanz (SWK) die vorhandene Baustellen-Infrastruktur, um in der Ruppanerstraße und ihrem weiteren Umfeld Richtung Allmannshöhe Kabelrohre, Strom- und Wasserleitungen zu erneuern und den Frischwasser-Ringschluss herzustellen. Im Zuge des Straßenbaus, wird neben Abflüssen und Straßenbelag auch die Straßenbeleuchtung in der Ruppanerstraße modernisiert. Mehrere langfristig anstehende Sanierungsmaßnahmen werden im Zuge einer Baumaßnahme synchron durchgeführt, um die Beeinträchtigung für Anwohner und die Störung des Landschaftsraums Allmannshöhe möglichst gering zu halten. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für November 2021 geplant.

Allmannshöhe
Temporäre Baustraße, Allmannshöhe

Einrichtung Baustraße Allmannshöhe Ruppanerstraße

Durch die offene Bauweise am Kanal und den engen Straßenverlauf kommt es während der Bauarbeiten zu einer Vollsperrung der Ruppanerstraße für den motorisierten Verkehr. Damit die Zufahrt zum hinteren Teil der Ruppanerstraße auch während der Bauarbeiten für Rettungsdiesen, Versorgungsfahrzeuge, Anwohner und Baustellenfahrzeuge möglich ist, musste eine temporäre Baustraße über die Allmannshöhe eingerichtet werden.
Bei der Einrichtung dieser Baustraße von der Jugendherberge über die Allmannshöhe zur Ruppanerstraße wurde der besondere Wert des Landschaftsraums mit in die Planung einbezogen. Die Baustraße verläuft über die Grünfläche und umfährt das Biotop. Zur Einrichtung wurde die oberste Schicht Mutterboden abgetragen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Baustraße vollständig zurückgebaut und der gelagerte Mutterboden wieder aufgeschüttet. Die anschließende Einsaat des Grünstücks, saisonal geplant für das Frühjahr 2022, erfolgt unter Einbezug der Fachkenntnisse der Technischen Betriebe Konstanz (TBK) und unter Beachtung der Biodiversität der Allmannshöhe. Nach dem Rückbau und der Einsaat ist die Freigabe des bereits lange bestehenden Feldwegs ausschließlich für den Landwirtschaftlichen Verkehr geplant. Mit einer entsprechenden Beschilderung soll verhindert werden, dass PKWs die wiederhergestellte Grünfläche als Parkraum nutzen. 
Auch die Baustraße wird mit einer entsprechenden Info-Tafel (1,3 MB) ausgestattet.

September 2022: Kanalanschluss Telekom-Hochhaus, mögliche Geruchsentwicklung

Geplante Dauer: Von 14.07. bis 15.08.2022

  • Update: Abschluss und Abnahme im September
Gaswarngerät
Ein Gaswarngerät

Zum Umbau des sogenannten Telekom-Hochhauses in der Moltkestraße / Zähringerplatz gehört die Ertüchtigung des dazugehörigen Abwasserkanals. Der mittelfristig sanierungsbedürftige Kanalabschnitt zum Anschluss des Hochhauses an die Abwasserentsorgung wird im Zuge der Baumaßnahme in den kommenden drei Wochen erneuert. Dafür wird der sanierungsbedürftige Kanal aus- und ein neuer, stärkerer Kanal eingebaut. 

Diese Kanalerneuerung in offener Bauweise erfolgt im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK). Während der Kanalerneuerung wird das Abwasser aus dem Viertel umgeleitet. Über den Sankt-Gebhard-Platz fließt das Abwasser auch in den kommenden drei Wochen sicher und zuverlässig Richtung Kläranlage. Dies ist Routine im Alltag der Abteilung Planung und Bau der EBK. Aufgrund der Routine und der jahrelangen Erfahrungen wissen die verantwortlichen Planer aber auch: 
Das heiße und derzeit sehr trockene Wetter kann dazu führen, dass es zu einer Geruchsentwicklung aus dem Kanal kommt. Vor allem im Umfeld der Kanalschächte zwischen Sankt-Gebhard-Platz und der evangelischen Pauluskirche am Klinikum kann, je nach Witterung, in den nächsten drei Wochen ein Fäulnisgeruch wahrgenommen werden. 

