Die Raiteburg ist neues Kinderparadies

Rund 500 Besucher erkundeten am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür die neuen Räumlichkeiten des Kinderkulturzentrums (KiKuZ), der Kita Rebberg und der Abteilung Kinder-, Jugend-, Senioren- und Stadtteilarbeit des Sozial- und Jugendamts.

Zur Eröffnung des Tages der offenen Tür verteilen Peter Straub (Leitung KiKuZ), Sarah Grammel (Leitung Kita Rebberg) und Alfred Kaufmann (Leitung Sozial- und Jugendamt, v.l.) bunte Muffins an alle Besucher. (Bild: Stadt Konstanz)

Für Peter Straub, Leiter des KiKuZ, und Sarah Grammel, die Leiterin der Kita Rebberg, und ihre Teams war der Tag der offenen Tür ein lang ersehnter Moment. Nach zweijähriger Sanierung des in die Jahre gekommenen Hauses unterhalb des Bismarckturms, konnten sie den rund 500 Besuchern aller Altersstufen die neuen Räumlichkeiten präsentieren. „Es war eine Superstimmung. Viele Menschen kamen, die das alte KiKuZ noch kannten, aber auch viele Familien, die die Raiteburg erstmals besuchten“, freute sich Peter Straub.
 
Mitreißend war der Auftritt der Pia-Nino-Band, die mit ihren lustigen und frechen Texten Kinder genauso wie Erwachsene begeisterte. Auf einer Hausrallye, die unter dem Titel „Die Karte der Herumtreiber“ durch die „Raiteburg“ führte, konnten die Besucher die hellen und freundlichen Räume der Kita Rebberg und des KiKuZ in Augenschein nehmen. Für die Kinder gab es ein kreatives und sportliches Programm. In der Holzwerkstatt konnte man Holzkreisel bemalen und im Lesebereich neue Geschichten entdecken. Lange Schlangen bildeten sich vor der Kletterwand und beim Kinderschminken. Aus 30 Litern Seifenlauge wurden die schönsten Seifenblasen zum Schweben gebracht. Das Team der Kinder- und Jugendarbeit veranstaltete ein kleines Quiz und verschenkte Kinderstadtpläne. Auch das neue Kino kam gut an. Der von Schülerinnen und Schülern der ehemaligen Gebhard Schule gedrehte Kurzfilm „Die Baustellenreporter“ berichtete von der Sanierung des Gebäudes, außerdem wurden noch weitere im KiKuZ produzierte Kurzfilme gezeigt. Die Kita Rebberg lud in den Lesebereich und ins Lupenlabor ein. Die jungen Narren der „Büeble Musik" sorgten für das leibliche Wohl.

Meilenstein im Engagement für die Jüngsten
Bereits am Vortag wurde im neuen Quartiersraum die offizielle Einweihung gefeiert. „Das neue KiKuZ und die neue Kita Rebberg mit 60 Plätzen sind weitere wichtige Meilensteine in unserem Engagement für unsere jüngsten Konstanzerinnen und Konstanzer“, betonte OB Uli Burchardt in seiner Ansprache. Die Stadt werde von 2007 bis 2020 über 52 Millionen Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung investieren. Sein besonderer Dank galt den Vertretern des Bundes, der 1,87 Millionen Euro an Fördermitteln für die Sanierung bewilligt hatte, sowie den vielen Beteiligten, den Mitarbeitern des KiKuZ und der Kita sowie des Sozial- und Jugendamtes, dem Amt für Stadtplanung und Umwelt, der Kämmerei, Krehl Girke Architekten für die Bauleitung und dem Hochbauamt für die Initiierung, Planung und Projektleitung.
 
Das neue Konzept: Drei Fachbereiche unter einem Dach
Durch die Sanierung und die Erweiterung kann das Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebot des KiKuZ erweitert werden. Unter dem Namen „Raiteburg“ sind nun nach dem Umbau die offene Kinder-und Kids-Arbeit des weiterhin bestehenden KiKuZ, die Elementarpädagogik der neuen Kindertagesstätte Rebberg sowie ein Quartierstreff mit Angeboten für Eltern und Familien aus dem Ortsteil unter einem Dach vereint.
 

Große Freude herrschte bei den Mitgliedern der Verwaltung, den Projektverantwortlichen und -beteiligten über die gelungene Sanierung und Erweiterung des alten KiKuZ. Von Links: Martin Wichmann (Stv. Leitung Amt für Stadtplanung und Umwelt), Irene Jun (Abteilungsleitung Kinder-, Jugend-, Senioren- und Stadtteilarbeit), Willfried Krumm (krehl.girke architekten), Alfred Kaufmann (Leitung Sozial- und Jugendamt), Martin Krehl (krehl.girke architekten), Silke Leisering (Hochbauamt), Sarah Grammel (Leitung Kita Rebberg), Peter Straub (Leitung KiKuZ), Thomas Stegmann (Leitung Hochbauamt), OB Uli Burchardt, Bürgermeister Dr. Andreas Osner, Kirsten Kasper (Oberfinanzdirektion Karlsruhe), Herbert Schmitz (Amt für Stadtplanung und Umwelt), Martina Daab (Oberfinanzdirektion ), Rudolf Held (Ingenieurbüro Held). Bild: Stadt Konstanz/ Karin Stei