Schutzstreifen für den Radverkehr

Testphase in der Radolfzeller Straße

Schutzstreifen für Radfahrer

Wie Ende 2019 für dieses Frühjahr angekündigt, haben die Technischen Betriebe Konstanz im Mai in der Radolfzeller Straße zwischen Kennerweg und Ortsausgang Wollmatingen Radschutzstreifen markiert.
 
Die Schutzstreifen sind Teil eines Modellprojekts der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg (AGFK-BW). Das vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg geförderte Projekt sieht vor, an zahlreichen Pilotstrecken im ganzen Land zu ermitteln, ob und unter welchen Einsatzbedingungen (Verkehrsbelastung, Straßenbreiten, Längsneigung, etc.) der Einsatz von Schutzstreifen innerorts mit schmaler Kernfahrbahn empfohlen werden kann.
 
In der Radolfzeller Straße gab es bisher keine spezielle Fahrradinfrastruktur. Das Handlungsprogramm Radverkehr schlägt vor, dort Schutzstreifen zu markieren. Da die Straße für Schutzstreifen nach bisher geltenden Richtlinien zu schmal ist, nutzt die Stadt das Modellprojekt, um dort Schutzstreifen mit einer Breite von 1,4 m zu testen.
 
Aufschlüsse über die Auswirkungen der Schutzstreifen auf das Verkehrsverhalten sollen anschließende Verkehrszählungen und -beobachtungen durch ein Ingenieurbüro geben. Nach der Auswertung der Messungen kann Ende 2020 entschieden werden, ob die Schutzstreifen sich bewährt haben und zur Sicherheit der Radfahrenden beitragen oder ob sie wieder entfernt werden sollten.