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Bahnhof Petershausen (Foto: Peter Allgaier)
Bild: bodenseebilder.de

Sanierungsgebiete

Aktuelle Sanierungsgebiete

Die Stadt Konstanz engagiert sich zurzeit bei folgenden Sanierungsprojekten:

Altstadt und Niederburg (Foto: Hajo Dietz)
Bild: Hajo Dietz

Stadterneuerungs-gebiet „Altstadt mit Niederburg“ und Erweiterungen

Die Altstadt mit Niederburg wurde in 2008 in das Landessanierungsprogramm aufgenommen und im Jahr 2012 in das Programm ASP - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren überführt.

Quartier Bahnhof Petershausen (Foto: Stadt Konstanz)

Petershausen 2020 - Quartier Bahnhof Petershausen

Von einer Bahnbrache und gewerblichen Nutzungen zu zentrumsnahem, innerstädtischen Wohnraum mit integrierter standortverträglicher Dienstleistung.

Ortsmitte Dettingen

Ortsmitte Dettingen

Die Ortsmitte Dettingen wurde in 2018 in das Landessanierungsprogramm aufgenommen.

Abgeschlossene Sanierungsgebiete

Fischmarkt

1983 - 1989
Altstadtbereich zwischen Konzilgebäude, Marktstätte und Münster.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
zentrale Platzgestaltung, Modernisierung und Instandsetzung städtischer und privater Gebäude, Verkehrsberuhigung Marktstätte.

Bau einer Tiefgarage und Erhalt von Kulturdenkmalen.
Obere Augustinergasse

1986 - 1996
Altstadtbereich zwischen Kaufhaus Karstadt, Altem Rathaus und Rosgartenstraße.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
Bau einer Tiefgarage und anschließender Platzgestaltung, bauliche Neuordnung der Randbebauung.
Klosterkaserne

1987 - 2001
Die zeitlich gesehen längste Sanierungsmaßnahme der Stadt bestand aus mehreren Abschnitten.

Auf dem linksrheinischen Gebiet einer ehemaligen Benediktinerabtei und späteren Kaserne entstand im Stadtteil Petershausen ein neues städtisches Zentrum mit Musikschule, Landratsamt, Polizeidirektion, Archäologischem Landesmuseum, Wohnungen, Grün- und Freiflächen.
Stromeyersdorf

1987 - 2001
Ehemaliges Betriebsgelände der weltbekannten Firma L. Stromeyer & Cie. südlich der Reichenaustraße zwischen dem Gewerbegebiet Unterlohn und Stromeyersdorfstraße.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
gewerbliche Wiedernutzung der Brache an exponierter Stelle am Seerhein; Altlastenbeseitigung; Erhalt der historischen Gebäude in der Uferzone und entlang der Stromeyersdorfstraße (Bleiche am Seerhein, Wasserturm und Benzinhaus, Kontorgebäude mit Pförtnerhaus, Dorfkrug, Lohnerhof, Zimmerei); Erschließung des Gebietes unter Bezugnahme auf das historische Straßensystem; Ausprägung der Stadteingangssituation in städtebaulicher und grünplanerischer Hinsicht; Erhaltung und Fortentwicklung der Flusslandschaft am Seerhein; Fortsetzung des Grünzugs vom Wollmatinger Ried im Stromeyersdorf.
Wessenbergstraße / Katzgasse mit Erweiterung Münsterplatz

1987 - 2006
Das Gebiet umfasst im Wesentlichen das neu geschaffene Kulturzentrum mit Stadtbibliothek, städtischer Wessenberggalerie, Kunstverein e.V., Volkshochschule, Gastronomie und multifunktionalen Räumen.

Gelegen in der Konstanzer Altstadt gegenüber dem Münster.

Zahlreiche Kulturdenkmäler und Modernisierungen privater Gebäude.
Bahnhofplatz / Klein Venedig

1995 - 2008
Das Sanierungsgebiet umfasst im Wesentlichen die Hafenpromenade vom Konzil bis "Klein Venedig" an der Schweizer Grenze sowie Teile der Konstanzer Altstadt (Marktstätte - Rosgartenstraße - Bodanstraße - Wiesenstraße - Bahnhofplatz) mit insgesamt ca. 15 ha.

