Bodensee-Therme und Rheinstrandbad

Freibäder öffnen wieder

Stefan Widua vom Team der Bodensee-Therme Konstanz steckt inmitten der Vorbereitungen für die Wiedereröffnung am kommenden Montag. Im 50 Meter-Becken werden maximal 80 Personen gleichzeitig schwimmen können.

Am Montag, 15. Juni, öffnen das Freibad der Bodensee-Therme Konstanz sowie das Rheinstrandbad wieder täglich von 10 bis 18 Uhr (Ende der Badezeit 20 Minuten vorher) ihre Pforten für Badegäste.

Die Öffnungszeiten sind so gewählt, um einerseits im Freibad der Therme auch Universität, Schulen und Vereinen Schwimmtraining und -unterricht zu ermöglichen. Zum anderen ist es auf diese Weise auch möglich, Teams bei den Mitarbeitern zu bilden. Im Falle eines Infektion würde so die Ausbreitung innerhalb der Belegschaft reduziert. In beiden Bädern gelten aufgrund der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg einige besondere Regeln, die Voraussetzung für die Öffnung sind. Für beide Bäder erfolgt der Kauf einer Eintrittskarte vorab online über shop.therme-konstanz.de.


Die Tickets können frühestens sieben Tage vor dem Besuch gekauft werden, wobei die Gäste auch die notwendigen persönlichen Daten angeben, die ähnlich wie in der Gastronomie, abgefragt werden müssen, um Besucher im Falle eines Infektionsgeschehens informieren zu können. Das gekaufte Ticket kann entweder zuhause ausgedruckt oder auf dem Smartphone gespeichert und dann beim Eintritt vorgezeigt werden. Hinsichtlich der Bäderpässe wird die Bädergesellschaft Konstanz (BGK) den Inhabern die bisherige und auch künftige Zeit, in welcher der Bäderpass nicht nutzbar war und ist, gutschreiben. Softwaretechnisch ist eine Integration der Pässe in das Online-Ticketsystem derzeit noch nicht möglich. Um Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden, müssen auch Bäderpassinhaber ihre Eintritte vorerst ganz regulär buchen. Das gilt auch für Inhaber des „s’Kärtle“ sowie von Zwölferkarten im Rheinstrandbad. „Es handelt sich um eine Premiere besonderer Art, wir sammeln ab Montag Erfahrungen mit den der Corona-Situation geschuldeten Betriebsabläufen und bitten unsere Gäste um Verständnis. Wir werden die Abläufe an unsere Erfahrungen und eventuelle Lockerungen des Landes anpassen, wo es uns möglich ist“, erklärt BGK-Geschäftsführer Robert Grammelspacher. „Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es in den Bädern endlich weiter geht.“

In den Umkleidebereichen sowie auf den Liegewiesen und auch im Wasser wird darauf geachtet, dass Mindestabstände eingehalten werden und sich nicht zu viele Personen gleichzeitig an einem Ort befinden. Dies geschieht unter anderem durch eine entsprechende Beschilderung in den Bädern. In diesem Zusammenhang ist auch explizit die Eigenverantwortung der Badegäste gefragt.

Das Freibad der Bodensee-Therme dürfen maximal 800 Personen pro Tag besuchen. Im 50 Meter-Becken schwimmen maximal zehn Personen im Kreisverkehr eine Bahn hinauf und die andere hinunter, insgesamt können also 80 Personen gleichzeitig schwimmen. Den Besuchern stehen alle Becken nebst Kinderplanschbecken und Rutschen sowie der Seezugang zur Verfügung. Der Kiosk vor Ort bietet ebenfalls das gewohnte Sortiment an Speisen und Getränken an. Ebenso sind die Spielgeräte für Kinder zugänglich.

Im Rheinstrandbad können sich pro Tag 300 Badegäste aufhalten. Der Zugang zum Seerhein ist ganz normal möglich, auch der Kinderbereich am Ufer steht zur Verfügung. Das Kinderplanschbecken ist aufgrund seiner geringen Größe zumindest zu Beginn noch nicht in
Betrieb. „Es dürfte erfahrungsgemäß weder den Eltern, noch einer Aufsicht gelingen, hier für die notwendigen Abstände zu sorgen“, so Robert Grammelspacher.

Alle Informationen und Hygieneregeln sind für die Badegäste online kompakt zusammengefasst unter www.therme-konstanz.de (Therme) sowie www.konstanzer-baeder.de (Rheinstrandbad).

Als nächste Einrichtung wird das Thermalbad in der Bodensee-Therme Konstanz am 29. Juni öffnen, jedoch ohne Saunabetrieb. Onlinebuchungen sind auch hier bereits sieben Tage vorher möglich, es werden die üblichen Öffnungszeiten von 9 bis 22 Uhr gelten. Das Hallenbad am Seerhein, das im Juli ohnehin in die Sommerpause gegangen wäre, bleibt weiterhin geschlossen.