Wissenschaftlicher Förderpreis der Stadt Konstanz

Der Förderpreis der Stadt Konstanz ging dieses Jahr an die Literaturwissenschaftlerinnen Anne Ganzert und Kathrin Schönegg sowie die Sprachwissenschaftlerin Alexandra Rehn.

Bürgermeister Dr. Osner mit den Preisträgerinnen Kathrin Schönegg, Alexandra Rehn und Anne Ganzert (v.l.n.r). Bild: Universität Konstanz

Das Kuratorium, das zu gleichen Teilen aus Vertretern der Stadtverwaltung und der Universität besteht, würdigte die Doktorarbeit Ganzerts mit dem Titel „Serial Pinboarding“ für ihre innovativen Ansätze in der Medienforschung. Kathrin Schönegg erforschte in ihrer Dissertation die Thematik der Abstrakten Fotografie von ihren Anfängen bis zur heutigen Zeit. Der Fachbereich Sprachwissenschaft nominierte Alexandra Rehn für ihre eindrückliche Forschung zu Adjektiven im Alemannischen.
 
„Es handelt sich bei den drei Dissertation um gleichwertige und zugleich weit herausragende Arbeiten. Zweifellos haben die drei Wissenschaftlerinnen außerordentliche Leistungen vollbracht“, sagte der Vorsitzende des Kuratoriums Professor Jürgen Klöckler bei der Vergabe des Förderpreises am 8. Mai im Stadtarchiv.
 
Verdientes Lob für die herausragenden Arbeiten erhielten die drei Preisträgerinnen nicht nur von ihren wissenschaftlichen Betreuern, sondern auch von Professor Dirk Leuffen, Prorektor der Universität, sowie von Bürgermeister Dr. Andreas Osner.
 
Der mit zusammen 4.000 Euro dotierte wissenschaftliche Förderpreis wird seit 1986 jährlich an Doktoranden der Fachbereiche Literaturwissenschaft und Sprachwissenschaft verliehen, die mit dem Prädikat „summa cum laude“ (mit höchstem Lob) promoviert haben.