Wesentliche städtebauliche Ziele waren:
Herstellung des Festplatzes Klein Venedig, zahlreiche Modernisierungen und Baumaßnahmen privater Gebäude (u.a. Lago), Generalsanierung Rosgartenmuseum mit Umbau „Deutsches Haus", etc...
Herosé / Billenweiher

1999 - 2012
Mit der Betriebsschließung des Textilunternehmens Herosé im Jahre 1997 entwickelte sich zunächst in städtebaulich herausragender Lage am Seerhein eine Gewerbebrache, die sowohl von strukturellen als auch funktionalen Mängeln gekennzeichnet war. Durch die im Jahre 2003 folgende Betriebsaufgabe der Firma Great Lakes Chemical hatte sich Notwendigkeit zur Beseitigung der städtebaulichen Missstände, aber auch die Chance hierzu, auf dieses Areal erstreckt.

Die wichtigsten Ziele bzw. Schwerpunkte waren:
- Minimierung des Nutzungskonflikts Wohnen - Gewerbe durch den Rpckbau der Industrie- und Gewerbeflächen, ggfs. Abriss der Bestandsgebäude;
- Freimachen der Gewerbeflächen von Altlasten;
- Rückbau der Reichenaustraße;
- Ausbau eines Uferwegekonzeptes mit "Uferbastionen" und "Wasserplatz";
- Umwidmung der Industriegleisstraße zum Fuß- und Radweg vom Wohngebiet in Richtung Seerheinufer:
- gestalterisch hochwertige Gewerbebauten und Freiflächen durch Branchen- und Betriebsauswahl regeln;
- Neugestaltung eines Stadtteilparks;
- Integration von Bürgerwünschen bezüglich der Parknutzung und Gestaltung.
Berchen / Öhmdwiesen

2005 - 2016
Als eiene von vier Städten in Baden-Württemberg wurde die Stadt Konstanz in das Bund Länder Programm 2004 "Stadt und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt" aufgenommen. Grundlage für den Stadterneuerungsprozess ist ein integriertes Handlungskonzept. Es basiert auf den Analyseeergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen. Das Gesamtziel ist, das Quartier zu modernisieren, das Wohnumfeld zu verbessern, die Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kontinuierlich auszubauen, den öffentlichen Raum, das Wege-, Platz- und Straßennetz zu verknüpfen und aufzuwerten und eine Kommunikationsachse "Breslauer- und Allensteiner Straße" zu schaffen.

Das integrierte Handlungskonzept basiert auf 3 Bausteinen:
- Grüner Bogen
- Kommunikationsachse (Allensteiner und Breslauer Straße)
- Wohnumfeldverbesserung

Seit 2006 unterstützt der Bund zur Stärkung des integrierten Ansatzes mit der Einführung von Modellvorhaben vorwiegend.
Darüber hinaus wurden die folgenden 4 Modellprojekte mit sozial-integrativen Maßnahmen im Bereich der Jugend- und Bildungspolitik und der Integration von Zuwanderern im Rahmen des Programms gefördert:
- Theaterprojekkt
- Soziale Trainingsmaßnahmen an der Berchenschule
- Integration von Migrantinnen und Migranten
- Trägerübergreifende Stärkung der Arbeit mit 6-14 jährige Kindern und Kids

Stadterneuerung und Städtebauförderung

Stadterneuerung als Daueraufgabe

Aufgaben und Ziele

Die Städtebauförderung dient in Stadt und Land dem Abbau städtebaulicher Missstände und Entwicklungsdefizite sowie einer zeitgemäßen und nachhaltigen Weiterentwicklung gewachsener baulicher Strukturen in den Städten und Gemeinden des Landes. In baulich vorgenutzten Gebieten können insbesondere auch stadtklimatische und energetische Verbesserungen erreicht werden. Daher ist die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes auch aus energiepolitischer Sicht ein besonderes städtebauliches Handlungsfeld. Die städtebauliche Erneuerung trägt insgesamt zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke bei.

Insgesamt stärkt die Städtebauförderung die örtliche, kommunale Identität und Attraktivität, verbessert die wirtschaftliche Leistungskraft, stärkt die soziale Stabilität in den Kommunen und unterstützt den Wohnungsbau. Die Städtebauförderung sichert im behutsamen Umgang mit dem baulichen Erbe das Erscheinungsbild der Städte und Gemeinden in Baden Württemberg.
Grundlage einer integrierten Stadtentwicklung ist die Erstellung einer gesamtstädtischen Entwicklungskonzeption oder eines städtebaulichen Leitbildes. Im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung sollen sich die verschiedenen Sanierungsziele der Kommunen in dieses gesamtstädtische Konzept einfügen.

Städtebauförderung beruht auf den Grundsätzen des besonderen Städtebaurechts des Baugesetzbuches (BauGB). Sie ist stets Prozessförderung und keine Förderung baulicher Einzelvorhaben. Notwendig ist vielmehr das prozesshafte Zusammentreffen von untereinander nicht zwingend im Zusammenhang stehenden Einzelmaßnahmen, deren Bindeglied jedoch das Ziel ist, ein gemeindliches Gebiet im Rahmen eines mehrjährigen Sanierungsprozesses von flächenhaften Missständen zu befreien.

