Asiatische Tigermücke in Konstanz
Monitorings- und Bekämpfungsmaßnahmen werden fortgesetzt
Die Stadt führt in betroffenen Gebieten regelmäßige Monitoring und Bekämpfungsmaßnahmen rund um die Asiatische Tigermücke durch. Verdachtsfälle wurden erstmals 2022 gemeldet.
Zur Überwachung setzt die Stadt auf spezielle Mückenfallen (BGGAT), die gezielt eiablagebereite Weibchen erfassen. Diese Fallen werden regelmäßig kontrolliert und gewartet.
Auch im Jahr 2026 wurden die Maßnahmen wieder aufgenommen. Sie laufen seit Ende April und konzentrieren sich auf bekannte Fundorte sowie angrenzende Gebiete.
So lässt sich die Tigermücke erkennen
Die Asiatische Tigermücke weist einige typische Merkmale auf, an denen sie zuverlässig identifiziert werden kann:
· auffällige schwarz-weiße Musterung („fliegendes Zebra“),
· weißer Streifen auf Kopf und Rücken,
· fünf weiße Ringe an den Hinterbeinen, das letzte Glied ist weiß,
· durchsichtige Flügel,
· geringe Größe von etwa 3 bis 8 Millimetern.
Bekannte Verbreitungsgebiete
Nach aktuellem Stand zählen vor allem das Umfeld des Mittelwegs in Fürstenberg und der Neuhauser Straße in Petershausen-Ost zu den betroffenen Bereichen. Darüber hinaus richtet sich der Blick zunehmend auf das Grenzgebiet zur Schweiz. Hintergrund sind dort gemeldete Verdachtsfälle, die eine weitere Ausbreitung begünstigen könnten.
Um frühzeitig reagieren zu können, wird seit 2025 entlang der Grenze ein erweitertes Monitoring durchgeführt.
Funde melden – schnelle Reaktion ermöglichen
Die Stadt ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf, auf verdächtige Mücken zu achten. Meldungen mit einem gut erkennbaren, scharfen Foto und genauem Fundort können an judith.auer@apc-ag.de gesendet werden. Bei Unklarheiten können die Mücken auch per Post in einem kleinen festen Behälter an den Kontakt der APC AG (siehe Infokasten) geschickt werden. Eine Meldung hilft dabei, mögliche Ausbreitungsherde schnell zu erkennen und gezielt Gegenmaßnahmen einzuleiten. Bei einem bestätigten Fund aus einem bisher unbekannten Verbreitungsgebiet haben die BürgerInnen die Möglichkeit, eine Tigermückenfalle zu erhalten, um weitere Tigermücken abzufangen.
Abgrenzung zu heimischen Arten
Nicht jede gestreifte Mücke ist automatisch eine Tigermücke. Hinweise auf andere Arten sind:
· eine eher braune Färbung,
· gefleckte Flügel,
· Körperlänge über 1 cm.
So lässt sich die Ausbreitung verhindern
In Webinaren und Informationsveranstaltungen erhalten BürgerInnen praktische Hinweise zur Ausbreitung der Tigermücke, sowie zur Vorbeugung. Aktuelle Termine mit Anmeldedaten sind auf der Homepage der Firma APC AG abrufbar.
Da sich die Tigermücke bevorzugt in kleinsten Wasseransammlungen vermehrt, ist die Mithilfe der Bevölkerung entscheidend. Bereits wenige Milliliter Wasser reichen aus, damit sich Larven entwickeln können.
Die Stadt empfiehlt:
· stehendes Wasser konsequent zu vermeiden,
· Gefäße wie Eimer, Gießkannen oder Untersetzer mindestens einmal wöchentlich zu leeren,
· Regentonnen dicht abzudecken, nicht vermeidbare Wasserstellen mit BTI (Culinex ©Tabs plus) zu behandeln.
Fließgewässer und gut gepflegte, belebte Teiche stellen hingegen keine Brutstätten dar.
Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden des Amts für Stadtplanung und Umwelt zur Verfügung. Alle Informationen zur Erkennung, Vermeidung und Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke gibt es unter www.apc-ag.de/schaedlingsbekaempfung/tigermueckenmanagement
Kontakt APC AG:
tigermueckenberatung@apc-ag.de,
Dr. Judith Auer: judith.auer@apc-ag.de,
Matthias Krüger-Zinkand: matthias.krueger-zinkand@apcag.de
Kontakt Tigermückenbekämpfung Stadt Konstanz:
Amt für Stadtplanung und Umwelt: umwelt@konstanz.de