Auf der Umleitungsstrecke fließt das Abwasser zuverlässig, aber langsamer als auf der „Stammstrecke“. Wenn die Wetterverhältnisse so trocken bleiben, wie derzeit angekündigt, wird der Kanal auch nicht mit frischem Niederschlagswasser durchgespült. Die Trockenheit führt also dazu, dass das Abwasser nur langsam im Kanal fließt. Die warmen Temperaturen können die Entstehung von Gasen begünstigen. Der Geruch kann unangenehm auffallen. Die EBK bitten dafür um Verständnis und möchten vorab mögliche Sorgen ausräumen: Die Gasentwicklung im Kanal wird ständig mit Sensoren überwacht. Sobald der Geruch an der frischen Luft wahrnehmbar ist, sind die Gase bereits stark verdünnt und damit vollkommen ungefährlich. 

Die EBK sind bemüht, die Kanalerneuerung auf dem Gelände des Telekom-Hochhauses so schnell wie möglich abzuschließen und somit das Abwasser wieder auf den regulären Weg zurückzuführen. Geplant ist, die Arbeiten bis zum 15.08.2022 abzuschließen.

August 2022: Kanalsanierung Altstadt, Paradies und Hermann-von-Vicari-Straße

  • Update 17.08.2022: Erfolgreicher Abschluss der Arbeiten

Geplante Dauer: Von 18.07. bis 05.08.2022, geschlossene Bauweise

Im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) werden in den kommenden drei Wochen Renovierungen von Abwasserkanälen in geschlossener Bauweise durchgeführt. Elf Kanalabschnitte werden im Zuge dieser Maßnahme baulich saniert.

  • Alter Graben, zwischen Schulthaißstraße und Marmorstraße
  • Fischmarkt, Verbindungsweg zwischen Zollernstraße und Sallmannsweilergasse
  • Inselgasse, AOK-Gebäude bis Untere Laube
  • Kreuzlinger Straße, Bereich Hüetlinstraße Schwedenschanze
  • Schwedenschanze, vor dem Caritasgebäude „Die Arche“
  • Rheingutstraße (Schänzle), Verbindungsweg am Europahaus zum Winterersteig
  • Hermann-Von-Vicari-Straße, beide Treppenaufgänge zur Christoph-Daniel-Schenk-Straße
  • J.-A.-Feuchtmayer-Straße
  • Lorettosteig, DHL Packstation bis An der Steig
  • Hussenstraße, Bereich Schnetztor, Nachtarbeiten angeordnet!
    Anwohnerinnen und Anwohner werden kurzfristig per Postwurf über anstehende Nachtarbeiten informiert.

Die Sanierungen erfolgen in geschlossener Bauweise, im sogenannten Schlauchlinerverfahren. Dabei wird über vorhandene Zustiegsschächte ein in Harz getränkter Gewebeschlauch, der sogenannte Schlauchliner, in den betroffenen Kanalabschnitt eingeführt. Dieser Schlauchliner legt sich eng an die vorhandene Kanalwand an und dichtet den Kanal von innen ab. So wird der Abwasserkanal ertüchtigt, ohne dass die Straßenoberfläche geöffnet werden muss. Der Einbau eines Schlauchliners in den betroffenen Kanalabschnitt ist in der Regel nach nur einem Arbeitstag abgeschlossen.

Mit den vorbreitenden Arbeiten für die Sanierungen wird bereits ab Montag, den 18.07.2022, begonnen. In den zu sanierenden Kanalabschnitten sind vorausgehende Fräsarbeiten notwendig, um Ablagerungen zu entfernen. Dazu werden spezielle Roboter in den Kanal gesetzt, denn auch die Fräsarbeiten erfolgen im geschlossenen Kanal. Der Einbau der Schlauchliner ist ab Montag, den 25.07.2022, geplant. In der Hussenstraße, im Bereich Schnetztor, sind die Arbeiten als Nachtarbeiten angeordnet, die innerhalb einer Nacht abgeschlossen sein sollen. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden kurzfristig direkt informiert. 

