Berührend, feinfühlig, zugleich ernst und überraschend leicht schreibt Katja Lewina über den Tod, dem sie immer wieder begegnet. Die Autorin lebt mit einer lebensbedrohlichen Herzkrankheit; zudem starb ihr Sohn im Alter von sieben Jahren plötzlich.
In ihrem Buch verarbeitet Lewina diesen tiefen Verlust und beleuchtet unterschiedliche Perspektiven auf Sterblichkeit - von Sigmund Freud bis Joan Didion.
Sie stellt Fragen, die uns alle betreffen: Wie leben wir mit der Gewissheit der Endlichkeit? Wie verändert sie Liebe, Nähe und Verantwortung? Ohne Carpe-diem-Plattitüden oder Selbstmitleid entwickelt Lewina das Konzept einer „radikalen Akzeptanz“.
So eröffnet das Buch eine kluge und unsentimentale Sicht auf die menschliche Endlichkeit, die tröstlich wirkt und ganz ohne Kitsch auskommt.