3. Open Government Dialog 2019

Dienstag, 24. Juli, Kulturzentrum am Münster

Vortrag von Björn Fischer

Am 03. April fand zum dritten Mal der „Open Government Dialog Konstanz" statt. Die städtische Veranstaltung  wurde gemeinsam mit cyberLago e.V. organisiert, dem Netzwerk für die Digitalwirtschaft und IT in der Bodenseeregion. Neben MitarbeiterInnen kommunaler Einrichtungen zeigten sich auch VertreterInnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft interessiert. Neben einem spannenden Gastbeitrag aus der Digitalstadt Darmstadt wurde auch der bisherige Weg der Stadt Konstanz in Richtung Digitalisierung vorgestellt.

Open Government ist die systematische Öffnung der Stadtverwaltung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten einer vielfältigen, mobilen und digitalen Stadtgesellschaft. Genau dieser Grundgedanke wurde bei der städtischen Veranstaltung verinnerlicht, indem man auch in diesem Jahr einen angemessenen Platz für gemeinsame Diskussionen, Ideenfindungen und Vernetzungsmöglichkeiten angeboten hat. Ein Ziel dabei ist es, städtische Aktivitäten bereits von Beginn an mit dem Know-how der Konstanzer BürgerInnen zu bereichern. In Form eines Open Space wurden in fünf Gruppen teils von VerwaltungsmitarbeiterInnen selbst aktuelle Fragestellungen eingebracht. In bunt gemischten Gruppen wurde in intensiven Diskussionen versucht, Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Wie erreicht man in der Entwicklung einer städtischen Digitalen Agenda eine soziale Inklusion, sodass alle Konstanzer mitgenommen werden?
  • Wie verhindert man im Rahmen der städtischen Open Data Bestrebungen die mögliche Entstehung eines „Datenfriedhofs“?
  • Welche Funktion könnte ein „Ethikbeirat“ in der digitalen Stadtentwicklung einnehmen?
  • Wie bekommt man Konstanz autofrei?
  • Wie können verschiedene kommunale Mobilität-Apps zusammengeführt werden?

Im Grußwort des Bürgermeisters Langensteiner-Schönborn wurde die Wichtigkeit der Etablierung von dauerhaften Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft hervorgehoben, um eine Digitale Stadt zukünftig zu gestalten. Einen Blick über den Tellerrand gab es von dem diesjährigen Referenten Joachim Fröhlich, dem Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt. Er präsentierte in seinem Vortrag die aktuellen Projekte der Gewinnerkommune des Städtewettbewerbs „Digitale Stadt“, welcher im Jahr 2017 von der Bitkom ausgeschrieben wurde. Auch die Stadt Konstanz hat damals an diesem Wettbewerb teilgenommen. Was die Stadt Konstanz mit dem Wettbewerb gewonnen hat und was seit diesem in der Stadtverwaltung passiert ist, stellte Björn Fischer, der städtische Koordinator für Digitalisierung, in seinem Beitrag vor. Im Sinne einer partizipativen Strategieentwicklung nutzte er mit dem Open Space dann selbst den Innovationsgeist und die Weitsicht der diesjährigen Dialog-TeilnehmerInnen für den weiteren Prozess: der Entwicklung einer Digitalen Agenda für Konstanz. 

Sie interessieren sich außerdem für die zu Beginn vorgestellten Ergebnissen aus der Konstanzer Bürgerbefragung 2018 zu Einstellungen der BürgerInnen zum Digitalen Wandel? Dann schauen Sie sich die Ergebnisse hier an!
 

Die Dokumentation zur Tagung: Auf dem Weg zur bürgerzentrierten Smart City

             

Die Präsentationen der Referenten gibt's hier zum Download:

2. Open Government Dialog 2018

Dienstag, 24. Juli, Kulturzentrum am Münster

Vortrag am Flipchart

Zum zweiten Mal in der noch jungen digitalen Geschichte von Konstanz trafen sich interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger mit Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, um sich über die Gestaltung der Verwaltung von morgen, auszutauschen. Auch in diesem Sommer gab es im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums am Münster neben spannenden Inputs von hochkarätigen Gästen auch wieder genügend interaktive Austauschmöglichkeiten. 
In diesem Jahr konnte Ing. Brigitte Lutz, Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien, und Mag. Bernhard Krabina, Kompetenzzentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) Wien, als Speaker für unser Event gewonnen werden. Gemeinsam haben sie das Open-Government-Vorgehensmodell verfasst, welches weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus große Anwendung findet. 

Digitalisierung beginnt bei jedem Einzelnen.

Egal, ob in einer europäischen Metropole mit 1,8 Mio. Einwohnern, oder in einer Mittelstadt wie Konstanz. Die Stadt Wien hat sich den Herausforderungen unserer Zeit gestellt und einen passenden Lebensentwurf für die Zukunft entwickelt: die Smart City Wien. Jährlich nimmt die Stadt Wien in internationalen Rankings zur Bewertung der Lebensqualität einen der vordersten Plätze ein. Die Smart City Wien zeigt: Digitalisierung und Innovation stehen nicht im Widerspruch zu einer lebenswerten Stadt, ganz im Gegenteil – sie sichern die Lebensqualität für die Zukunft!

Die Impulse aus Österreich inspirierten die TeilnehmerInnen am Dialog, die Zukunft von Konstanz auch im Zeitalter der Digitalisierung lebenswert zu gestalten. Der Open Government Dialog Konstanz brachte die Digitale Stadt Konstanz zusammen und ermöglichte einen Perspektivwechsel.

Die Dokumentation zur Tagung: Auf dem Weg zur bürgerzentrierten Smart City

             

Die Präsentationen der Referenten gibt's hier zum Download:

1. Open Government Dialog 2017

Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung gibt es hier als PDF.