Vollstationäre geriatrische Rehabilitation

Die geriatrische Rehabilitation bietet Menschen über 70 Jahren, die gleichzeitig an mehreren Erkrankungen leiden und mehrfach in ihren Körperfunktionen eingeschränkt sind, umfangreiche Therapiemöglichkeiten durch ein hochspezialisiertes Therapeutenteam unter fachärztlicher Leitung. Das wichtigste Ziel ist, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu vermindern sowie eine möglichst weitgehende Selbstständigkeit im Alltag wiederherzustellen und damit die Rückkehr in die gewohnte Umgebung zu gewährleisten. Für eine geriatrische Rehabilitation sollten unter anderem folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Basisdiagnostik und akutmedizinische Behandlung sollten abgeschlossen sein.
  • Die Bereitschaft zur Therapie sollte gegeben sein.
  • Eine ausreichende allgemeine Belastbarkeit muss vorliegen.
  • Die Therapie muss unter Anleitung ausgeführt werden können.
  • Mehrere Therapiemaßnahmen täglich von je etwa 30 Minuten sollten möglich sein.
  • Ein konkretes Rehabilitationsziel sollte erkennbar sein und dessen Erreichbarkeit möglich erscheinen.


Die Aufnahme in die geriatrische Rehabilitation kann direkt im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt erfolgen oder auch von zu Hause aus bei Antragstellung durch den behandelnden Arzt (formloser Antrag des Hausarztes auf Kostenübernahme an die zuständige Krankenkasse).

Einrichtung:

Kliniken Schmieder
Zum Tafelholz 8
78476 Allensbach

Anmeldung:
Belegungsabteilung
Telefon: 07533 808-1541

Hospiz Konstanz e.V.

In diesen Grenzsituationen finden die Betroffenen bei den circa 160 ehrenamtlichen und sechs hauptberuflichen Mitarbeitern Beratung und Hilfe. Der Verein möchte auch die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens in der Öffentlichkeit anregen.

Der Konstanzer Hospizverein bietet im Haus am Park eine Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für unmittelbar und mittelbar von schwerer Krankheit, Abschied, Sterben, Tod und Trauer betroffene Menschen an. Der ambulante Hospizdienst begleitet sterbende Menschen dort wo sie leben: in ihrem Zuhause, im Pflegeheim oder in der Klinik. Vorher klärt eine Fachkraft, eine unserer Koordinatorinnen, Wünsche und Bedürfnisse der beteiligten Personen ab. Wenn es hilfreich ist, kann sie auch ehrenamtliche Mitarbeiter vermitteln. Sie ergänzen dort, wo andere – zum Beispiel die Angehörigen oder unterstützende Dienste und Einrichtungen – aus zeitlichen, finanziellen oder auch emotionalen Gründen an ihre Grenzen stoßen.

Mit der Kinder- und Jugendhospizarbeit unterstützt der Konstanzer Hospizverein im ganzen Landkreis Konstanz Familien mit einem lebensbedrohlich oder lebens - grenzend erkrankten Kind oder Jugendlichen sowie Familien, in denen Kinder oder Jugendliche vom Sterben eines nahen Angehörigen betroffen sind. Auch hier stehen hauptberufliche Mitarbeiter beratend und ehrenamtliche Mitarbeiter begleitend zur Seite. Trauernde Menschen unterstützt das Hospiz Konstanz mit folgenden Angeboten: Beratung durch hauptberufliche und Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiter; ein Trauer-Café, eine Trauergruppe für Kinder sowie eine für Erwachsene; ein jährlicher Tag für jung(e) Verwitwete und eine psychotherapeutisch geleitete Gruppe für Hinterbliebene nach Suizid.

Die Angebote des Hospizvereins sind kostenfrei und richten sich an alle Betroffenen, unabhängig von deren Religion und Weltanschauung. Der Verein finanziert seine Arbeit hautsächlich durch Spenden. Zusätzlich betreibt der Konstanzer Hospizverein eine rege Öffentlichkeitsarbeit. Er bietet Betroffenen, Interessierten und Fachleuten Vorträge, Fortbildungen, Informationsabende oder auch kulturelle Veranstaltungen rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer.

Kontakt:

Hospiz Konstanz e.V.
Talgartenstraße 2
78462 Konstanz
Telefon: 07531 69138-0

Telefonische Hilfen

Deutsche Alzheimergesellschaft
Hilfe für Angehörige, Betroffene, aber auch professionell Pflegende
030 / 259379514 oder 01803 / 171017 (9 Cent pro Minute aus dem Festnetz)
Sprechzeiten: Montag-Donnerstag: 9-18 Uhr und Freitag: 9-15 Uhr

Telefon-Seelsorge
(Gebührenfrei und täglich 24 Stunden erreichbar)
Telefon: 0800 / 1110111 oder 0800 / 1110222

Pflege in Not
Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen. Anlaufstelle für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Pflegepersonal, Freunde, Nachbarn und Pflegeeinrichtungen.
Telefonische Sprechstunden: Montag, Mittwoch und Freitag: 10-12 Uhr und Dienstag: 14-16 Uhr
Telefon: 030 / 69598989