Aktuelle Informationen Covid-19 und der Umgang in den Sportanlagen der Stadt Konstanz

Corona-Verordnung vom 23. Juli 2021

Mit Beschluss vom 23. Juli 2021 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) geändert. Die Änderungen treten am 26. Juli 2021 in Kraft.

Mit der Neufassung wird eine neue Regelungsstruktur geschaffen. Neben allgemeinen Vorgaben (Abstandsgebot, Maskenpflicht, Hygienekonzept, Datenerhebung) regelt die Verordnung Ge- und Verbote nach Lebensbereichen; innerhalb des jeweiligen Lebensbereichs werden die Ge- und Verbote in vier Inzidenzstufen geregelt:
 
• Inzidenzstufe 1: Kreisinzidenz ≤ 10
• Inzidenzstufe 2: Kreisinzidenz ≤ 35 und > 10
• Inzidenzstufe 3: Kreisinzidenz ≤ 50 und > 35
• Inzidenzstufe 4: Kreisinzidenz > 50
 
Ein Wechsel in eine andere Inzidenzstufe tritt nach der Bekanntgabe durch das Gesundheitsamt des Landkreises mit Wirkung zum nächsten Tag ein, wenn der jeweilige Schwellenwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter- bzw. überschritten wurde (§ 1 Abs. 3). Aktuell befindet sich der Landkreis Konstanz in Inzidenzstufe 1.

Was gilt für den Sport?

In allen vier Stufen gilt generell:

  • Zum Freizeit- und Amateursport zählen auch der Tanzsport und Tanzkurse.
  • Sofern gerade kein Sport getrieben wird, gilt in geschlossenen Räumen die Maskenpflicht; im Freien, wenn nicht dauerhaft ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
  • Der/Die Veranstalter*in muss ein Hygienekonzept erstellen. Das bedeutet, es ist schriftlich darzustellen, wie die Hygienevorgaben umgesetzt werden sollen. Dazu zählt insbesondere:
    • Die Einhaltung des Mindestabstandes und die Regelung von Personenströmen.
    • Die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen.
    • Die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen.
    • Die rechtzeitige und verständliche Information der Sportlerinnen und Sportler über die geltenden Hygienevorgaben.
    • Auf Verlangen müssen die Verantwortlichen das Hygienekonzept der zuständigen Behörde vorlegen und über die Umsetzung Auskunft erteilen.
  • Die Kontaktdaten der Sportlerinnen und Sportler müssen dokumentiert werden. Dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer. Dies kann entweder mit einschlägigen Apps wie Luca oder auch analog auf Papier erfolgen. Wer seine Kontaktdaten nicht oder nicht vollständig angeben möchte, darf am Training/Wettkampf nicht teilnehmen. 
  • Wenn ein negativer Corona-Schnelltest erforderlich ist, muss dieser
    • vor Ort unter Aufsicht der/des Veranstalterin/Veranstalters durchgeführt werden,
    • m Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt, erfolgen oder
    • von einem Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung (Corona-Teststation) vorgenommen oder überwacht werden.
    • Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
    • Für Schülerinnen und Schüler ist die Vorlage eines von ihrer Schule bescheinigten negativen Tests, der maximal 60 Stunden zurückliegt, ausreichend. Dies gilt entsprechend für Kindertageseinrichtungen.
    • Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen dürfen genutzt werden.
  • Bei der zulässigen Personenzahl zählt bei Sportangeboten, die für Kinder bis einschließlich fünf Jahre bestimmt sind, wie beispielsweise Eltern-Kind-Angebote oder bei Schnupperangeboten, eine Begleitperson nicht mit.
  • Für den Ausschank und Konsum von alkoholischen Getränken auf dem Gelände der Sportanlage oder Sportstätte gelten die allgemein für die Gastronomie geltenden Regelungen („Was gilt für die Gastronomie“).
  • Sport zu dienstlichen Zwecken, Reha-Sport und Spitzen- oder Profisport oder zu ähnlichen Zwecken ist allgemein gestattet.
  • Der/Die Veranstalter*in ist für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich.

Was gilt auf Freisportanlagen?  (Inzidenzstufe 1; unter 10)

  • Freizeit- und Amateursport ist im Freien wieder erlaubt.
  • In der Praxis können sich aus dem Abstandsgebot oder hygienischen Vorgaben Personenbeschränkungen ergeben (siehe Hygienekonzept § 5 Absatz 1 Nummer 1 Corona-Verordnung des Landes).
  • Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht erforderlich.

Was gilt in geschlossenen Anlagen/Sporthallen/Yoga- und Fitnessstudios? (Inzidenzstufe 1; unter 10)

  • Freizeit- und Amateursport in geschlossenen Räumen sowie Fitness- und Yogastudios sowie vergleichbarer Einrichtungen ist wieder erlaubt.
  • Die Nutzung von Umkleiden, Duschen, Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist zulässig. Dort gilt Maskenpflicht (natürlich nicht zum Duschen...)
  • In den Begegnungsflächen bis zur Sportfläche gilt Maskenpflicht.
  • Abseits des Sportbetriebs ist ein Abstand von 1,5m zu anderen Personen einzuhalten. Dies gilt auch für die Dusch- und Umkleidebereiche.
  • Zur Teilnahme wird kein tagesaktueller Schnelltest benötigt.

Was gilt für Wettkampfveranstaltungen des Amateur-, Profi- und Spitzensport? (Inzidenzstufe 1; unter 10) 

Freisportanlagen

  • Maximal 1.500 Personen. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht mehr erforderlich. Bei über 300 Personen gilt die Maskenpflicht, sofern nicht durch feste Zuweisung der Sitzplätze ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Besucherinnen und Besuchern garantiert ist.
  • 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben. Ab 300 Personen gilt die Maskenpflicht. Tickets müssen personalisiert sein. Das Abstandsgebot gilt nicht. Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen gilt ein Alkoholverbot (Ausschank und Konsum). Erkennbar alkoholisierten Personen ist der Zutritt zu verwehren.

Sporthallen

  • Maximal 500 Personen. Ein negativer Corona-Schnelltest bzw. Genesenen- oder Geimpften-Nachweis ist nicht mehr erforderlich. Es gilt die Maskenpflicht.
  • 50 Prozent der Kapazität des Veranstaltungsortes, jedoch nicht mehr als 25.000 Personen. Alle Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Corona-Schnelltest, einen Genesenen- oder Geimpften-Nachweis haben. Tickets müssen personalisiert sein. Es gilt die Maskenpflicht. Das Abstandsgebot gilt nicht. Bei Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen gilt ein Alkoholverbot (Ausschank und Konsum). Erkennbar alkoholisierten Personen ist der Zutritt zu verwehren.

Verordnungen und Übersichtsgrafiken