Es ist geplant, dass alle Kanalrenovierungen dieser Maßnahme bis Freitag, den 05.08.2022, abgeschlossen sein werden. Die ausführenden Firmen und die EBK sind bestrebt die Auswirkungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Fuß-, Rad- und motorisierten Verkehr so gering wie möglich zu halten. 

Mehr zu den verschiedenen Sanierungsverfahren: Abwasser - Kanalsanierungen

Juni 2022: Kanalerneuerung in der Mainaustraße

Mainaustraße Baubereich
Mainaustraße Bauabschnitte
Umleitung Fuß- und Radverkehr
Umleitung Fuß- und Radverkehr

Neuigkeiten

  • Update 08.06.2022: Kanalerneuerung früher als geplant abgeschlossen!
    Die Kanalerneuerung in der Mainaustraße ist erfolgreich abgeschlossen. Bereits in der vergangenen Woche konnte die sogenannte Dreherkurve für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben und die provisorische Fahrbahn über Fuß- und Radweg zurückgebaut werden. Auch die ausgeschilderte Umleitung für den Fuß- und Radverkehr wurde mittlerweile aufgehoben und die Bushaltestelle „An der Steig“ von den Bussen der Stadtwerke regulär angefahren. Damit sind die Arbeiten in der Mainaustraße rund zwei Monate früher als geplant erfolgreich beendet. 
    Die Kanalerneuerung in der Mainaustraße zählt zu den größeren Sanierungsmaßnahmen, die im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Sie war notwendig geworden, da der seit 60 Jahren im Dauereinsatz befindliche Abwasserkanal seine Belastungsgrenze erreicht hat. Der bisherige Abwasserkanal, der einen Durchmesser von 30 bis 40 cm hatte, wurde durch einen neuen Kanal von 50 bis 60 cm Durchmesser ersetzt. Während der alte Kanal unter dem stadtauswärtsführenden Fuß- und Radweg verlief, wurde der neue Kanal in die stadtauswärtsführende Straßenspur der Mainaustraße gelegt. Mit der hinzugewonnenen Kapazität ist die Abwasserableitung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt. 
    Dass die Kanalerneuerung bereits im Juni und damit rund zwei Monate früher als geplant abgeschlossen werden konnte, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis einer intensiven Vorplanung unter Einbezug der Abteilung Verkehrswesen der Stadt Konstanz, Polizei und Busbetrieben sowie der engen Kooperation von EBK und der ausführenden Baufirma Storz während der Bauzeit. Zudem sind Eventualitäten, die bei einer Baumaßnahme diesen Umgangs einkalkuliert werden müssen, nicht eingetreten: Milde Wintermonate haben eine durchgehende Bautätigkeit erlaubt. Es gab kaum Verzögerungen zu beklagen, weder durch Lieferschwierigkeiten noch durch Personalausfälle. „Außerdem hat die ausführende Firma Storz unsere Vorgaben mehr als erfüllt. So eine umfangreiche Baumaßnahme auf einer Hauptverkehrsstraße erfolgreich und schneller als geplant abzuschließen, geht nur dank eines durchdachten Bauablaufs“, lobt Andreas Leonhard, zuständiger Projektleiter der EBK, die Zusammenarbeit mit den beteiligten Projektpartnern.

Baubereich und Bauablauf

Geplante Dauer: Dezember 2021 bis August 2022

In der Mainaustraße, genauer in der sogenannten Dreherkurve, wird im Auftrag der Entsorgungsbetriebe Stadt Konstanz (EBK) das Kanalsystem erneuert. Der betreffende Kanal und die Bauarbeiten verlaufen ab der Kreuzung Mainaustraße/Hermann-von-Vicari-Straße/Sonnenbühlstraße bis zur Kreuzung Mainaustraße mit Staader Straße/Bettengasse in Allmannsdorf. In diesem Abschnitt der Mainaustraße wird ein neuer Mischwasserkanal unter die stadtauswärtsführende Fahrbahn verlegt.

