Bedrohungslage beim 24h-Flohmarkt bewältigt: Flohmarktgelände wieder freigegeben
Sicherheitsstrukturen haben gegriffen
In der Nacht zum Sonntag, den 14. Juni 2026, kam es beim grenzüberschreitenden 24h-Flohmarkt in Konstanz zu einer unklaren Bedrohungslage. Teile des Veranstaltungsgeländes mussten vorübergehend gesperrt werden, der Flohmarkt wurde unterbrochen. Die Lage wurde von allen Beteiligten umsichtig bewältigt. Niemand kam bisher zu Schaden und gegen Mittag konnte die Polizei die Veranstaltung wieder freigeben.
Unklare Lage – schwierige Entscheidungen
Kurz nach 2 Uhr rief ein noch anonymer Hinweisgeber bei der Polizei in Konstanz an und warnte in mehreren Telefonaten vor Bomben auf dem Flohmarkt im Bereich Klein Venedig und Hafenstraße. Die Bedrohungslage stellte alle Verantwortlichen vor eine außerordentliche Herausforderung. Das machte es schwierig, Maßnahmen zu planen und die Öffentlichkeit verlässlich zu informieren. Die vor allem zeitlich unübersichtliche Lage erschwerte die Kommunikation erheblich. Die Kontrolle der Lage sowie die Kommunikation lag dabei – wie in solchen Lagen vorgesehen – in den Händen der Polizei. Die Polizei durchsuchte die Örtlichkeit mehrere Stunden lang mit Sprengstoffspürhunden. Nach Überprüfung einer verdächtigen Tasche konnte der extra angerückte Entschärfungsdienst des LKA Baden-Württemberg schließlich Entwarnung geben. Die Ermittlungen der Polizei dauern allerdings noch an.
Allen Besucherinnen und Besuchern sowie Standbetreibern, die lange warten mussten oder von Sperrungen betroffen waren, gilt unser besonderes Bedauern. Das war keine angenehme Situation – und wir wissen, dass viele Menschen diesen Flohmarkt-Sonntag anders erlebt haben als erhofft. Für die Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns ausdrücklich!
Vorbereitete Sicherheitsstrukturen haben funktioniert
Für solche Szenarien waren im Vorfeld gemeinsam mit der Polizei, den Ordnungsdiensten, Sicherheitskräften und allen weiteren beteiligten Stellen umfassende Sicherheitsstrukturen vorbereitet worden. Diese haben gegriffen: alle Beteiligten arbeiteten eng, schnell und koordiniert zusammen. Polizei, Ordnungsdienste, Sicherheitskräfte, Vereine, Behörden und die Veranstaltungsorganisation haben in dieser
Situation Hand in Hand gehandelt.
Oberbürgermeister Uli Burchardt bedankt sich: „Mein Dank gilt den Veranstaltern, der Polizei, der Feuerwehr und allen Einsatz- und Spezialkräften für ihr umsichtiges und professionelles Handeln. Ebenso danke ich den Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen für ihr Verständnis während der notwendigen Maßnahmen. Es ist schade um den Flohmarkt-Sonntag. Entscheidend ist aber: Die Lage wurde
sicher und verantwortungsvoll bewältigt. Ich bin froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“
Veranstaltung trotz Widrigkeiten aufrechterhalten
Der MTK war es ein besonderes Anliegen, den 24h-Flohmarkt – eine der beliebtesten Veranstaltungen der Region – für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste auch 2026 aufrechtzuerhalten. Dafür wurden im Vorfeld erhebliche Anstrengungen unternommen, darunter ein Locationwechsel weg von den Konstanzer Straßenzügen hin auf das Gebiet Klein Venedig.
„Die Umsetzung des grenzüberschreitenden 24h-Flohmarkts war für alle Beteiligten dieses Mal ein besonders großer Kraftakt – durch die Bedrohungslage in der Nacht zum Sonntag umso mehr. Mein großer Dank gilt dem gesamten Team, den Einsatzkräften, Behörden, Sicherheitsdiensten, Vereinen und allen Helferinnen und Helfern. Sie haben es ermöglicht, diese beliebte Veranstaltung aufrechtzuerhalten und die außergewöhnliche Lage zu bewältigen. Alle Beteiligten haben Hand in Hand gearbeitet“, hält Eric Thiel, Geschäftsführer der Marketing und Tourismus Konstanz GmbH fest.
Gegen 12.30 Uhr, am Sonntag den 14. Juni 2026, konnte die Polizei Entwarnung geben und das Gelände wieder für restliche Flohmarktstunden freigeben.
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·Update der Polizei, 12:20 Uhr:
Ein noch Unbekannter hat in der Nacht auf Sonntag einen Polizeieinsatz auf dem 24-h-Flohmarkt ausgelöst. Gegen 2 Uhr rief ein anonymer Hinweisgeber bei der Polizei in Konstanz an und warnte in mehreren Telefonaten vor Bomben auf dem 24-h-Flohmarkt im Bereich Kleinvenedig und Hafenstraße.
Hierauf sperrte und durchsuchte die Polizei die Örtlichkeit mit Sprengstoffspürhunden. Nach Überprüfung einer verdächtigen Tasche konnte der Entschärfungsdienst des LKA Baden-Württemberg schließlich Entwarnung geben.
Nach umfassender Überprüfung und Abklärung konnte die vermeintliche Gefahrenlage ausgeschlossen werden, so dass der Flohmarkt gegen 12.15 Uhr von Polizeiseite wieder freigegeben werden konnte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
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·Information der Polizei, 7 Uhr:
Am frühen Morgen ist es zu einer unklaren Bedrohungslage auf dem 24-Stunden-Flohmarkt gekommen. Bis zur weiteren Abklärung sind aktuell die Bereiche Kleinvenedig und Hafenstraße gesperrt. Ebenso betrifft dies den Bahnhof.
Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.
Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung besteht nach derzeitiger Lagebeurteilung nicht. Dennoch wird die Bevölkerung gebeten, den Aufenthalt in diesem Bereich zu meiden und den Anweisungen der Polizeikräfte unbedingt Folge zu leisten.
Die Polizei Konstanz berichtet nach.
