Klare Sache – Führung durch die Kläranlage Konstanz

Am Samstag, den 17. August findet um 15 Uhr in der Kläranlage Konstanz im Rahmenprogramm der Sonderausstellung „Der gefährliche See – Wetterextreme und Unglücksfälle an Bodensee und Alpenrhein“ eine Familienführung statt. Aufgrund einer begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung unter ines.stadie@konstanz.de bis spätestens 12. August notwendig.

Kläranlage Konstanz Foto: EBK Konstanz

Noch Ende der 70er Jahre war der Bodensee davon bedroht „umzukippen“. Eine zu hohe Phosphatanreicherung des Wassers hatte Blaualgen wachsen lassen und führte zu einer dramatischen Senkung des Sauerstoffgehalts. Auslöser dafür war vor allem die Einleitung von Abwasser in den See. Dies wird heutzutage dank moderner Kanalisationen und Kläranlagen verhindert. Die Kläranlage in Konstanz ist die größte am Bodensee. Täglich werden bis zu 40 Millionen Liter Abwasser aus der Gemarkung Konstanz, den Gemeinden Allensbach und Reichenau, sowie den Schweizer Nachbarstädten Kreuzlingen, Tägerwilen und Gottlieben gereinigt. So wird sichergestellt, dass der Bodensee sauber bleibt und einen kostbareren Trinkwasserspeicher für Baden-Württemberg darstellt. Allerdings lassen sich heute neue Herausforderungen in der Abwassereinigung identifizieren, wie die Entfernung von Spurenstoffen aus dem Abwasser und die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm.Im Rahmen der Sonderausstellung "Der gefährliche See" des Rosgartenmuseums erhalten Familien in einer Führung am Samstag, den 17. August um 15 Uhr einen spannenden Einblick in die größte Abwasserreinigungsanlage am Bodensee und erfahren, wie Abwasser wieder so sauber wird, dass es zurück in den Seerhein geleitet werden kann. Treffpunkt ist der Eingangsbereich der Entsorgungsbetriebe Konstanz (EBK), Fritz-Arnold-Str. 2b Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung tragen. Anmeldung erforderlich aufgrund begrenzter Platzzahl: ines.stadie@konstanz.de oder +49 (0)7531/900-914