Der aktuelle Mischwasserkanal wurde 1956 unter den stadtauswärts führenden Gehweg verlegt und leitet das Schmutz- und Regenwasser zahlreicher Grundstücke zur Kläranlage ins Industriegebiet. Nach rund 65 Jahren im Dauereinsatz weist dieser Kanalabschnitt bauliche Mängel auf und erreicht zudem seine hydraulische Belastungsgrenze. 
Nach Abwägung verschiedener Varianten hat sich die Neuverlegung des Kanals als sinnvollste Lösung erwiesen. Damit ist die weiterhin störungsfreie Ableitung des Abwassers zur Kläranlage langfristig sichergestellt. Der neue, größere Mischwasserkanal wird nun nicht mehr unter dem Gehweg, sondern unter der stadtauswärtsführende Fahrbahnspur verlaufen. Der alte Kanal wird stillgelegt, muss aber nicht ausgebaut werden.

Mit der Vorbereitung des Fuß- und Radwegs zur Behelfsstraße für den motorisierten Verkehr wurde Mitte Dezember 2021 begonnen. Die Baumaßnahme ist in drei Bauabschnitte unterteilt und soll, vorbehaltlich etwaiger Lieferengpässe oder Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, Ende August 2022 abgeschlossen sein. 

Kanalerneuerung Mainaustraße
Mainaustraße, 09.03.2022
Kanalerneuerung Mainaustraße
Mainaustraße, 09.03.2022
Kanalerneuerung
Mainaustraße, zweiter Bauabschnitt, 17.03.2022
  • Update 03.05.2022: Wie legt man einen Kanal um die Kurve?
    Nicht wie eine Holzeisenbahn, deren Schienen als Kurven zusammengesteckt werden, sondern in geraden Kanalrohren, die in kurzen, genau berechneten Abwinklungen zusammengeführt werden. So passt sich der Abwasserkanal dem Straßenverlauf sanft und in kurzen Abschnitten an und das Abwasser kann mit möglichst geringem Widerstand und damit geringen Fließverlusten zuverlässig im freien Gefälle Richtung Kläranlage abgeleitet werden. 
    Der dritte Bauabschnitt ist der kürzeste, aber der anspruchsvollste Abschnitt der Kanalerneuerung in der Mainaustraße: Die Baugrube muss tiefer als zuvor gegraben werden, nämlich bis auf 3,60 Meter. Außerdem teilt sich der Kanal in Allmannsdorf die Mainaustraße mit bereits vorhandenen Leitungen der Stadtwerke, was im bisherigen Baubereich nicht der Fall war. 
    Nicht zuletzt dank des milden Winters kam es bisher zu keinen nennenswerten Verzögerungen beim Einbau und Anschluss des neuen Kanals. Die EBK gehen davon aus, dass die Baumaßnahme wie geplant bis August abgeschlossen werden kann.
    ahme wie geplant bis August abgeschlossen werden kann.
  • Update 12.04.2022: Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt 
    Ab Donnerstag, den 14.04.2022, kann mit den Vorbereitungen für den dritten Bauabschnitt begonnen werden. Wie auch in den ersten beiden Bauabschnitten wird der motorisierte Verkehr stadtauswärts über die Gegenfahrbahn, stadteinwärts über Fuß- und Radweg geleitet. 
    Dafür wird der Fuß- und Radweg in Allmannsdorf bis zur Kreuzung Mainaustraße mit Bettengasse und Staader Straße befestigt und beschildert. Nach den Osterfeiertagen wird der motorisierte Verkehr dann auch im dritten und letzten Bauabschnitt stadtauswärts auf die Gegenfahrbahn, stadteinwärts auf den vorbereiten Fuß- und Radweg umgeleitet. Für Fuß- und Radverkehr bleibt die eingerichtete Umleitung über Bettengasse und Hockgraben weiter bestehen. 
  • Update 14.03.2022: Start zweiter Bauabschnitt
    Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt haben am Montag, den 14. März, begonnen. Auch während der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt wird der stadtauswärts führende, motorisierte Verkehr auf die Gegenfahrbahn umgeleitet, der stadteinwärts führende Verkehr auf die provisorische Fahrspur über Parkstreifen und Fuß- und Radweg. Die bereits ausgeschilderte und gut angenommene Umleitung für den Fuß- und Radverkehr über Bettengasse und Hockgraben bleibt weiterhin bestehen. 