Programmjahr 2019

Seit 1971 leistet die Städtebauförderung in Baden-Württemberg mit einem Fördervolumen von bisher rund 7,58 Milliarden Euro in über 3.191 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten einen bedeutenden Beitrag zur Behebung städtebaulicher Missstände und damit zur Entwicklung von Städten und Gemeinden.

Die Landesmittel werden seit 1980 dem Kommunalen Investitionsfonds (KIF) entnommen. Die bisher eingesetzten Fördermittel (davon rund 5,99 Milliarden Euro Landesfinanzhilfen und rund 1,59 Milliarden Euro Bundesfinanzhilfen) haben im Land zu Folgeinvestitionen von etwa 59 Milliarden Euro geführt.

Insgesamt wurden den baden-württembergischen Städten und Gemeinden im Jahr 2018 rund 245 Millionen Euro Finanzhilfen im Bereich der städtebaulichen Erneuerung zur Verfügung gestellt.
Grundlage für den Einsatz der Städtebaufördermittel in allen Förderprogrammen sind das Baugesetzbuch und die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft über die Förderung städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen (Städtebauförderungsrichtlinien - StBauFR) in der Fassung vom 23. November 2006 - Az.: 5-2520.2/8  (GABl. 2006, S. 568), zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 23.9.2013 (GABl. 2013, S. 470).

Unverzichtbar für eine erfolgreiche zukunftsorientierte Stadtentwicklung ist die Erstellung und regelmäßige Fortentwicklung eines umfassenden gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Zu einem solchen Konzept gehört vor allem eine Analyse des lokalen Wohnungsbestandes und Wohnungsbedarfs, der Bevölkerungsentwicklung, der Einzelhandelsstruktur und wohnungsnahen Grundversorgung, des Bildungs- und Arbeitsangebots, der sozialen und integrationsfördernden Einrichtungen sowie der Verkehrsinfrastruktur, an die sich eine konkrete kommunale Zielvorstellung anschließt.

Von diesem gesamtstädtischen Konzept ist ein gebietsbezogenes integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept abzuleiten, in dem die Ziele und Maßnahmen zur Problembewältigung im Fördergebiet dargestellt sind. Die Aktualität dieses gebietsbezogenen integrierten städtebaulichen Konzepts ist durch zielorientierte Fortschreibungen sicher zu stellen. Bei der Erarbeitung und Fortschreibung dieses integrierten, gebietsbezogenen städtebaulichen Entwicklungskonzepts sind die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen.

Förderschwerpunkte für die Programme der Städtebauförderung in Baden-Württemberg

  • Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung, Modernisierung und Aktivierung von Flächen und leerstehenden Immobilien,
  • Stabilisierung und Aufwertung bestehender Gewerbegebiete, um zukunftsfähige Entwicklungen zu ermöglichen und den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken,
  • Sicherung und Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der Integration als wichtiger Teil der Daseinsvorsorge durch Erhaltung und Aufwertung des Wohnungsbestandes sowie des Wohnumfeldes in Wohnquartieren mit negativer Entwicklungsperspektive und besonderem Entwicklungsbedarf - insbesondere in Gebieten mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen,Maßnahmen zur Anpassung vorhandener Strukturen an den demografischen Wandel (insbesondere Maßnahmen zur Erreichung von Barrierefreiheit bzw. -armut im öffentlichen Raum und zum generationengerechten Umbau von Wohnungen),
  • Stärkung, Revitalisierung und Erhalt der Funktionsfähigkeit bestehender Zentren, Profilierung der kommunalen Individualität, Sicherung und Erhalt denkmalpflegerisch wertvoller Bausubstanz sowie stadt- und ortsbildprägender Gebäude,
  • Neustrukturierung und Umnutzung leerstehender, fehl- oder mindergenutzter Flächen und baulich vorgenutzter Brachflächen, insbesondere bisher militärisch genutzter Gebäude und Liegenschaften sowie Industrie-, Gewerbe- und Bahnbrachen, für andere Nutzungen, z. B. den Wohnungsneubau, Gewerbe und hochwertige Dienstleistungen,
  • ganzheitliche ökologische Erneuerung mit den vordringlichen Handlungsfeldern Energieeffizienz im Altbaubestand, Verbesserung des Stadtklimas, Reduzierung von Lärm und Abgasen, Aktivierung der Naturkreisläufe in den festgelegten Gebieten,
  • Aufwertung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes durch Schaffung und Erhalt sowie Qualifizierung von multifunktionalen Grün- und Freiräumen.

