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Christoph Stocker
Technische Betriebe Konstanz
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Baumkronen
Bild: Peter Allgaier

Notwendige Baumfällungen im Stadtgebiet

Die TBK unterliegen wie jeder private Baumeigentümer der städtischen Baumschutzsatzung. Alle Fällungen sind mit dem Amt für Stadtplanung und Umwelt abgestimmt. Grundsätzlich werden alle gefällten Bäume am selben Ort oder in der unmittelbaren Nähe nachgepflanzt.

Wenn es möglich ist, werden die Baumstandorte vergrößert und mit geeignetem Baumpflanzsubstrat aufgefüllt, um für die Zukunft einen größeren Wurzelraum zu erhalten. Da dies teilweise planerisch sehr aufwendig ist, kann es bei den Nachpflanzungen zu Verzögerungen um eine Pflanzsaison kommen. In Ausnahmefällen wird der Standort aufgegeben und der Baum an anderer Stelle nachgepflanzt.

Artenschutzrechtliche Belange werden mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, bei Bedarf werden externe Gutachter eingeschaltet.

Hier können Sie sich eine Liste der geplanten und ggfs. bereits durchgeführten Baumfällungen herunterladen. Die Liste wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Baumfällungen im Winter 2020/2021

Die TBK werden in den Monaten Dezember 2020 bis Februar 2021 im Stadtgebiet einige größere, nicht mehr verkehrssichere Bäume fällen. Bei folgenden Bäumen sollen die Gründe näher erläutert werden:

Zwei Eschen beim Kloster Petershausen

Eschen beim Kloster Petershausen

Eine der beiden Eschen, die mit dem Eschentriebsterben infiziert sind, ist abgestorben, die andere zu mehr als 70 % geschädigt. Die Bäume müssen zur Herstellung der Verkehrssicherheit entnommen werden. Die Ersatzpflanzung wird im Zusammenhang mit dem Projekt „Kloster Petershausen“ erfolgen.

Ein Bergahorn in der Eichhornstraße

Bergahorn in der Eichhornstraße
Bergahorn in der Eichhornstraße

Der Baum muss entnommen werden, da holzabbauende Pilze die Bruchfestigkeit im Bereich des Stammfußes erheblich herabgesetzt haben. Der Baum wird durch einen Feldahorn ersetzt.

Säulen-Pappel in der Spanierstraße

Die Säulen-Pappel muss einem Kronensicherungsschnitt unterzogen werden. Die Trockenheit der vergangenen drei Jahre hat die Vitalität des Baumes offensichtlich so herabgesetzt, dass der zentrale Stämmling im oberen Teil komplett abgestorben ist und aus diesem Grund auf einer Länge von 15 m entnommen werden muss. Die restliche Krone des Baumes muss angepasst werden und ebenfalls stark zurückgeschnitten werden, damit die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes wiederhergestellt ist.

Eschen im Wäldchen Silvaner Weg

Eschen im Wäldchen Silvaner Weg

In dem Wäldchen am Hochbehälter leiden viele Eschen am Eschentriebsterben. Einige der Eschen sind in Folge der Erkrankung komplett bzw. zu mehr als 70 % abgestorben und müssen entnommen werden. Da sich an dieser Stelle der Nachwuchs an Jungbäumen auf natürliche Weise bildet, kann auf eine Nachpflanzung verzichtet werden.

Silberweide im Grünzug Stromeyersdorf

Silberweide im Grünzug Stromeyersdorf
Silberweide im Grünzug Stromeyersdorf

2011 wurde die Silberweide mit Spendengeldern gepflanzt. Im Bereich des Stammfußes treten rings um den Stamm Pilzfruchtkörper aus. Die Fäulnis ist so weit fortgeschritten, dass der Baum entnommen und in gleicher Art ersetzt werden muss.

Sand-Birke im Milanweg

Sandbirke im Milanweg

Aufgrund der langanhaltenden Dürrephasen in den vergangenen Jahren ist der Leitast an diesem Baum komplett abgestorben. Beim verbleibenden Seitenast ist die Bruchfestigkeit durch einen eingemorschten Riss erheblich herabgesetzt. Der Baum wird entnommen und durch einen Feldahorn ersetzt.

Eine Silber-Weide im Wendelgartweg

Silberweide im Wendelgartweg
Silberweide im Wendelgartweg

Die Silber-Weide ist komplett abgestorben und muss entfernt werden. In ihrem Hauptstämmling befindet sich jedoch eine Spechthöhle. Bevor wir in den Baum eingreifen, überprüfen wir mit einem Endoskop die potentielle Brut-, Lebens- oder Überwinterungsstätte. Sollte sich herausstellen, dass die Höhlung bewohnt wird, müssen Lösungen entwickelt werden, wie das Habitat erhalten werden kann, ohne Personen zu gefährden, die sich darunter aufhalten.