  • Update 08.03.2022: Wechsel in zweiten Bauabschnitt steht bevor
    Dank des milden Winters schreiten die Arbeiten gut voran. Bereits ab Mitte dieser Woche kann mit der bituminösen Befestigung, also der Wiederherstellung der Straßenoberfläche im ersten Bauabschnitt begonnen werden. In diesem ersten Bauabschnitt sind anschließend nur noch wenige Restarbeiten wie die Einpassung der Schachtabdeckungen, das Vergießen der Fugen und die bituminöse Wiederherstellung des Geh- und Radwegs zu erledigen.
    Zeitgleich werden diese Woche die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt aufgenommen, der sich Richtung Allmannsdorf anschließt. Dafür werden der begleitende Parkstreifen sowie der Fuß- und Radweg mit einer provisorischen, tragfähigen Befestigung verstärkt, damit der motorisierte Verkehr darauf umgeleitet werden kann. 
  • Update 14.02.2022: Arbeiten im Zeitplan
    in den vergangenen vier Wochen wurden im ersten Bauabschnitt bereits 175 Meter Kanal neu verlegt, die Arbeiten befinden sich damit im Zeitplan. Der Abschluss des ersten Bauabschnitts ist für Ende März mit der bituminösen Befestigung, also der Wiederherstellung der Straßenoberfläche geplant. Nach erfolgreichem Abschluss werden die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, weiter Richtung Allmannsdorf, fortgesetzt.
  • Update 18.01.2022: Baubeginn
    Mit den ersten Fräsarbeiten haben die Arbeiten zur Kanalerneuerung in der Mainaustraße begonnen.
  • Update 12.01.2022: Baubeginn steht bevor
    Wie angekündigt, steht der Beginn der Bauarbeiten in der Mainaustraße unmittelbar bevor.
    Die Kanalerneuerung wird in drei Bauabschnitten durchgeführt.  Der erste Bauabschnitt schließt sich an die Kreuzung Sonnenbühlstraße / Hermann-von-Vicari-Straße an. Dort wird mit der Baustelleneinrichtung begonnen, bevor die ersten Fräsarbeiten in der stadtauswärts führenden Spur der Mainaustraße durchgeführt werden.
    Zu diesem Zweck werden die Verkehrsschilder, die den motorisierten Verkehr über den bereits hergestellten Fuß- und Radweg leiten, aufgestellt und zum Baubeginn aktiviert.
  • Update 13.12.2021: Beginn der vorbereitenden Arbeiten, Umleitung für Fuß- und Radverkehr
    In enger Abstimmung mit den Verkehrsbehörden, der Polizei und den Busbetrieben konnten die Erneuerungsarbeiten so geplant werden, dass nur die stadtauswärtsführende Spur der Mainaustraße im Zuge der Baumaßnahme beansprucht wird.
    Der motorisierte Verkehr wird während der Bauarbeiten auf die Gegenfahrbahn beziehungsweise den parallel verlaufenden Fuß- und Radweg umgeleitet. So kann auch der ÖPNV die wichtige Verkehrsachse zwischen Innenstadt und Allmannsdorf während der Kanalerneuerung durchgehend ohne große Einschränkungen bedienen. 
    Damit PKWs und Busse den stadteinwärts teilweise separat geführten Fuß- und Radweg befahren können, wird der Weg vorab mit einer Tragdeckschickt verstärkt. Mit den Befestigungsarbeiten wird in der Woche vom 13.12.2021 begonnen. Die Arbeiten müssen noch im Dezember abgeschlossen werden, da die Mischwerke für die Bereitstellung der Baustoffe im Januar und Februar witterungsbedingt geschlossen haben. 
    Für den Fuß- und Radverkehr wurde über den Hockgraben und die Bettengasse eine gesicherte Umleitung eingerichtet. Abseits vom motorisierten Verkehr läuft und radelt es sich weitgehend ungestört. An beiden Kreuzungen ermöglichen die bestehenden Ampelanlagen den sicheren Wechsel der Straßenseite.