Gesucht: Kreative und innovative Ideen für das Grenzbachareal

Planungsverfahren für das ehemalige Technologiezentrum Konstanz startet -  Online-Workshop am 16.04.2021

KonstanzerInnen können Ideen zur künftigen Gestaltung des Grenzbachareals einbringen.

2021 zieht das TZK von der Blarerstraße auf das Bückleareal. Wie lässt sich die dadurch freiwerdende Fläche mitten in der Stadt am besten nutzen?  Der Technische und Umweltausschuss hat im Juli 2020 dazu einstimmig beschlossen, ein so genanntes Qualifizierungsverfahren durchzuführen: Drei Planungsteams, Fachleute und BürgerInnen sind eingeladen, gemeinsam Konzepte zu entwickeln, damit am Grenzbachareal ein kreativer und vielfältiger Ort zum Wohnen, Leben und Arbeiten entsteht.
 
Mit dem vom Gemeinderat beschlossenen Umzug des TZKs von der Blarerstraße auf das Siemensareal ergibt sich die Chance, die Fläche am Grenzbach neu zu denken, zu ordnen und zu nutzen. Bereits im Sommer 2021 beginnt die Zwischennutzung der bestehenden Gebäude mit einer städtische KITA, dem Café Mondial, der Kunstschule Konstanz sowie weiterer Nutzungen.
 
Ab April 2021 führt das Amt für Stadtplanung und Umwelt ein Planungsverfahren durch – im engen Dialog mit drei erfahrenen Planungsbüros, Fachexperten, VertreterInnen aus Politik & Verwaltung sowie potenziellen NutzerInnen und interessierten BürgerInnen. Das Ziel: ein stimmiges Gesamtkonzept für das Grenzbachareal, das städtebauliche, nutzungsstrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen einbezieht.
 
Das Grenzbachareal als Modellprojekt
Das Programm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Landes Baden-Württemberg fördert „innovative Vorhaben, die in besonderem Maße den Zielen der qualitätvollen Innenentwicklung, der Flächeneffizienz sowie der Schaffung attraktiver, kompakter Siedlungsmuster mit zukunftsweisenden ressourceneffizienten Strukturen beitragen.“ „Für uns in Konstanz ist diese Förderung Auszeichnung und Ansporn zugleich.“ bekräftigt Marion Klose, Leiterin des Amts für Stadtplanung und Umwelt. Gerade die Lage im gründerzeitlich geprägten Stadtteil „Paradies“ biete der Stadt ein seltenes Potential, mit diesem Projekt eine zukunftsweisende Nutzungsmischung von Wohnen, Arbeiten und Leben innerhalb der gewachsenen Strukturen zu entwickeln.
„Das Workshop-Verfahren bietet dabei die Möglichkeit, im Austausch zwischen Planungsteams, den zukünftigen NachbarInnen und NutzerInnen, dem
 
Begleitgremium sowie den städtischen Beteiligten, gemeinsam Konzepte zu entwickeln, damit am Grenzbachareal ein vielfältiger und kreativer Ort entsteht.“ erläutert die Amtsleiterin die geplante Vorgehensweise.
 
Auftakt: Online-Workshop am 16.04.2021
Am Freitag, den 16. April 2021 sind von 9 – 14 Uhr alle interessierten BürgerInnen zum öffentlichen Auftaktworkshop eingeladen. Neben Informationen zum Verfahren und den Rahmenbedingungen steht der Dialog mit den drei Planungsteams und allen beteiligten Fachleuten und Institutionen im Mittelpunkt.
Der Workshop findet online statt und wird von der Konstanzer Agentur „Die Regionauten“ moderiert. Den Link zur Anmeldung sowie alle weiteren Informationen zum Prozess ist abrufbar unter www.konstanz.de/grenzbachareal