Konstanz im Nationalsozialismus

Das Rosgartenmuseum bietet am Samstag, den 16. März um 14 Uhr eine Führung zum Thema "Konstanz im Nationalsozialismus" an.

Ausstellungsraum Nationalsozialismus Rosgartenmuseum

Wie das ganze Reich, war auch Konstanz in der NS-Zeit von zunehmender Gleichschaltung, Kriegsvorbereitung und dann dem Krieg geprägt. Als linksrheinische Stadt war ihr Schicksal und Alltagsleben von der Grenzlage mitbestimmt. Flüchtlinge versuchten hier die Grenze zu passieren. Die Schweiz sah sich an dieser Stelle vor besondere Verteidigungsaufgaben gestellt. Gleichzeitig bemühten sich die Konstanzer um ein Alltagsleben unter veränderten und immer bedrängteren Verhältnissen. Die Historikerin Daniela Schilhab wird am Samstag, den 16. März um 14 Uhr anhand von zahlreichen Zeugnissen vom Konstanzer Alltagsleben im Nationalsozialismus berichten und bewegende Einzelschicksale vorstellen.