Die Mobilität der Zukunft gestalten

im Studiengang Automobilinformationstechnik an der HTWG Hochschule Konstanz 

Der Studiengang Automobilinformationstechnik an der HTWG Hochschule Konstanz vermittelt Kompetenzen, die jetzt und künftig hoch gefragt sind – überarbeitete Studien- und Prüfungsordnung ab Wintersemester 2020/21

Die Mobilität befindet sich in einem fundamentalen Wandel: Autonomes Fahren, vernetzte Fahrzeuge, Nachhaltigkeit, Sharing – Schlagworte, die die Fahrzeuge der nahen Zukunft beschreiben. Noch mehr als bereits in den vergangenen Jahren, ist das Know-How in den Bereichen Elektrotechnik und Informatik das Schlüsselelement für die erfolgreiche Transformation im Automobilbereich. Moderne Fahrzeuge sind Rechenzentren auf Rädern.

Seit 2008 bereitet die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung Interessierte im Studiengang Automobilinformationstechnik auf Tätigkeiten an der Schnittstelle von Elektrotechnik und Informatik vor, wo die reale technische Welt mit der digitalen informationstechnischen Welt verknüpft wird. Die Studiengangsverantwortlichen verfolgen stets die Entwicklungen in der Branche und stehen mit künftigen Arbeitgebern im Austausch. In das Wintersemester 2020/21 startet der Studiengang mit einer umfangreich überarbeiteten Studien- und Prüfungsordnung, die aktuellste Themen aufgreift.

Innovationsthemen der Automobilindustrie
„Die Neuausrichtung des Studiengangs schärft das Profil und bereitet unsere Studierenden bestmöglich für künftige Aufgaben bei den Fahrzeugherstellern und Zulieferbetrieben vor. Es ist ein Studiengang für die Innovationsthemen der Automobilindustrie“, sagt Studiendekan Prof. Dr. Florian Lang. Für die Studierenden, die im kommenden Wintersemester das Studium der Automobilinformationstechnik an der HTWG aufnehmen, haben folgende Inhalte einen größeren Anteil: autonome Mobilität, vernetzte Fahrzeuge, nachhaltige Mobilität und Ethik autonomer Systeme. Über allem steht die Digitalisierung. Sie ermöglicht nicht nur die enormen Erweiterungen der Ausstattung von Fahrzeugen, sondern auch der Zusammenarbeit in der Branche: Entwickelt wird nicht mehr von einem Expertenteam an einem Standort, sondern global und mit Hilfe digitaler Vernetzung. Auch darauf bereitet der Studiengang seine Studierenden aktiv mit Projekten vor. Dazu kommen ergänzend erweiterte englischsprachige Veranstaltungen, die auch von ausländischen Gaststudierenden besucht werden können.

Bei der Anpassung der Inhalte haben sich die Lehrenden unter anderem an einer Studie der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers (PWC) orientiert, die fünf Dimensionen der Transformation der Automobilindustrie ausgemacht hat: elektrisch, autonom, geteilt, vernetzt und jährlich aktualisiert. Insbesondere die Trends autonom und vernetzt sind im Fokus des AIT-Studiengangs.
„Wir wollen unsere Absolventinnen und Absolventen allerdings auch für Fragestellungen sensibilisieren, die über rein technische Aspekte hinausgehen. Daher haben wir eine Veranstaltung zur Ethik autonomer Systeme integriert“, erläutert Prof. Lang. Außerdem schafft die neue Studien- und Prüfungsordnung mehr Möglichkeiten zur individuellen Spezialisierung durch einen höheren Anteil an Wahlpflichtveranstaltungen und mehr Flexibilität im 6. und 7. Semester.

Der Studiengang, eine Kooperation der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik mit der Fakultät Informatik, ist eine Besonderheit der HTWG Hochschule Konstanz. Dementsprechend überregional ist die Herkunft der Studierenden. Was sollten Studierende mitbringen? „Eine Affinität zu Elektro- und Informationstechnik und die Motivation, die Mobilität der Zukunft mitgestalten zu wollen“, zählt Prof. Lang auf. Tiefere Vorkenntnisse sind allerdings keine Voraussetzung für den Studienstart. Auch hier hat die Neugestaltung des Studiengangs positive Aspekte: „Wir holen die ersten Semester dort ab, wo sie stehen“, kündigt Florian Lang an. So habe im Grundstudium die Konsolidierung der Grundlagen einen hohen Stellenwert, so dass mögliche Schwächen beim Studienbeginn ausgeglichen werden können. Und: Schon im ersten Semester kann das Erlernte in einem Praxisprojekt angewandt werden, „praktisch als Motivationsspritze, damit die Studierenden erleben können, wofür sie den Stoff lernen“, sagt der Studiendekan.

Glänzende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt
Das Studium sei relativ anspruchsvoll, räumt Lang ein. Die Mühe zahle sich jedoch aus: Den Absolventinnen und Absolventen stehen die Türen offen. Viele sind bei den großen Automobilherstellern und -zulieferern beschäftigt. Aber auch in anderen Branchen, beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt oder der Automatisierungstechnik sind deren Kompetenzen hoch gefragt. Prof. Florian Lang ergänzt: „Obwohl die Automobilbranche gerade kriselt, werden Fachkräfte mit dem AIT-Profil weiter eingestellt. Sie bringen die Kompetenzen mit, die aus der Krise helfen sollen.“
 
Der Studiengang Automobilinformationstechnik an der HTWG Hochschule Konstanz
Für den siebensemestrigen Studiengang stehen jährlich 40 Plätze zur Verfügung. Start ist immer im Wintersemester. Teile des Studiums können auch im Ausland absolviert werden. Bewerbungen sind in diesem Jahr bis 20. August möglich.
Weitere Informationen zum Studiengang Automobilinformationstechnik gibt es hier