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Christoph Stocker
Technische Betriebe Konstanz
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Baumkronen
Bild: Peter Allgaier

Notwendige Baumfällungen im Stadtgebiet

Die TBK unterliegen wie jeder private Baumeigentümer der städtischen Baumschutzsatzung. Alle Fällungen sind mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt abgestimmt. Grundsätzlich werden alle gefällten Bäume am selben Ort oder in der unmittelbaren Nähe nachgepflanzt.

Wenn es möglich ist, werden die Baumstandorte vergrößert und mit geeignetem Baumpflanzsubstrat aufgefüllt, um für die Zukunft einen größeren Wurzelraum zu erhalten. Da dies teilweise planerisch sehr aufwendig ist, kann es bei den Nachpflanzungen zu Verzögerungen um eine Pflanzsaison kommen. In Ausnahmefällen wird der Standort aufgegeben und der Baum an anderer Stelle nachgepflanzt.

Artenschutzrechtliche Belange werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, bei Bedarf werden externe Gutachter eingeschaltet.

Hier können Sie sich eine Liste der geplanten und ggfs. bereits durchgeführten Baumfällungen herunterladen. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Baumfällungen im Winter 2019/2020

Die TBK werden in den Monaten Dezember 2019 bis Februar 2020 im Stadtgebiet einige größere, nicht mehr verkehrssichere Bäume fällen. Bei folgenden Bäumen sollen die Gründe näher erläutert werden:

Eine Säuleneiche in der Brüelstraße

Säuleneiche in der Brüelstraße
Säuleneiche in der Brüelstraße

Die Säuleneiche ist durch den Befall mit einem stark holzzersetzenden Pilz nicht mehr standsicher. An dem augenscheinlich intakten Stammfuß tritt ein Fruchtkörper eines Lackporlings hervor. Der Lackporling ist ein stark holzzersetzender Pilz, der die Stand- und Bruchfestigkeit der befallenen Bäume erheblich beeinträchtigt, ohne dass sich in der Krone Vitalitätsmängel zeigen müssen. Die Säuleneiche wird an gleicher Stelle ersetzt. Der Ersatzbaum bekommt ein neues Baumquartier, das mit Baumschutzbügeln ausgestattet sein wird.

Ein Bergahorn im Hoerlepark

Bergahorn im Hoerlepark

Die langanhaltende Dürrephase im vergangenen Sommer, hat dem Bergahorn so zugesetzt, dass er in diesem Jahr nicht mehr ausgetrieben ist. Der Baum muss entnommen werden, da holzabbauende Pilze die Bruchfestigkeit bereits stark herabgesetzt haben. Der Baum wird in der gleichen Art ersetzt.

Eiche, Pappel und Robinie im Freibad Horn

Die Eiche hat auf der Zugseite eine erhebliche Morschung im Bereich des Stammfußes. Der Stamm ist durch die Fäule so stark geschädigt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist. Er wird gefällt und durch eine Flatterulme ersetzt.

Die direkt benachbarte Pappel hat in etwa 2,50 m Höhe eine erheblich eingemorschte Astungswunde. Die Restwandstärke ist so gering, dass die Pappel ein Verkehrssicherheitsrisiko darstellt. Der Baum wird durch eine Linde ersetzt.

Im gleichen Uferabschnitt wurden bei einer Robinie die Versorgungsbahnen durch den Befall mit Hallimasch so stark geschädigt, dass der Baum abgestorben ist. Räumlich leicht versetzt wird eine Flatterulme als Ersatz gepflanzt.

Eine Pappel am Kuhhorn

Pappel am Kuhhorn
Pappel am Kuhhorn

Im Bereich des Kuhhorns muss eine kanadische Pappel entnommen werde, da sie eine erhebliche Morschung im Stammfußbereich aufweist. Die Fäule reicht bis in 1 m Höhe, Rindenpartien lösen sich ab. Der Baum wird durch eine gebietsheimische Schwarzpappel ersetzt.

Zwei Pappeln in der Max-Stromeyer-Straße

Pappel in der Max-Stromeyer-Straße
Verwerfung Fahrbahn Max-Stromeyer-Straße
Schäden am Asphalt in der Max-Stromeyer-Straße

Die Wurzeln der beiden Pappeln haben die Fahrbahn einer Betriebszufahrt erheblich geschädigt. Eine Sanierung der Fahrbahn und deren Einfassung ist ohne eine dauerhafte Schädigung statisch relevanter Wurzeln nicht durchführbar. Räumlich versetzt werden für die Ersatzpflanzung mit Linden zwei geräumige, zukunftsfähige Baumquartiere hergestellt.

Zwei Kirschbäume in der Rheingutstraße

Kirschbaum in der Rheingutstraße
Kirschbaum in der Rheingutstraße
Kirschbaum in der Rheingutstraße
Kirschbaum in der Rheingutstraße

Bei den Kirschen sind durch Frostrisse ausgelöst, holzzersetzende Pilze eingewandert. Die Morschung ist so weit fortgeschritten, dass die Bruchsicherheit der Stämmlinge nicht mehr gewährleistet ist. Nach einer Sanierung der Pflanzquartiere werden eine Sumpf-Eiche und eine Winter-Linde als Ersatz gepflanzt.

Eine Buche am Veloclub

Buche am Veloclub
Buche am Veloclub
Buche am Veloclub

Die Buche am Veloclub weist neben einer ausgeprägte Morschung am Stammfuß auch Rindennekrosen auf. Die Rinde löst sich an einigen Stellen bereits ab, der Baum ist in seiner Vitalität und seiner Standsicherheit erheblich eingeschränkt. Als Ersatz werden fünf Eichensämlinge gepflanzt.