Beschlüsse zum Kita-Ausbau

Steigerung der Platzzahl von knapp 330 Prozent

Beispielbild Spielsachen

In den Jahren 2007 bis 2018 konnten knapp 480 neue Kleinkindplätze in Konstanz in Betrieb genommen werden, was einer Steigerung der Platzzahl von knapp 330 Prozent entspricht – dennoch ist die Situation nach wie vor angespannt.
 
Hier ein Überblick über aktuell beschlossene Maßnahmen zum Ausbau:
 
110.000 Euro und eine Betriebskostenförderung wurden zur Schaffung einer weiteren Gruppe mit 20 Ü3-Plätzen durch die Wurzelkinder-Waldkindergarten e.V. bewilligt. Es hatte sich gezeigt, dass der Wunsch nach dieser speziellen Betreuungsform und Pädagogik größer ist als das Angebot. Die größte Herausforderung ist allerdings das Finden eines geeigneten Standortes. Zahlreiche Möglichkeiten wurden und werden derzeit von der Stadt gemeinsam mit dem Trägerverein geprüft.
 
Für die Kita Jungerhalde wurde der Projektbeschluss gefasst. Hier entstehen 30 Betreuungsplätze für Kleinkinder und 60 Plätze für Kinder von drei Jahren bis zu Schuleintritt. Die neue Kita Jungerhalde wird von der katholischen Kirchengemeinde St. Georg betrieben. Von den 30 Betreuungsplätzen für Kleinkinder werden zehn Halbtagsplätze durch den deutschen Kinderschutzbundes geschaffen. Dieser erklärte sich bereit, die bestehenden Spielgruppenplätze in der Mainaustraße weiter zu betreiben und die neuen Plätze in der Kita Jungerhalde zusätzlich als Halbtagesgruppe anzubieten.
 
Zusätzlich hat der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, eine Betriebskostenförderung ab März 2020 für die private Kindertageseinrichtung „Montessori Kindervilla Konstanz“ in die städtische Bedarfsplanung zur Kindertagesbetreuung aufzunehmen.
 
Der Jugendhilfeausschuss befürwortet außerdem weitere Planungsschritte zur Erweiterung der Kita Bruder Klaus der kath. Kirchengemeinde Konstanz-Petershausen um eine Krippengruppe.