Förderung für Kernprojekt des neuen Konstanzer Innovationsareals

Wirtschaftsministerium fördert „Innovationslabor Hochrhein-Bodensee“ mit 750.000 Euro

Gruppenbild von der Übergabe des Förderbescheids
Übergabe des Zuwendungsbescheides durch Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut an Landrat Zeno Danner; v.l.n.r.: Dörte Gensow (Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz), Zeno Danner (Landrat des Landkreises Konstanz), Nicole Hoffmeister-Kraut (Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg), Thorsten Leupold (Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Konstanz), Friedhelm Schaal (Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz). ©Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Am 16. Mai 2019 überreichte Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut einen Förderbescheid in Höhe von 750.000 Euro für den Aufbau des „Innovationslabors Hochrhein-Bodensee“ an Landrat Zeno Danner und die Beteiligten der Wirtschaftsförderungen des Landkreises sowie der Stadt Konstanz. Das Innovationslabor soll vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei Innovationsthemen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie bei Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten unterstützen.

„Wir freuen uns, dass wir das Ministerium mit unserem Antrag überzeugen konnten“, sagt Landrat Zeno Danner und fügt hinzu: „Diese Förderung ermöglicht es uns zahlreiche Innovationen der Wirtschaft in unserem Landkreis voranzubringen.“ Für kleinere und mittlere Unternehmen wird es künftig notwendig sein, sich mit innovativen Entwicklungs- und Produktionsmethoden auseinanderzusetzen.

Im Innovationslabor sollen ab 2021 dazu die ersten Schritte gemacht werden können, bevor gewonnene Erkenntnisse in komplexere Produktionsprozesse überführt werden. Das Innovationslabor bietet so die Möglichkeit des Ausprobierens von modernen Fertigungsverfahren. Beispielsweise bei Neuentwicklungen und Prototypen können auf diese Weise Investitionsrisiken gesenkt und die Innovationsfreudigkeit der ansässigen Wirtschaft gesteigert werden. Der geplante wechselseitige Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, als auch die Bildung von Unternehmensnetzwerken sind weitere positive Nebeneffekte, die ebenfalls im Fokus der Innovationsförderung stehen.

Der Kreistag stimmte im Sommer letzten Jahres einer Kofinanzierung des Vorhabens in Höhe von insgesamt 525.000 Euro über drei Jahre zu. Das Projekt wird gemeinsam mit der Stadt Konstanz als Kooperations- und Finanzierungspartner auf dem ehemaligen Siemensgelände in der Bücklestraße, dem Innovationsareal der Stadt Konstanz, verwirklicht werden.
„Ich freue mich sehr, dass wir aus den Händen von Frau Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut den Zuwendungsbescheid für die Förderung des regionalen Innovationslabors übereicht bekommen haben. Der Förderantrag wurde in einer sehr engen, guten Kooperation vom Landkreis Konstanz unter Mitwirkung der Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz gestellt. Der Kreistag des Landkreises Konstanz hat mit seinem Votum hierfür den Weg bereitet und ermöglicht, dass das für die gesamte Region wichtige Vorhaben umgesetzt werden kann“, erläutert Friedhelm Schaal, Wirtschaftsförderer der Stadt Konstanz.

Die erfolgreiche Antragstellung wurde seitens des Landkreises Konstanz durch die Stabstelle Wirtschaftsförderung betreut. Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung wird das Projekt auch weiterhin koordinieren und während der Umsetzung unterstützen.