Nosferatu – Schauermär für Ensemble und Blaskapelle

Open Air auf dem Münsterplatz - Premiere am 18. Juni

Schatten einer Person an der Mauer des Konstanzer Münsters

Das Theater auf dem Münsterplatz ist nicht mehr wegzudenken aus dem Konstanzer Kulturkalender und immer ein ganz besonderes Erlebnis – sei es wegen des imposanten Hintergrunds des Münsters, wegen der raffinierten Ausstattung, wegen des großartigen Schauspielensembles oder wegen der unterhaltsamen Inszenierungen an lauen Sommerabenden.
 
Bei der Uraufführung von „Nosferatu“ verwandelt sich der Münsterplatz wieder in eine fantastische Bühne. Und es wird so richtig schön gruselig, wenn die „Schauermär für Ensemble und Blaskapelle“ für genüssliches Schaudern sorgt. Erarbeitet hat die Konstanzer Version des Stückes Stephan Teuwissen. Die Musik zur Konstanzer Uraufführung hat Sebastian Androne-Nakanishu, Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Kompositionswettbewerbe, komponiert. Auf die Bühne bringt das komisch-musikalische Melodram die Schweizer Regisseurin Mélanie Huber.
 
„Professor Van Hasselt, herumreisender Wissenschaftler, spricht in Konstanz vor dem Verein der Bildungsfreudigen über widernatürliche Phänomene unter besonderer Berücksichtigung des Vampirismus. Kaum eine Person schenkt ihm Glauben.“ So beginnt das Spektakel um den tragisch-grausigen Orlok, seines Zeichens Vampir. Und dann: Makler Nogg schickt seinen jungen Angestellten Hutter nach Siebenbürgen, um mit Orlok über den Kauf eines Hauses zu verhandeln, Hutters Verlobte Mathilda ahnt zwar nichts Gutes, bleibt aber klar: „Geh oder bleib! Zögern zermürbt!“. Hutter geht, das Interesse Orloks ist geweckt und damit das Schicksal von Konstanz besiegelt. Orlok landet am Hafen an. Die Freude über den adeligen Besuch ist zunächst groß, doch innerhalb von Tagen verwandelt sich das hübsche, friedliche Städtchen in ein riesiges Irren- und Leichenhaus – wenn da nicht Mathilda wäre.
 
Neben großartigen Musikern aus der Region und dem wunderbaren Theaterensemble, ist auch das Stadtensemble des Theater Konstanz, das mit „Hin und Her“ seine erste Premiere erarbeitet hat, in die Inszenierung eingebunden. Premiere ist am 18. Juni, gespielt wird jeweils ab 19.30 Uhr bis Ende Juli 2022. Karten gibt es an der Theaterkasse im KulturKiosk in der Wessenbergstr.41, unter +49 (0)7531/900-2150 und theaterkasse@konstanz.de.


Spendenaktion für „Die Tafel
 
Die Ehrenamtlichen des  Konstanzer Tafelladen kommen immer mehr an ihre Grenzen. Immer mehr Menschen sind auf „Die Tafel“ angewiesen, doch immer weniger Spenden kommen an. Um die wichtige Arbeit der „Tafel“ zu unterstützen, sammelt das Theater Konstanz nun nach jeder „Nosferatu“-Vorstellung auf dem Münsterplatz Geldspenden. Und sagt heute schon ein ganz herzliches Dankeschön an alle aus dem Publikum, die sich beteiligen.

(Erstellt am 17. Juni 2022 11:08 Uhr / geändert am 21. Juni 2022 15:13 Uhr)