Stadt testet neue Regeln in der Fahrradstraße

Sofortmaßnahmen sollen dazu beitragen, den Kfz-Verkehr in der Petershauser Straße und der Jahnstraße zu verringern

In Höhe der Steinstraße wird die Durchfahrt für Kfz vom Zähringerplatz (auf der Karte aus Richtung rechts) bis zum Bahnübergang (aus Richtung links) gesperrt.

Seit Beginn der Bauarbeiten am Sternenplatz Anfang Juli hat der Kfz-Verkehr in der Fahrradstraße deutlich zugenommen. Auch wenn laut Polizei die Unfälle nicht zugenommen haben, fühlen sich viele Radfahrer verunsichert. Um den Verkehr zu reduzieren, gelten in der Radstraße ab Mitte nächster Woche testweise neue Regelungen.
 
Für Kraftfahrzeuge, die vom Zähringerplatz kommen, wird in Höhe der Steinstraße die Durchfahrt Richtung Bahnübergang gesperrt, Radfahrende können weiter fahren.
Der Abschnitt der Jahnstraße zwischen Moltkestraße und Steinstraße wird als Einbahnstraße ausgewiesen und für den Radverkehr auch in Gegenrichtung freigegeben. Die Sofortmaßnahme soll weiterhin dazu beitragen, dass Fußgänger die Straße besser überqueren können.
 
Ziel der Maßnahme ist es, den Kfz-Durchgangsverkehr durch die Fahrradstraße zu reduzieren. Aufgrund der Tatsache, dass während der Baustelle Sternenplatz Buslinien über die Petershauser Straße und Jahnstraße umgeleitet werden, kann der Kfz-Durchgangsverkehr in Gegenrichtung nicht ausgeschlossen werden.
 
Die Regelungen gelten bis zum Ende der Baumaßnahme am Sternenplatz. Danach werden die Ergebnisse der Sofortmaßnahmen ausgewertet. Um belastbare Daten für einen Vergleich zu bekommen, werden Verkehrszählungen sowohl während der Bauarbeiten am Sternenplatz als auch während der zwischenzeitlichen Öffnung des Sternenplatzes von Mitte Dezember bis Fastnacht durchgeführt.
 
Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung
Die Stadt wird in der Fahrradstraße verstärkt auf die notwendige Rücksichtnahme seitens aller VerkehrsteilnehmerInnen hinweisen. Außerdem ist geplant, an mehreren Stellen durch Fahrbahnteiler oder Schwellen in Fahrbahnmitte als gefährlich empfundene Überholvorgänge durch Kfz zu reduzieren und den Verkehrsablauf besser zu ordnen.
 

(Erstellt am 28. Oktober 2019)