Aktuelle Förderprogramme

  • Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ASP)
  • Stadtumbau West (SUW)
  • Soziale Stadt (SSP)
  • Städtebaulicher Denkmalschutz West (DSP)
  • Programm Kleinere Städte und Gemeinden (LRP)
  • Zukunft Stadtgrün (SGP)
  • Bund-Länder_Investitionspaket Soziale Integration im Quartier (SIQ)

Fördermöglichkeiten für private Maßnahmen durch die Stadt

Im Sinne des gesamtheitlichen Ansatzes der Städtebauförderung fördert die Stadt Konstanz die private Erneuerung von Gebäuden auf der Grundlage städtischer Richtlinien und der Städtebauförderrichtlinie. Zuschussfähig sind demnach grundsätzlich nur umfassende, ganzheitliche und abgeschlossene Maßnahmen insbesondere im Bereich der energetischen Ertüchtigung. Kleinere Maßnahmen, Teilmaßnahmen oder Unterhaltungsmaßnahmen werden nicht gefördert. Die Förderung privater Erneuerungsmaßnahmen ist eine freiwillige Leistung der Stadt im Rahmen der im Haushalt zur Verfügung gestellten Mittel. Deshalb ist es wichtig, dass der Bürger seine Maßnahme frühzeitig mit der Sanierungsstelle abstimmt. Details der Maßnahme werden in der Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarung geregelt. Zuschssvoraussetzung ist, dass dieser Vertrag vor Baubeginn abgeschlossen ist.

Steuerrechtliche Abschreibungsmöglichkeiten
Neben der Förderung durch die Stadt bestehen in Stadterneuerungsgebieten steuerrechtliche Abschreibungsmöglichkeiten nach dem Einkommensteuergesetz. Das für Sie zuständige Finanzamt gibt hierzu gerne Auskunft.

Neue Förderrichtlinien

Gute Nachricht für Haus- und Wohnungseigentümer in den städtischen Sanierungsgebieten Altstadt Niederburg, Quartier Bahnhof Petershausen und Ortsmitte Dettingen: Die Stadt Konstanz erhöht die Fördergrenze für Erneuerungsmaßnahmen von privaten Bauherren von derzeit max. 20.000 Euro auf 30.000 Euro pro Wohneinheit. Von den höheren Zuschüssen profitiert nicht zuletzt die Bauwirtschaft.

Die Förderquote liegt wie bislang bei 20 Prozent. Die Bezuschussung hat der Gemeinderat auf max. 30.000 € pro Wohneinheit bzw. auf 100.000 € pro Gebäude festgelegt. Die Gebäude müssen umfassend saniert werden, d.h. die wesentlichen Mängel müssen beseitigt werden. Eine umfassende Sanierung liegt vor, wenn sie sich aus mehreren Einzelmaßnahmen zusammensetzt, die jeweils zu einer nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswertes des gesamten Gebäudes bzw. der Wohn- oder Gewerbeeinheit beitragen. Kleinmaßnahmen, die in der Regel ohne nachhaltigen Effekt sind, werden weiterhin nicht gefördert.
Zuschüsse für Mietwohnungen werden nur gewährt, wenn der Zuschussnehmer sich verpflichtet, die Kaltmiete auf derzeit max. 9,50 bis 10,50 € pro qm für die Dauer von 10 Jahren zu beschränken.
Der Gemeinderat stimmte der Aktualisierung der Zuschussrichtlinien im Rahmen von städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen am 10.07.2018 zu. Ziel der Maßnahmen ist es, die Gebäudesubstanz und die Wohnverhältnisse in diesen speziell ausgewiesenen Gebieten zu verbessern sowie Wohnraum zu schaffen.
Bei den Zuwendungen der Stadt handelt es sich um freiwillige Leistungen, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Die Förderung ist Bestandteil der Städtebauförderung, Unterstützung erhält die Stadt vom Land Baden-Württemberg und gegebenenfalls vom Bund.

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Verfahren

Die vier Phasen eines Sanierungsverfahrens

1. vorbereitende Untersuchungen (Problemfindung und Problemformulierung)
2. förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes durch Satzung
3. Durchführung von Ordnungsmaßnahmen (Grunderwerb, Abbruch, Erschließungsstraßen) und von Baumaßnahmen (Modernisierung, Instandsetzung, Neubau von Gebäuden)
4. Abschlussphase - Erhebung von Ausgleichsbeträgen - Aufhebung des Sanierungsgebietes