Julika Funk
Leiterin der Chancengleichheitsstelle
Telefon +49 7531 900-285

Kooperation & Vernetzung

Arbeitsgruppe Mädchenarbeit

2017 hat sich in Konstanz die institutionenübergreifende Arbeitsgruppe Mädchenarbeit gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Fachleuten bei der Stadt Konstanz und bei freien Trägern sowie ehrenamtlichen Frauen, die in der Mädchenarbeit in Konstanz tätig sind. Sie setzt sich für die strukturelle Verankerung von Mädchenarbeit und geschlechtsdifferenzierter Arbeitsansätze in der Jugendhilfe ein.

Die Arbeitsgemeinschaft sieht sich originär mädchenpolitischen Interessen verpflichtet und arbeitet parteilich für Mädchen und junge Frauen. Die Arbeit orientiert sich an unterschiedlichen Lebensbedingungen und vielfältigen Lebenslagen und damit am Konzept lebensweltorientierter Jugendhilfe. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt auch die Weiterentwicklung von Jungen- und Genderarbeit und kooperiert mit den Arbeitskreisen/-gemeinschaften im Landkreis Konstanz.

Die Geschäftsführung der Arbeitsgruppe liegt zurzeit zu gleichen Teilen bei der Chancengleichheitsstelle und Sabine Wissmann, Regionalleitung Hochrhein-Bodensee-Alb, IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.

Die AG Mädchenarbeit hat folgende Ziele und Aufgaben:

  • Vertretung von Mädcheninteressen und Mitarbeit in der Jugendhilfeplanung
  • Entsendung von Vertreterinnen in den Jugendhilfeausschuss der Stadt Konstanz
  • Kompetenzen und Erfahrungen aus der Mädchenarbeit in Konstanz vertreten
  • Entwicklung von Strategien, die sich an den Bedürfnissen und Interessen der Mädchen und jungen Frauen orientieren
  • Förderung von Mädchen und jungen Frauen in der beruflichen Orientierung
  • Vernetzung der Arbeit unterschiedlicher Einrichtungen und fachlicher Positionen
  • Austausch, Kooperation und projektbezogene Zusammenarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Austausch und Kooperation mit den Arbeitskreisen/-gemeinschaften im Landkreis Konstanz
  • Berücksichtigung des Genderaspektes in der Jugendhilfe und Berufsorientierung sowie die Empfehlung, diesen in der Jugendhilfe bzw. beim Träger umzusetzen

Kontakt über die Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz oder über:

IN VIA
Regionalbüro Hochrhein-Bodensee-Alb
Sabine Wissmann
Sankt-Stephans-Platz 39a
Telefon: +49 7531 454 96 65
E-Mail: sabine.wissmann@invia-freiburg.de

Projektgruppe Häusliche Gewalt

Die adäquate Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt und ihren Kindern ist seit Jahren der Chancengleichheitsstelle der Stadt Konstanz ein großes Anliegen. Sie koordiniert daher seit geraumer Zeit die institutionenübergreifende Projektgruppe Häusliche Gewalt, in der sich Fachleute und Ansprechpersonen aus Schutzangeboten, Beratungsstellen, der Stadtverwaltung sowie bei Polizei und Justiz auf lokaler Ebene vernetzen und austauschen sowie bedarfsgerechte Angebote planen.

Seit 2000 praktiziert die Stadt Konstanz das Wohnungsverweisverfahren, das die Arbeitsgruppe Häusliche Gewalt erarbeitete.

Die Konstanzer Projektgruppe Häusliche Gewalt hat folgende Flyer mit weiteren Informationen zum Wohnungsverweis und Hilfemöglichkeiten sowie zur Arbeit der Projektgruppe publiziert:


Beide Flyer stehen zum Download bereit und sind bei der Chancengleichheitsstelle erhältlich.

Grenzüberschreitende Kooperation

Im Rahmen der Interreg V – Förderung 2017-2018 wurde eine grenzüberschreitende Netzwerkstruktur in der Bodenseeregion etabliert. In der Zusammenarbeit wurde eine umfassende Situationsanalyse über den Stand der Gleichstellungsarbeit in den vier beteiligten Ländern und Regionen (Stadt Konstanz, Bodenseekreis, Vorarlberg, Graubünden und Liechtenstein) erarbeitet, sowie eine eigene Webplattform für den weiteren Austausch und die Information der Öffentlichkeit ins Leben gerufen: www.vierländernetz.org.
 
Die Ziele des „Vier Länder Netzwerks“ sind:

  • Informationsaustausch zu frauen- und gleichstellungspolitischen Themen
  • länderübergreifende Nutzung des Expertinnen- und Expertenwissens
  • Organisation von Länderdialogen zu Schwerpunktthemen
  • aktive Öffentlichkeitsarbeit
  • Nutzung von Synergien durch die Möglichkeit, Projekte unkompliziert zu übernehmen

Ende 2018 wurde eine erneute Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Weitere geplante Maßnahmen sind Weiterbildungen im Jahr 2019 in Friedrichshafen über die Auswirkung der Digitalisierung auf Frauen und in Bregenz über die Erhöhung des Frauenanteils in politischen Gremien.

Weitere Netzwerke

Die Chancengleichheitsstelle ist Teil der Expertinnenrunde Konstanz (www.expertinnen.de), einem Netzwerk von Frauen, die sich im Rahmen ihrer Arbeit bei Institutionen oder als Freiberuflerinnen für die berufliche Entwicklung von Frauen einsetzen. Durch seine Nähe zur kommunalen Politik und regionalen Wirtschaft setzt saich das Netzwerk erfolgreich für eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller ein.
 
Des Weiteren ist die Chancengleichheitsstelle Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LAG) (http://www.frauenbeauftragte-ba-wue.de), sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (https://www.frauenbeauftragte.org).

Der Städtetag Baden-Württemberg führt ebenfalls eine Arbeitsgruppe aller kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten: Ziel ist es, über wichtige landespolitische Themen, die die Chancengleichheit betreffen, zu beraten und den Austausch mit dem Städte- und Landkreistag Baden-Württemberg zu fördern.

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